Widerspruch
Wissenschaftliche Fachliteratur
Falls bei Ihnen die Veröffentlichung der Dissertation, Habilitation oder Masterarbeit ansteht, kontaktieren Sie uns jederzeit gern.


Thomas Mößle
Zur Entwicklung des Personenwiedererkennens: change blindness bei Kindern und Erwachsenen
Schriften zur Entwicklungspsychologie
Personen haben ohne Zweifel die Fähigkeit, eine immense Menge von Gesichtern wiederzuerkennen und zu unterscheiden. Ferner ist diese Fähigkeit bereits sehr früh vorhanden und verbessert sich ständig bis ins Erwachsenenalter (Chung & Thomson, 1995). So erstaunlich diese Fähigkeit auch sein mag, so wird sie doch eher selten in dieser reinen Form von uns gefordert: „Remembering faces is a skill that is in daily use, but in real life we are not often called on to recognize […]

Michael Girkinger
Neoliberalismus – Freiheit und struktureller Zwang
Eine ideen- und strukturgeschichtliche Untersuchung
Schriften zur politischen Theorie
Im alltäglichen Diskurs zählt der „Neoliberalismus“ schon seit längerem zu den viel diskutierten Begriffen, um aktuelle soziale, politische und ökonomische Phänomene zu deuten. Oft führt das jedoch dazu, was man als „Interpretationsinflation“ bezeichnen könnte, d.h., wenn man mit dem Neoliberalismus alles erklären will, erklärt man am Ende nichts. Mangels Definitionstiefe wird der Neoliberalismus auf diesem Weg selbst wieder zum abstrakten Phänomen, mit dem viele nichts […]

Volker Erhard
Adenauers deutschlandpolitische Geheimkonzepte während der zweiten Berlin-Krise, 1958-1962
Eine Studie aus den Akten der westlichen Diplomatie
Während der zweiten Berlin-Krise (1958-1962) deutete Bundeskanzler Konrad Adenauer mehrfach streng vertraulich seine Bereitschaft an, die DDR unter bestimmten Umständen anzuerkennen. Dies hätte nicht weniger als den Bruch der offiziellen Bonner Deutschlandpolitik auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges in Europa bedeutet.
In der Geschichtswissenschaft ist die Bewertung der Geheimkonzepte Adenauers wegen der dürftigen deutschen Quellenlage bis heute […]

Volker Stefan Bonath
Kirchlichkeit zwischen Ambivalenz und Eindeutigkeit
Wiedereintritt und Übertritt in die römisch-katholische Kirche - Anlässe und Motive in der biographischen Darstellung von Betroffenen
SOCIALIA – Studienreihe soziologische Forschungsergebnisse
Im Gegensatz zum Kirchenaustritt, bei dem es sich in Deutschland um ein Massenphänomen handelt, stellt der Wiedereintritt in eine der beiden großen deutschen Konfessionskirchen ein eher seltenes Phänomen dar. Im Zeitraum zwischen 1990 und 2000 hat sich allerdings die Anzahl der Wiedereintritte in die römisch-katholische Kirche innerhalb Deutschlands von knapp 5.000 auf über 8.000 nahezu verdoppelt. Über die Motive und Anlässe, die Menschen zu diesem Schritt führen, ist […]

Volker Bernd Lederer
Das Konzept der Lernenden Organisation
Bildungstheoretische Anfragen und Analysen
Innerhalb der westlichen Industriestaaten vollzieht sich seit Jahrzehnten und auch derzeit ein umfassender Strukturwandel ökonomischer, technologischer und nicht zuletzt auch soziokultureller Art, welcher im Interesse ökonomischer Effizienz, Flexibilität und Innovativität zwingend neue Formen der Organisation von Arbeit erfordert. Vor diesem Hintergrund ist es für eine zeitgemäße Arbeitsorganisationskonzeption von höchster Wichtigkeit, durch die Schaffung einer […]

Volker Martina Geigle
Konzepte zum fächerübergreifenden Unterricht
Eine historisch-systematische Analyse ihrer Theorie
Spätestens seit der Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse haben Schulreformthemen Hochkonjunktur. Unter anderem werden Konzepte zum fächerübergreifenden Lehren und Lernen diskutiert. Eine Überschreitung der Fachgrenzen soll Unterricht verändern bzw. verbessern. Dabei herrscht jedoch keineswegs Einigkeit darüber, was unter dem Stichwort fächerübergreifend zu verstehen ist. Eine systematische Aufarbeitung der unterschiedlichen Ansätze soll hier Klarheit […]

Volker Suk-Kyung Lee
Ambivalenz und Diffusion in der späten Dramatik Ödön von Horváths
Verdeckende Schreibweise im Exil
POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
In diesem Buch wird versucht, die formale Heterogenität der späten Dramen Ödön von Horváths transparent zu machen. Es geht hier um „Eine Unbekannte aus der Seine“ (1933), „Hin und her“ (1933), „Himmelwärts“ (1934), „Mit dem Kopf durch die Wand“ (1935), „Figaro läßt sich scheiden“ (1936), „Don Juan kommt aus dem Krieg“ (1936), „Der jüngste Tag“ (1936), „Ein Dorf ohne Männer“ (1937) und „Pompeji“ (1937).
In ihnen erscheinen neue Figurentypen, die in den […]

Volker Heidrun Ultes-Nitsche
„Ich bin eine feine Monarchiemischung“
Identitätskonstruktionen in Friedrich Torbergs nichtfiktionalen Texten
POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
Der österreichisch-jüdische Schriftsteller Friedrich Torberg kehrte 1951 aus dem amerikanischen Exil in seine Heimatstadt Wien zurück. Innerhalb kurzer Zeit gelang es ihm, sich als Theaterkritiker in Österreich einen Namen zu machen und als streitbarer, konservativer Kultur- und Zeitkritiker bekannt zu werden. Zusammen mit Alexander Lernet-Holenia und anderen gründete er die Zeitschrift FORVM, die er von 1954 bis 1965 leitete. Das Magazin FORVM stand über den Kongress für […]

Volker Amadou Oury Ba
Interkulturalität und Perspektive: Zur Präsenz Goethes und Brechts in Themen der kritischen Intelligenz Afrikas
Am Beispiel Senghors und Soyinkas
POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
Im Paris der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts entstand, was man damals den Beginn einer modernen afrikanischen Literatur nannte. Autoren wie Léopold Sédar Senghor, Aimé Césaire und Léon-Gontran Damas begannen eine intellektuelle Auseinandersetzung um eine eigenständige afrikanische Kultur und Tradition.
Die Begegnung mit dem deutschen Ethnologen Leo Frobenius führte zur Beschäftigung mit der deutschen Kulturwelt, aber auch zu einer tiefen […]

Hans Christoph Timm
Solidarität unter Egoisten?
Die Legitimation sozialer Gerechtigkeit im liberalen Staat
Schriften zur politischen Theorie
Ist soziale Gerechtigkeit nur etwas für Gewerkschaftler und den sprichwörtlichen „kleinen Mann“? Oder lässt sich auch der auf die Mehrung seines individuellen wirtschaftlichen Vorteils bedachte homo oeconomicus überzeugen, dass es für ihn ebenso vorteilhaft ist, in einer Gesellschaft zu leben, die auf Prinzipien sozialer Gerechtigkeit beruht? Was ist „soziale Gerechtigkeit“ überhaupt? Geht es hier nicht um Formen von Eigentumstransfer, die in den Augen der liberalen […]