Reliefs
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Hans Rupprecht Goette
Schwertbandbüsten der Kaiserzeit
Zu Bildtraditionen, Werkstattfragen und zur Benennung der Büste Inv. 4810 im Museum der Bildenden Künste in Budapest und verwandter Werke
ANTIQUITATES – Archäologische Forschungsergebnisse
Ausgehend von einer kopflos erhaltenen Büste im Museum der Bildenden Künste in Budapest, die neben einem Paludamentum-Schulterbausch ein Schwertband aus zwei Riemen aufweist, werden ähnliche Portraitbüsten – von Kaisern und Privatpersonen – mit derartigen militärischen Attributen behandelt.
Die große Mehrzahl solcher Darstellungen zeigt ein breites (Leder-)Band, das bisweilen mit Dekor ausgestattet ist. Die zweiriemige Form des balteus, wie sie nur bei wenigen […]

Edwin Stößinger
Zur marxistischen Beurteilung religiöser Kunst
Vom Jungpaläolithikum bis zum Ausklang des 20. Jahrhunderts
Marxistische Kunstwissenschaftler hielten trotz ihrer atheistischen Einstellung religiöse Kunst keineswegs für wertlos. Sie würdigten durchaus etliche religiöse Kunstwerke bei aller Schärfe ihrer Religionskritik. Im Gegensatz zu Vertretern der Proletkult-Bewegung setzten sie sich sehr detailliert mit religiösen Kunstwerken auseinander.
In dieser Monographie werden ausgewählte Urteile über Werke aus drei Arten der bildenden Kunst präsentiert: Architektur, Malerei […]

Emel Aksoy
Die römischen Nekropolen und Grabmonumente Iconiums und der Kernstädte Isauriens
Eine Studie zur Selbstdarstellung von Metropolbürgern und Bewohnern des Hinterlandes anhand der Sepulkralkunst
ANTIQUITATES – Archäologische Forschungsergebnisse
Die Landschaften Lykaonien und Isaurien können aufgrund des lückenhaften Forschungsstandes hinsichtlich antiker urbaner Strukturen und archäologischer Erschließung weitgehend als terra incognita bezeichnet werden. Eine umfassende Gesamtaufnahme für Nekropolen ist erstrebenswert, doch erweist sich das Unterfangen für das Erforschungsgebiet als problematisch.
Den Kern der Untersuchung bilden 59 Grabreliefs, über 60 Ostothekdeckel, mehr als 70 Ostothekkästen und […]

Dorothee Quante-Schöttler
Ante aedes Darstellung von Architektur in römischen Reliefs
ANTIQUITATES – Archäologische Forschungsergebnisse
Die Dissertation „Ante aedes. Darstellung von Architektur in römischen Reliefs“ befaßt sich mit einer der interessantesten Erscheinungen römischer Reliefkunst: der Verwendung von Architektur in Reliefs.
Sie gibt einen umfassenden Überblick über die Verwendung und Entwicklung dieser Darstellungen, die ein Phänomen der römischen Kaiserzeit sind, so daß die Arbeit die ersten vier nachchristlichen Jahrhunderte umfaßt. [...]

Dorothee Christian Ellinghaus
Die Parthenonskulpturen
Der Bauschmuck eines öffentlichen Monumentes der demokratischen Gesellschaft Athens zur Zeit des Perikles – Techniken in der bildenden Kunst zur Tradierung von Aussagen
ANTIQUITATES – Archäologische Forschungsergebnisse
Der Athener ist im 6. und 5. Jh. v. Chr. im öffentlichen Lebensbereich von einer Vielzahl an Bildern umgeben. Zahlreiche Statuen, Figurengruppen und Reliefs zieren die Agora und die Heiligtümer, viele Bauten und Tempel weisen figürlichen Bildschmuck auf. Die athenische Gesellschaft verbindet mit den Bildern als Mittel der Kommunikation bestimmte Aussagen.
Der Parthenon, ein öffentlicher Bau der demokratischen Gesellschaft zur Zeit des Perikles auf der Akropolis, […]

Dorothee Johannes Laichner
Die Sustentatioszene auf stadtrömischen frühchristlichen Sarkophagen
Die Orans zwischen zwei Begleitern
ANTIQUITATES – Archäologische Forschungsergebnisse
Johannes Laichner setzt sich mit einem Bildthema der frühchristlichen Sarkophagkunst auseinander, das bisher in seiner inhaltlichen Ausdeutung sehr zwiespältig dargelegt wurde: Die Sustentatioszene – eine weibliche Oransfigur wird von zwei männlichen Gestalten rechts und links an ihren erhobenen Händen gestützt.
Die Sustentatioszene findet sich fast immer inmitten der bewegt geschilderten Wunderszenen Christi, nur bei Riefelsarkophagen kann sie unter Umständen […]

Dorothee Angela Berthold
Entwurf und Ausführung in den artes minores: Münz- und Gemmenkünstler des 6.–4. Jahrhunderts v. Chr.
ANTIQUITATES – Archäologische Forschungsergebnisse
In der Stein- und Stempelschneidekunst der griechischen Antike trifft man auf qualitätvolle Werke, die – trotz ihres Miniaturformats - der zeitgenössischen Skulptur, Reliefkunst und Malerei in keiner Weise nachstehen. Nun werden erstmals griechische Münzen und Gemmen der archaischen und klassischen Zeit gemeinsam in einer umfassenden Studie behandelt.
Der Untersuchungszeitraum dieses Buches beginnt mit der Etablierung der Münzkunst im Mittelmeergebiet und endet […]

Maria Zlotogorska
Darstellungen von Hunden auf griechischen Grabreliefs
Von der Archaik bis in die römische Kaiserzeit
ANTIQUITATES – Archäologische Forschungsergebnisse
Ein Überblick über die Forschungsgeschichte macht deutlich, dass mit dieser Arbeit tatsächlich ein Desiderat vorliegt, denn Hundedarstellungen auf Reliefs wurden fast immer vernachlässigt. Nur sehr selten wurden bislang einzelne Hundestelen ausführlich gewürdigt, niemals aber größere Reliefgruppen oder gar alle Hundestelen umfassend vorgelegt.
Insofern ist die Beschränkung der Untersuchung auf die Reliefs sinnvoll, zumal alle Epochen und alle Regionen des […]

Maria Wolfgang Eichinger
Der Bär und seine Darstellung in der Antike
ANTIQUITATES – Archäologische Forschungsergebnisse
Einst gehörte der Bär zu den nicht nur in ganz Europa beheimateten Tierarten. Heute jedoch ist sein Bestand leider – abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen – in nahezu allen mitteleuropäischen Ländern auf eine geringe Anzahl von Individuen zurückgegangen.
Die breite Materialbasis, auf der das Buch „Der Bär und seine Darstellung in der Antike“ fußt, gibt dem interessierten Leser die Möglichkeit, sich auf anschauliche Art und Weise einen umfassenden Überblick […]

Eva Heidebroek-Soldner
Die Traube auf hellenistischen und kaiserzeitlichen Grabdenkmälern
Untersuchungen zur Ikonographie und Bedeutungsgeschichte eines Attributs und verwandter Motive
ANTIQUITATES – Archäologische Forschungsergebnisse
Die Arbeit stellt sich zur Aufgabe, das Motiv der Traube und dessen Bedeutung als Attribut von Personen auf hellenistischen und kaiserzeitlichen Grabdenkmälern genauer zu untersuchen. Die Traube ist auf solchen Monumenten des dritten vor- bis dritten nachchristlichen Jahrhunderts in unterschiedlichen Darstellungszusammenhängen ein offensichtlich bedeutungsvolles Motiv. Entweder wird sie ostentativ präsentiert oder es wird nach ihr vergeblich gegriffen; sogar Tiere […]