Westdeutschland
Wissenschaftliche Fachliteratur
Falls bei Ihnen die Veröffentlichung der Dissertation, Habilitation oder Masterarbeit ansteht, kontaktieren Sie uns jederzeit gern.


Michael Grübnau
Berufsbildungsgeschichte in Nordwestdeutschland im 19. Jahrhundert
Schriften zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
In Rundfunk, Presse und Fernsehen wird regelmäßig über ein Phänomen berichtet, dass deutsche Facharbeiter im Ausland aufgrund ihrer Qualifikation als Arbeitnehmer gerne gesehen sind und entsprechen in andere Länder emigrieren.
Ein Grund hierfür könnte sein, dass es in Deutschland eine lange Tradition der beruflichen Ausbildung gibt, die schulisch und betrieblich als sogenanntes „duales System“ bekannt ist. Dieses führt zu einem Qualifikationsniveau, das diese […]

Alexander Hennig
Die Rückkehr der Inflation
Inflation und Geldpolitik in Westdeutschland in den 1970er Jahren
Wirtschaftspolitik in Forschung und Praxis
Die hohen Inflationsraten seit Frühjahr 2021 lenkten auch neue Aufmerksamkeit auf das Jahrzehnt der 1970er Jahre, in dem Westdeutschland letztmalig für viele Jahre und nicht nur kurzfristig unter hohen Inflationsraten litt.
Die Inflationsraten betrugen in keinem Jahr unter 2 %, meist über 4 % und maximal sogar 7 %. Der Geldwert halbierte sich fast: In keinem anderen Jahrzehnt von 1950 bis 1990 wurde in der westdeutschen Bundesrepublik das Ziel der […]

Alexander Hennig
Abschied von der Vollbeschäftigung
Arbeitslosigkeit in Westdeutschland in den 1970er Jahren
Wirtschaftspolitik in Forschung und Praxis
Die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts waren im westlichen Teil des geteilten Deutschlands eine Zeit der wirtschaftlichen Verwerfungen, in der Stabilität und Wachstum mächtig ins Wanken gerieten. Ein wesentliches und erklärungsbedürftiges ökonomisches Phänomen in diesem Jahrzehnt war die Entstehung und Ausweitung einer in die Millionen gehenden und weiter steigenden Arbeitslosigkeit.
Zu Beginn der 1970er Jahre war Arbeitslosigkeit kein Problem in Westdeutschland. […]

Jobst C. Knigge
Alfred Kantorowicz
Die Wanderung zwischen Ost und West endete im Niemandsland
Schriften zur Geschichtsforschung des 20. Jahrhunderts
Das Leben von Alfred Kantorowicz ist exemplarisch für einen deutschen Kommunisten im 20. Jahrhundert.
Als Bürgerlicher suchte er lange seinen politischen Standpunkt. Mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus trat er in die KPD ein, musste aber schon bald aus Deutschland fliehen. Im französischen Exil und im Spanischen Bürgerkrieg kämpfte er an vorderster Front gegen den Faschismus, geriet aber mit der kommunistischen Parteibürokratie in Konflikt. Nach einigen […]

Matthias Kullas
Der Konvergenzprozess zwischen Ost- und Westdeutschland
Hemmnisse und politische Handlungsmöglichkeiten
Wirtschaftspolitik in Forschung und Praxis
Auch zwanzig Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung bleibt die Leistungsfähigkeit der ostdeutschen Wirtschaft deutlich hinter der westdeutschen zurück. Betrachtet man die BIP-pro-Kopf-Entwicklung in den vergangenen Jahren scheint es, dass sich dies auf absehbare Zeit nicht ändern wird. Da das Grundgesetz politische Entscheidungsträger zur Wahrung einheitlicher Lebensverhältnisse in Deutschland verpflichtet, müssen die BIP-pro-Kopf-Unterschiede durch finanzielle […]

Fabian Kuhn
Geistiger Wiederaufbau und kalter Kulturkrieg
Die intellektuellen Debatten in den politisch-kulturellen Zeitschriften in Deutschland 1945 bis 1955
Das Buch vergleicht die wichtigsten politisch-kulturellen Zeitschriften in Ost- und Westdeutschland im Kontext der sich verändernden politischen Verhältnisse zwischen 1945 und 1955.
In den Zeitschriften erörterten Intellektuelle in Ost und West gemeinsam die geistigen und politischen Herausforderungen, derer sich die Deutschen nach Krieg und Holocaust zu stellen hatten. Der materielle und moralische Wiederaufbau, die drohende Teilung und die Wiederbewaffnung […]

Youngho Jung
Die deutsche Einheit, die Wendeliteratur und die Zukunft der koreanischen Wiedervereinigung
Mit dem Zusammenbruch der DDR und der deutschen Wiedervereinigung stand die Debatte über die Funktion der Literatur im Mittelpunkt der zeitgenössischen deutschen Literatur und der Literaturkritik. Mit der Wende wurde die Diskussion um das Verhältnis von Literatur und Staat, sozialistischen Ideen und Freiheit jedoch rasch vielstimmig.
Schriftsteller, die bislang im totalitären System unterdrückt worden waren, veröffentlichen zahlreiche Werke, die die ehemalige […]

Melanie Schnee
Der Primärarzt nach dem Gesundheitsstrukturgesetz
Eine empirische Analyse der Wirkungen des GSG auf niedergelassene Allgemeinärzte und Internisten in Ost- und Westdeutschland im Panel-Vergleich 1992 und 1998
SOCIALIA – Studienreihe soziologische Forschungsergebnisse
Das Gesundheitsstrukturgesetz von 1993 sollte die Hausärzte stärken. Dass dieses Vorhaben im Ergebnis gescheitert ist, zeigen die erneuten Versuche der Gesundheitspolitik, in den folgenden Gesundheitsreformen wiederum die Hausärzte in das Zentrum der ambulanten Gesundheitsversorgung zu stellen.
Reformvorhaben werden in Deutschland vor allem mithilfe von ökonomischen oder politologischen Parametern begleitet. Die Wirkungen des Gesundheitsstrukturgesetzes (und […]

Melanie Frank Sammeth
Der Wiederaufbau und die wirtschaftliche Entwicklung Westdeutschlands (BRD) und Frankreichs im Vergleich
1944/45 bis 1963
Wirtschaftspolitik in Forschung und Praxis
Der Autor untersucht erstmals in vergleichender Perspektive, wie (West-) Deutschland und Frankreich ihren Weg aus der Zerstörung durch den Zweiten Weltkrieg beschritten haben. Die Tatsache, dass heute beide Länder führende Wirtschaftsnationen sind, ist auch auf die Weichenstellungen und Entscheidungen in der Wiederaufbauperiode nach 1945 zurückzuführen.
Von 1944/45 bis 1963 müssen beide Volkswirtschaften die zerstörte Wirtschaftsstruktur wieder aufbauen, den […]

Melanie Thea E. Stolterfoht
Die Südfrüchtehändler vom Comer See im Südwesten Deutschlands im 17. und 18. Jahrhundert
Untersuchungen zu ihrem Handel und ihrer Handlungsorganisation
In dieser Studie wird hauptsächlich der Handel der Südfrüchtehändler vom Comer See in einigen Territorien im Südwesten Deutschlands anhand der in den Staatsarchiven in Como, Chur und in zahlreichen deutschen Archiven recherchierten Dokumente untersucht.
Die Italiener begannen ihren Handel Anfang des 17. Jahrhunderts mit einigen Früchten (Zitronen, Pomeranzen, Nüssen etc.), die sie in deutschen Territorien auf den Messen, Märkten und hausierend verkauften. Nach […]