Steuerbilanz
Wissenschaftliche Fachliteratur
Falls bei Ihnen die Veröffentlichung der Dissertation, Habilitation oder Masterarbeit ansteht, kontaktieren Sie uns jederzeit gern.


Nico Luckas
HGB und IFRS für KMU aus einer system-, prinzipien- und zweckorientierten Perspektive
– Welches der beiden Rechnungslegungssysteme ist die bessere Rechnungslegungsgrundlage für Deutschland? –
Internationale Rechnungslegung
Seit Mitte der 1980er Jahre findet in Deutschland auch auf dem Gebiet der Rechnungslegung ein fortwährender Internationalisierungsprozess statt. Hierbei richtet sich der Fokus immer mehr auf die angelsächsischen Prinzipien der Rechnungslegung. Das deutsche Handelsbilanzrecht hat jedoch in seiner langen Entstehungsgeschichte die Prinzipien der deutschen Rechnungslegung in einer Weise geprägt, die nicht ohne Weiteres mit den angelsächsischen Prinzipien zu vereinbaren […]

René Pollmann
Ablösung des General Hedge Accountings nach IAS 39 durch IFRS 9
Analyse und Beurteilung von Entscheidungsnützlichkeit im Fokus der Risikomanagementannäherung und Komplexitätsreduktion – Implikationen für Standardsetzung und Bilanzierungspraxis –
Internationale Rechnungslegung
Zinssatzänderungen, Wechselkursschwankungen oder Veränderungen der Rohstoffpreise spiegeln die Dynamik der volatiler werdenden nationalen wie internationalen Finanz-, Kapital- und Gütermärkte wider. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung von Marktpreisrisiken rücken Art und Umfang der Risikomanagementaktivitäten in den Fokus, wobei der internen Steuerungsebene von Markpreisrisiken eine besondere Stellung beizumessen ist. [...]

Banu in ‘t Zandt
Bilanzierung und Prüfung strukturierter Finanzinstrumente nach HGB und IFRS
Internationale Rechnungslegung
Strukturierte Finanzinstrumente werden im Rahmen kurz- oder langfristiger Anlagestrategien, zur Finanzierung oder auch zu Spekulationszwecken eingesetzt. Im Vergleich zu klassischen Finanzinstrumenten weisen sie eine wesentlich höhere Komplexität auf. Eben diese Komplexität mündet zwangsweise in Konsequenzen sowohl für die Abschlusserstellung als auch für die Abschlussprüfung.
Auf Seiten der Abschlusserstellung stellt die Bilanzierung strukturierter […]

Jessica Witte
Die (De-)Regulierung der Quartalsberichterstattung in der Europäischen Union
Internationale Rechnungslegung
Die Finanzberichterstattung von Unternehmen dient als ein zentrales Kommunikationsinstrument und wird mithin mit der Schaffung von Transparenz, dem Schutz von Investoren und der Steigerung der Kapitalmarkteffizienz begründet.
Im Rahmen der Harmonisierungsbestrebungen der Rechnungslegung auf Ebene der EU wurde insbesondere auch die einzuhaltende Frequenz dieser regulierten Offenlegung bzw. die Frage nach einer verpflichtenden Quartalsberichterstattung diskutiert. […]

Sara Bergmiller
Kritische Würdigung der steuerlichen Behandlung von Mehrabführungen im Rahmen einer Aufwärtsverschmelzung auf eine Organgesellschaft
Schriften zum Unternehmensrecht mitsamt seinen ökonomischen Bezügen
Aufgabe des Umwandlungssteuergesetztes ist es, Umwandlungen aus steuerlicher Sicht nicht entgegenzustehen. Bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen wird die ertragsteuerliche Steuerneutralität gewährleistet, stille Reserven müssen nicht aufgedeckt und besteuert werden.
Handelt es sich bei der übernehmenden Körperschaft jedoch um eine Organgesellschaft, können sich aufgrund der bestehenden Gewinnabführungspflicht steuerliche Folgen aus dem […]

Katrin Zehetmair
Perspektiven der steuerlichen Gewinnermittlung nach BilMoG im Spannungsfeld der Internationalisierung der Rechnungslegung
Betriebswirtschaftliche Steuerlehre in Forschung und Praxis
Die steuerliche Gewinnermittlung ist seit Jahrzehnten durch das Maßgeblichkeitsprinzip an die handelsrechtliche Rechnungslegung geknüpft. Allerdings wird das Maßgeblichkeitsprinzip zunehmend in Frage gestellt. Die Stimmen, welche eine Abkopplung der steuerlichen Gewinnermittlung vom Handelsrecht in Form einer eigenständigen Steuerbilanz fordern, mehren sich. Grund dafür sind die zahlreichen Abweichungen, die insbesondere aus der Ausweitung steuerlicher Sondervorschriften […]

Sebastian Binder
Möglichkeiten der Bilanzpolitik in der Handels- und Steuerbilanz
Eigenständige Gestaltung, zielgerichteter Mitteleinsatz, Umsetzung mit Zwei-Kreis-Systemen
Betriebswirtschaftliche Steuerlehre in Forschung und Praxis
Durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurde das Verhältnis von Handels- und Steuerbilanz neu geregelt. Die Erstellung weitgehend einheitlicher handels- und steuerrechtlichen Vorgaben genügender Bilanzen ist im Regelfall nicht mehr möglich. Auf der anderen Seite ergeben sich durch die Änderungen des BilMoG neue Möglichkeiten für Bilanzpolitik. So ist in bestimmten Grenzen erstmals die Umsetzung einer eigenständigen Handels- und Steuerbilanzpolitik denkbar. […]

Catja Dickmann
Ermessensspielräume bei der Berichterstattung finanzieller Leistungsindikatoren im Lagebericht
Hermeneutische Auslegung im regulatorischen Kontext, empirische Untersuchung der Berichtspraxis und Erkenntnisse zur Wahrnehmung der Lageberichtsadressaten
Internationale Rechnungslegung
Die Verfasserin untersucht im Rahmen eines integrierten Forschungsdesigns das Vorhandensein und die Auswirkungen von Ermessensspielräumen bei der Berichterstattung finanzieller Leistungsindikatoren nach DRS 20. Ausgangspunkt dieser Forschung ist die Identifikation von Ermessensspielräumen bei der Anwendung des DRS 20 auf die finanziellen Leistungsindikatoren im handelsrechtlichen Lagebericht. Anhand der Inhaltsanalyse von Lageberichten der DAX und SDAX-Unternehmen der […]

Maria-Teresa Weiss
IFRS-Rechnungslegung und Eigenmittel nach CRR
Kritische Würdigung des Einflusses der Bewertung von Finanzinstrumenten nach IFRS 9 auf die Ermittlung der Eigenmittelanforderungen nach CRR
Internationale Rechnungslegung
Banken sind aufsichtsrechtlich dazu verpflichtet, ausreichend Eigenmittel im Verhältnis zu den eingegangenen Geschäftsrisiken vorzuhalten. Grundlage für die Ermittlung dieser Eigenmittelgröße ist der Jahresabschluss. Mithin legen Banken, die nach IFRS bilanzieren, den IFRS-Abschluss als Datenbasis zugrunde, so dass die Ansatz- und Bewertungsvorschriften nach IFRS ‒ bei Verzicht auf entsprechende Korrekturmaßnahmen ‒ unmittelbar auf die bankenaufsichtliche Größe […]

Svetlana Maksimovic
Implikationen aus der Gestaltung von Beteiligungsverträgen für die Bilanzierung nach IFRS
Eine Analyse am Beispiel von Investmentgesellschaften unter besonderer Berücksichtigung von Beteiligungen an Tochterunternehmen
Internationale Rechnungslegung
Mit der Veröffentlichung des Investment Entities: Applying the Consolidation Exception (Amendments to IFRS 10, IFRS 12 and IAS 28) schuf das IASB eine branchenspezifische Regelung, die Investmentgesellschaften die Konsolidierung ihrer Tochterunternehmen untersagt und stattdessen eine Bilanzierung zum beizulegenden Zeitwert nach IFRS 9 vorsieht. Damit weitete das IASB das bestehende Wahlrecht des IAS 28 aus, das Venture Capital Gesellschaften und ähnlichen Unternehmen eine […]