Sachsen
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Dietlinde Rumpf
Kirchenmusikpflege in Sachsen nach der Reformation bis 1837
Beiträge zur Musikpflege der evangelischen Lateinschule in Saalfeld nach der Reformation bis zur Gründung der Realschule
Mit der Reformation wurde die Institution des protestantischen Kantorats geschaffen, wodurch in Zusammenarbeit mit den Stadtpfeifern – insbesondere in Städten ohne höfische Musik – die gesamte öffentliche Musikausübung durch die Knaben der höheren Schulen geleistet wurde. Diese Konzentration vorwiegend auf schulische Aktivitäten ohne eine Kantorei sangesfreudiger Bürger und ohne Hofmusik stellt sich in Saalfeld dar. Der Kantor als Leiter der Aufführungen war […]

Stephan Pauls
Begründung und Begrenzung der Polizeipflicht
Zur Entwicklung der Tatbestandsmerkmale ‘Störer‘ und ‘Nichtstörer‘ vornehmlich vor Erlaß des Preußischen Polizeiverwaltungsgesetzes (1931)
Die Polizei muss sich bei Eingriffen in Rechte eines Privaten innerhalb des ihr durch die Gesetze vorgegebenen Rahmens bewegen. Diesen gesetzlichen Rahmen stellen heute die Polizeigesetze der Länder dar. Zu den Regelungen, die den Befugnisbereich der Polizei einschränken, gehört neben dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, der gesetzmäßigen Ausübung des Ermessens und der Einhaltung der tatbestandlichen Voraussetzungen der jeweiligen Ermächtigungsgrundlage die korrekte […]

Christian Kurzweg
Die Vertriebenenpolitik der Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands
Das Beispiel Sachsen 1945-1950
Die Eingliederung der Flüchtlinge und Vertriebenen in die deutsche "Zusammenbruchsgesellschaft" zählte zu den größten Herausforderungen der ersten Nachkriegsjahre. Bis 1948 trafen im zerstörten und besetzten Rest-Deutschland etwa zwölf Millionen Menschen ein, von denen acht Millionen aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches und 3,6 Millionen aus Südost- und Südeuropa stammten. Schon aufgrund ihrer geographischen Lage wurde die sowjetische Besatzungszone (SBZ) am […]

Jens Matthes
Lösungsansätze zur Curriculumentwicklung für die erwachsenengerechte Umschulung
zum Gärtner/Gärtnerin, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
Studien zur Erwachsenenbildung
Aufgrund des demografischen Wandels werden in den Focus der Unternehmen geringqualifizierte Erwachsene rücken, die motiviert und befähigt sind ihren Berufsabschluss zu erwerben.
Die Berücksichtigung von Arbeitserfahrungen in abschlussorientierten Maßnahmen ist eine Form der Anerkennung bisheriger Lebensleistung und damit erwachsenengerecht. Jedoch ist die Berücksichtigung von Vorleistungen in Umschulungen gemäß den gesetzlichen Regelungen […]

Christiane Kenzler
Die Ritter- und Landschaft im Herzogtum Sachsen-Lauenburg in der frühen Neuzeit
Schriftenreihe der Stiftung Herzogtum Lauenburg
Die Verfassung des Herzogtums Sachsen-Lauenburg wird bis ins 19. Jahrhundert hinein durch Privilegien geprägt, die Herzog Franz II. den Ständen im Unionsvertrag von 1585 in einer Krisensituation gewährt hatte und die von den nachfolgenden Landesherren in neuen Verträgen bestätigt worden sind. In der Untersuchung zur Ritter- und Landschaft im Herzogtum Sachsen-Lauenburg in der frühen Neuzeit wurden neue wissenschaftliche Ergebnisse für die askanische und insbesondere für […]

Christiane Maria Wohlleben
Die ambulante Versorgung von Patienten mit Gerinnungsfaktorpräparaten als Managementaufgabe der gesetzlichen Krankenversicherung
Grundlagen, Rahmenbedingungen, Perspektiven. Eine Untersuchung anhand der Abrechnungsdaten der AOK-Niedersachsen aus den Jahren 2003 und 2004
Gesundheitsmanagement und Medizinökonomie
In der politischen Diskussion um Kostendämpfungsmaßnahmen im Gesundheitswesen wird kaum einem Bereich so viel Aufmerksamkeit gewidmet wie der Arzneimittelversorgung. Mit immer komplizierter werdenden Regelungen versuchen die politisch Verantwortlichen, die Arzneimittelausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung zu senken. Weitgehend unbeachtet bleiben jedoch die Gerinnungsfaktorpräparate, die sich bislang erfolgreich allen Maßnahmen zur Ausgabenbegrenzung im […]

Christiane Stefan Cassone
Die Zulässigkeit einer gesonderten Steuerstrafverfolgung
– mit einem besonderen Blick auf die STRAFA-FA in NRW
Strafrecht in Forschung und Praxis
Das Buch befasst sich mit den Besonderheiten der eigenständigen Steuerstrafverfolgung gegenüber dem allgemeinen Strafverfahren und dem Zollstrafverfahren. Zum besseren Verständnis wird dazu neben der Behördenorganisation der einzelnen Strafverfahrensarten auch die Aufgaben- und Kompetenzverteilung der jeweiligen Behörden in den unterschiedlichen Strafverfahrenarten dargestellt. Dabei wird der Prüfungseinstieg in den besonderen Bereich der Steuerstrafverfolgung durch die […]

Christiane René Schneider
Das sächsische Gesetz zum Schutze der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden (SächsGefHundG)
Zugleich eine Untersuchung über die Kampfhundeproblematik in Deutschland aus öffentlich-rechtlicher Sicht
Die tragischen Ereignisse eines Beißvorfalls in Hamburg im Jahre 2000 markierten einen Wendepunkt in der bis dato beiläufig geführten Diskussion über den Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden. Dies nahm auch der Freistaat Sachsen zum Anlass, ein Gesetz zum Schutz vor solchen Hunden zu verabschieden. Der Verfasser untersucht die sächsische Regelung, ohne dabei die allgemeine polizeirechtliche Thematik aus den Augen zu verlieren.
Im ersten Teil der […]

Thomas Drewes
Verwaltungsreform in Niedersachsen im Zeichen des Neuen Steuerungsmodells
Eine erste Bilanz
Studien zur Rechtswissenschaft
Die Reformierung der Verwaltung galt zu jeder Zeit als eine der größten Herausforderungen.
Ein Leben in Sicherheit und zeitgemäßem Wohlstand wäre nicht möglich ohne einen Staat, der einerseits ordnend eingreift, auf der anderen Seite aber auch die erforderlichen Einrichtungen der Daseinsvorsorge bereitstellt.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem aktuellen Zustand der Verwaltung unter besondere Berücksichtigung der niedersächsischen Situation. Untersucht […]

Thomas Christian Nordholtz
Das Niedersächsische Gesetz über die kommunale Zusammenarbeit
Studien zur Rechtswissenschaft
Kooperationen haben in der heutigen Kommunalpraxis einen hohen Stellenwert. Sie gelten derzeit als einer der wichtigsten Handlungsansätze für Reformen auf der Kommunal- und Landesebene.
In Niedersachsen ist das als Landesrecht fortgeltende Reichszweckverbandsgesetz (RZVG) vom 7. Juli 1939 relativ spät durch eine eigenständige landesrechtliche Regelung ersetzt worden. Erst im Jahre 2004 trat das Niedersächsische Gesetz über die kommunale Zusammenarbeit (NKomZG) an […]