Regelwerk
Wissenschaftliche Fachliteratur
Falls bei Ihnen die Veröffentlichung der Dissertation, Habilitation oder Masterarbeit ansteht, kontaktieren Sie uns jederzeit gern.


Florian Rott-Abe
Qualitative Eigenmittelanforderungen für Banken zur rechtlichen Umsetzung von Basel III in Deutschland
Schriften zum Bank- und Kapitalmarktrecht
Die im Jahre 2007 ausgebrochene Subprimekrise, die aus einer zu sorglosen Kreditvergabe und sinkenden Immobilienpreisen in den USA entstand, bildet den Ausgangspunkt der Studie. Die Krise mündete in dem historischen Kollaps der US-amerikanischen Investmentbank Lehmann Brothers, was ein internationales Finanzmarktbeben nach sich zog.
Das Finanzsystem kam am 15. September 2008 annähernd zum Stillstand. Was als Subprimekrise begonnen hatte, bekam von diesem Tag […]

Johannes Langen
Völker- und europarechtliche Fragen des Staatsbankrotts
Zur Entwicklung eines Staatsinsolvenzrechts
Studien zur Rechtswissenschaft
Auch Staaten können bankrottgehen. Dass der Gesetzgeber sich für insolvenzunfähig erklärt, ändert hieran wenig. Es verschlimmert die Problemlösung allenfalls, wenn das, was qua Gesetz nicht sein darf, eben doch eintritt. Auf die Rufe nach einem Staatsinsolvenzrecht in der jüngsten Finanzkrise wurde trotzdem lediglich, dafür umso eiliger mit „Denkverboten“ reagiert.
Die Entwicklung und Etablierung eines Staatsinsolvenzrechts muss als Chance verstanden werden. […]

Michael Siefert
Moot Courts in der britischen und deutschen Juristenausbildung
Studien zur Rechtswissenschaft
Diese Untersuchung behandelt erstmals umfassend den Einsatz von „Moot Courts“ in der britischen und deutschen universitären Juristenausbildung. Ihre Erkenntnisse sind für Universitäten, Veranstalter und Studenten gleichermaßen von Interesse. Universitäten bietet diese Abhandlung eine Hilfestellung für die Aufnahme von „Moot Courts“ in das Lehrangebot, Veranstalter mögen ihren „Moot Court“ gegebenenfalls modifizieren und Studenten können sich bewusst für oder gegen die […]

Petra Eckert
Praktische Anwendungsfragen bei Verbriefungen nach §§ 18a, b KWG
Eine Bestandsaufnahme nach deutschem Recht mit Ausblick auf das neue, europäische Verbriefungsrahmenwerk
Studienreihe wirtschaftsrechtliche Forschungsergebnisse
Seit dem Ausbruch der Finanzmarktkrise im Sommer 2007 sind Verbriefungen in der öffentlichen Diskussion als „Giftmüll“, „Massenvernichtungswaffen“ und „Monster“ verschrien. Verbriefungen seien einer der wesentlichen Treiber der Krise gewesen und Forderungen nach einem Verbot dieser Finanzierungsform wurden in der Öffentlichkeit erhoben. Was ist eine Verbriefung überhaupt, welche Risiken und Fehlanreize beherbergt sie? Welche Schwachstellen zeigen die Untersuchungen der […]

Kerstin Carroll
Die nachträgliche Sicherungsverwahrung im Jugendstrafrecht
Studien zur Rechtswissenschaft
In der Studie wird eine sehr aktuelle und wissenschaftlich wie politisch äußerst umstrittene Problematik behandelt. Die Sicherungsverwahrung stellt die schärfste Sanktion dar, die das deutsche Strafrecht kennt und die Materie beinhaltet demzufolge zahlreiche und insbesondere diffizile Probleme. Die Schwierigkeiten kumulieren dabei umso mehr, sobald die Sicherungsverwahrung gegen einen Jugendlichen/Heranwachsenden angeordnet werden soll. Die Sicherungsverwahrung ist seit […]

Simona Suttorp
Vertragsabschluss im internationalen elektronischen Rechtsverkehr – unter besonderer Berücksichtigung von AGB
Das Buch stellt die Probleme im Zusammenhang mit dem Vertragsabschluss im Internet und mit der Einbeziehung von AGB im selben Medium dar. Die Autorin befasst sich im Grundsatz mit der Frage, welche Anpassungen in der Rechtsgeschäftslehre erforderlich sind, wenn sich der Vertragsabschluss bzw. die Einbeziehung von AGB elektronischer Medien, vor allem des Internets, bedient. Entsprechend der wirtschaftlichen Realität liegt der Schwerpunkt dieser Untersuchung auf dem […]

Susanne Elisabeth Probst
Europäische und US-amerikanische Konvergenzbemühungen auf dem Gebiet des Bilanzrechts
Zur Entwicklung eines weltweit geltenden Regelwerks für kapitalmarktorientierte Unternehmen
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Um das Zusammenwachsen der globalen Finanzmärkte unter Berücksichtigung des Anlegerschutzes zu fördern, sind weltweit einheitliche Rechnungslegungsvorschriften unerlässlich. Mittlerweile konkurrieren de facto nur noch zwei Regelwerke miteinander – die internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS und die US-GAAP. Die Verfasserin untersucht Grundlagen und Entwicklung der internationalen Standardisierung mit Blick auf die unterschiedlichen Rechnungslegungssysteme im […]

Rolf Stober (Hrsg.)
Korruptionsprävention als Herausforderung für die Wirtschaft
Ergebnisse des 1. Tages der Unternehmenssicherheit
Unternehmer sollen Gewinne machen. Sie müssen dabei aber die rechtlichen Rahmenbedingungen beachten. Und sie dürfen nicht das Vertrauen ihrer Kunden verlieren. Auf diesem Weg bestehen zahlreiche Risiken, die den Unternehmenserfolg gefährden und zerstören können. Ein derartiges Dauerrisiko ist die Korruption.
Nach aktuellen Studien liegt die Korruption bei der inländischen Wirtschaftskriminalität auf Platz 2 und bei der ausländischen auf Platz 1. Künftig erwarten […]

Alpar Fendo
Vom Umgang mit Vorschriften im Büroalltag
Eine ethnographische Studie
Schriften zur Kulturwissenschaft
Diese Studie wirft einen ethnographischen Blick in die Arbeitswelt einer großen, international agierenden Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Es wird beleuchtet, wie die durch die Firmenideologie vorgegebene Unternehmenskultur sich im Arbeitsalltag bewährt oder verändert und welchen Einfluss sie auf die Arbeits- und Lebensbedingungen der Mitarbeiter hat.
Fokussiert auf Regeln und Regelverletzungen wird das Verhältnis von Anspruch und Wirklichkeit an […]

Daniel Bolm
Der Mengenvertrag in den Rotterdam Regeln als privatautonomieförderndes Ordnungskonzept im Seehandel
Studienreihe wirtschaftsrechtliche Forschungsergebnisse
Den jüngsten Versuch einer Harmonisierung des internationalen Seetransportrechts unternehmen die so genannten „Rotterdam Regeln“, indem sie die gegenwärtigen tatsächlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten der Güterbeförderung auf See berücksichtigen. Deutlich wird dies zum einen am Geltungsbereich der Konvention, der bis zur Beförderung von „Tür zu Tür“ erweitert wurde, um die veränderten Anforderungen an die Serviceleistungen des maritimen Sektors mit dem […]