Doktorarbeit: Beitrag zur Konflikt- und Allianzforschung vor dem Ersten Weltkrieg

Beitrag zur Konflikt- und Allianzforschung vor dem Ersten Weltkrieg

Die Politik Österreich-Ungarns gegenüber dem osmanisch-griechischen Krieg von 1897

Studien zur Geschichtsforschung der Neuzeit, Band 31

Hamburg , 272 Seiten

ISBN 978-3-8300-0933-7 (Print)

Zum Inhalt

Am Beispiel des osmanisch-griechischen Krieges von 1897 vermittelt die Studie aufschlußreiche Einblicke in den versuchten Spielraum der kleineren Staaten Südosteuropas sowie in den „Peripherien-Imperialismus“ der Großmächte, und zwar im gesamt-europäischen Kontext.

Im Mittelpunkt der Analyse stehen vor allem die nicht konfliktfreien Beziehungen Österreich-Ungarns zu den beiden anderen Dreibundpartnern (Deutschland, Italien) sowie die nach dem Petersburger Abkommen einsetzende Zusammenarbeit mit Rußland. Die Vermittlungsaktion der Mächte, der schwierige Weg von der Waffenruhe über den Waffenstillstand, den Präliminarfrieden bis zum definitiven Friedensvertrag sowie die damit verbundenen Aspekte der internationalen Verflechtungen (wie z. B. die Frage der Kriegsentschädigung und der Internationalen Finanzkontrolle über Griechenland) werden minutiös dargelegt.

Die Untersuchung trägt entscheidend zu einem besseren Verständnis bzw. zur Widerlegung von Mythen in bezug auf die Politik Österreich-Ungarns und des Dreibundes gegenüber Griechenland und dem Osmanischen Reich bei.
Außer der reichen Literaturbasis und der umfangreichen Verwertung gedruckter Quellen ist die umfassende Berücksichtigung des immensen ungedruckten Archivmaterials (Haus-, Hof- und Staatsarchiv in Wien, Politisches Archiv des deutschen Auswärtigen Amtes in Berlin, Politisches Archiv des griechischen Auswärtigen Amtes in Athen) besonders hervorzuheben. Es handelt sich hier um einen eigenständigen Beitrag zur Analyse und Bewertung der Haltung der Habsburgermonarchie sowie der internationalen Politik am Ende des 19. Jahrhunderts.

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