Suizid
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Christian Göhre
Parasuizidale Handlungen im Kindes- und Jugendalter im Großraum Rostock
Studien zur Kindheits- und Jugendforschung
Währen die Suizidrate von Kindern und Jugendlichen als ein stabiles Gesellschaftsmerkmal angesehen wird, setzen die steigenden Zahlen von Parasuiziden in dieser Altersgruppe ein deutliches Alarmsignal bei Gesundheitsorganisationen sowie bei ärztlich und therapeutisch Tätigen in vielen Industrienationen. Als Parasuizid kann jegliche vom Patienten gewollte Handlung bezeichnet werden, welche einem suizidalen Verhalten gleicht, aber nicht zu einem letalen Ausgang […]

Christian Johannes Lohner
Suizidversuche und selbstschädigendes Verhalten im Justizvollzug
Suizidversuche und selbstschädigendes Verhalten von Gefangenen stellen unter anderem aufgrund ihrer hohen Prävalenz, der rechtlichen Verantwortung zur Gesunderhaltung der Gefangenen und der Belastungen für alle Beteiligten ein großes Problem für den Justizvollzug dar.
Ein Studium bisheriger Arbeiten über Risikofaktoren für diese Verhaltensweisen zeigt zum einen ein unklares, zumeist widersprüchliches Bild. Zum anderen wird die Unterscheidung von "ernsthaften" […]

Christian Frank Bruno Wild
Suizidäre Metaphern
Transzendente Melancholien im Zeitalter der Schwarzen Romantik
POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
Die Schwarze Romantik gilt gemeinhin als Unterströmung der zwischen 1800 und 1830/50 sich erstreckenden Romantik und wird mit Schauergeschichten, Untoten, bösen Charakteren, fantastischen Traum- und Alptraumwelten, ja Vampiren und Fabelwesen in Verbindung gebracht. Die handelnden Figuren schildern ihre Motivik differenziert und scharfsinnig, indem sie melancholische, depressive, rachsüchtige und todessehnsüchtige Gedanken äußern. Der menschliche Wahnsinn und das Unheil, […]

Christian Kristina Raske-Al-Hammoud
Die strafgesetzliche Regelung der Sterbehilfe
Eine vergleichende Analyse der Alternativentwürfe zur Sterbehilfe (AE-Sterbebegleitung) aus den Jahren 1986 und 2005 im Lichte der klinischen Praxis
Strafrecht in Forschung und Praxis
Seit die moderne Medizin in der Lage ist, den Todeseintritt durch die künstliche Aufrechterhaltung lebenswichtiger Körperfunktionen hinauszuzögern, stehen Ärzte mehr denn je zuvor in einem Spannungsverhältnis zwischen dem Tötungsverbot und der Pflicht zur Lebenserhaltung einerseits und der Pflicht, das Selbstbestimmungsrecht des Patienten zu respektieren andererseits.
Patienten fürchten eine Sterbens- und Leidensverlängerung, hervorgerufen durch […]

Christian Julia Polzin
Matriarchale Utopien, freie Liebe und Eugenik – Die Mutterbewegung im Deutschen Kaiserreich und der Bund für Mutterschutz bis 1940
Schriften zur Geschichtsforschung des 20. Jahrhunderts
Noch vor etwa 100 Jahren – also zu Lebzeiten unserer Urgroßeltern – war es nicht ungewöhnlich, dass ledige Mütter mit ihren Neugeborenen aus ländlichen Gemeinden ausgewiesen wurden. In Großstädten kamen die von ihren Familien und Dienstherren Verstoßenen etwa in Parkanlagen an Bäumen nieder. Suizide und (verschleierte) Kindsmorde gehörten zum Alltag im Deutschen Kaiserreich. Fanden die Mütter Arbeit, mussten sie ihre Kinder in gefährliche Pflege geben. Um 1900 lag die […]

Fabian Steffen
Das Hamburger Suizidgeschehen
Eine Analyse der Jahre 1985-1999 unter besonderer Berücksichtigung des Alterssuizides
Forschungsergebnisse aus dem Institut für Rechtsmedizin der Universität Hamburg
Traditionell nimmt der Stadtstaat Hamburg eine "Spitzenposition" im Suizidgeschehen der Bundesrepublik Deutschland ein. Das jetzt vorliegende, im Rahmen einer Dissertationsarbeit entstandene Buch erfasst anhand von Unterlagen der Polizei (der "Leichen- und Vermisstenstelle" des Landeskriminalamts) und des Instituts für Rechtsmedizin sämtliche Hamburger Suizide der vergangenen 15 Jahre. Es handelt sich hierbei um 5.731 Fälle, womit wohl die zahlenmäßig umfangreichste […]

Fabian Ronald Scholz
Das ethische Dilemma in der Seelsorge
Eine empirische Untersuchung am Beispiel der evangelischen Polizeiseelsorge in der Bundesrepublik Deutschland
Schriften zur Praktischen Theologie
Nur wenige kennen sie. Die Bedeutung ihrer Arbeit wiegt jedoch schwer. Etwas mehr als 50 hauptamtliche evangelische Polizeipfarrerinnen und Polizeipfarrer sind für über 221.000 Landespolizisten zuständig.
Diese Pilotstudie lässt deutschlandweit 16 von ihnen zu Wort kommen, die ihre Erfahrungen auf dem Gebiet des staatlichen Gewaltmonopols in der Zusammenarbeit mit Polizistinnen und Polizisten schildern: Schuld, Schuldgefühle, falsche Entscheidungen, […]

Fabian Karoline Weiler
Die Beurteilung der Selbsttötung unter besonderer Berücksichtigung kirchenrechtlicher Regelungen
„Um zwölfe mittags starb er. Die Gegenwart des Amtsmanns und seine Anstalten tuschten einen Auflauf. Nachts gegen eilfe ließ er ihn an die Stätte begraben, die er sich erwählt hatte. Der Alte folgte der Leiche und die Söhne. Albert vermochts nicht. Man fürchtete für Lottens Leben. Handwerker trugen ihn. Kein Geistlicher hat ihn begleitet.“
In diesen berühmten Schlusssätzen nimmt Johann Wolfgang von Goethe Bezug auf die jahrhundertelange geübte Praxis, die eine […]

Fabian Anne Paschen
Handlungen von Fremd- und Selbsttötung
Eine forensisch epidemiologische Analyse für Hamburg 1990-2005
Forschungsergebnisse aus dem Institut für Rechtsmedizin der Universität Hamburg
Zwei Menschen, ein Mann und eine Frau, beide etwa Ende 30, liegen tot in einer Wohnung. Die herbeigerufene Polizei findet ihn zusammengesunken im Flur, sie im Schlafzimmer ausgestreckt auf dem Bett. Die Pistole neben seiner Leiche und die Verwundungen an beiden Köpfen deuten auf ein Tötungsdelikt hin. In der Küche werden auf einem Tisch zwei Abschiedsbriefe gefunden.
Tatzeugen gibt es in solchen Fällen oft nicht. Nun sind Polizisten und Rechtsmediziner […]

Fabian Benjamin Bieber
Die Hypothek des Krieges
Eine soziologische Studie zu den sozialen Effekten von Kriegen und zur Reintegration von Veteranen, Kriegsinvaliden und Hinterbliebenen in Bosnien-Herzegowina
SOCIALIA – Studienreihe soziologische Forschungsergebnisse
Kriege erzeugen Verluste, sie haben langfristige soziale, psychische und ökonomische Auswirkungen – sei es weil man seine Angehörigen, sei es weil man sein Gliedmaßen, sei es weil man seine Würde verlor. Jeder Mensch, den der Krieg versehrt hat, sehnt sich das Ende des Krieges herbei – und doch sind es gerade die Opfer, die in einer Nachkriegsgesellschaft wohl am vehementesten dafür streiten, daß der Krieg nicht in Vergessenheit gerate. [...]