: Ein dynamisches Altersklassen-Modell für kannibalistische Zooplankton-Populationen

Ein dynamisches Altersklassen-Modell für kannibalistische Zooplankton-Populationen

Methodische Einordnung und formale Ausgestaltung der ökologischen Konzeption Mathematische Analyse des Differentialgleichungssystems

Schriftenreihe naturwissenschaftliche Forschungsergebnisse, Band 17

Hamburg 1995, 120 Seiten
ISBN 978-3-86064-255-9 (Print)

Altersklassen, Differentialgleichungssystem, Kannibalismus, Leslie-Matrix, Naturwissenschaft, Populationsökologie, Simulationsmodell, Zooplankton, Zwei-Generationen-Variante

Zum Inhalt

Gegenstand der Arbeit ist das Modell einer durch die Struktur von Altersklassen und Fressbeziehungen definierten marinen Tierpopulation. Bevor der Autor das dynamische System mathematisch analysiert, beleuchtet er den konzeptionellen Hintergrund und den Vorgang der Modellierung unter wissenschaftstheoretischen Gesichtspunkten. Dabei geht es primär um die Rolle der Populationsökologie für quantitativ-funktionale Ansätze.

Nachdem das Modell ausführlich entwickelt und formalisiert wurde, erarbeitet der Verfasser die entscheidenden strukturellen Eigenheiten der zugrundeliegenden Systemmatrix. Dahinter steht der Ansatz, die linearen Aspekte des nicht-linearen Systems zu erörtern. Anschließend werden elementare Aussagen über das Verhalten der Lösungen des Differentialgleichungssystems getroffen. Wichtig ist hier die Charakterisierung einer Entwicklungsstufe der Altershierarchie als essentiell.

Schwerpunkt sind in diesem Zusammenhang Folgerungen über verschiedene Beschränktheitsformen aufeinanderfolgender Altersklassen. Zunächst nimmt der Autor die Einführung der wiederkehrenden Beschränktheit vor, aus der er unter gewissen Bedingungen die dauerhafte Beschränktheit des gesamten Systems ableitet. Die dazu verwendete Argumentation erweist sich als interessantes Werkzeug für bestimmte Beschränktheitsbeweise. Wesentliche Züge der erarbeiteten Resultate lassen sich dann bereits an der Zwei-Generationen-Variante nachvollziehen. Zuletzt werden die Resultate anhand verschiedener Interpretationen von Kausalität diskutiert.



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