Rechtsphilosophie
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Jochen Theurer
Grundzüge einer realistischen Rechts- und Verfassungstheorie
Teil 1: Methodenlehre
Schriften zur Rechts- und Staatsphilosophie
Richter und Rechtsanwender berücksichtigen bei ihren Entscheidungen in der Realität nicht nur die vier „klassischen“ Auslegungskriterien. Auch außerrechtliche und subjektive Umstände können eine maßgebliche Rolle spielen. Dies wird von der überkommenen Methodenlehre bislang aber kaum thematisiert. [...]

Michael Beyrau
Die Pflicht zur bürgerlichen Gesellschaft
Kants Lehre von der sittlichen Notwendigkeit des Staates
Schriften zur Rechts- und Staatsphilosophie
Kant ist neben Hegel der einzige Klassiker des Staatsdenkens, der den Staat als sittliche Notwendigkeit begreift. Seiner Auffassung nach unterliegt jeder Mensch, der mit seinesgleichen zusammenleben will, einer Pflicht zur bürgerlichen Gesellschaft, d.h. einer Pflicht zum Eintritt in eine politisch geordnete Form der Sozialität. [...]

Stephan M. Ebner
Unternehmensbezogener Geheimnisschutz im internationalen Steuerverfahren
Zur Frage der Modifikation deutscher Rechtsstaatsstandards im zwischenstaatlichen steuerlichen Informationsaustausch
Steuerrecht in Forschung und Praxis
Nach seiner Grundkonzeption soll der steuerliche Auskunftsverkehr den Finanzbehörden weltweit eine gleichmäßige Besteuerung unter Wahrung der maßgeblichen Steuergesetze sichern. Dabei dürfen Steuerinformationen seitens der deutschen Verwaltung anerkanntermaßen nur dann in das Ausland übermittelt werden, wenn dadurch insbesondere keine […]

Marina Wagnerová & Gerald G. Sander (Hrsg.)
Die Rechtssprache in der internationalen Diskussion
Schriften zu Mittel- und Osteuropa in der Europäischen Integration
Wer die aktuelle Diskussion über verschiedene Aspekte der Beziehung zwischen dem Recht und seinem Hauptwerkzeug – der Sprache – verfolgt, kommt zu dem Schluss, dass der Bereich der Auseinandersetzung mit der Rechtssprache trotz des hohen Anspruchs, welchen die in dieser Fachsprache verfassten Texte besitzen, stets genug Rechts- und […]

Bardia Razavi
Die liberale Vorstellung ethischer Neutralität in der richterlichen Entscheidungsfindung und -begründung
Annäherungen aus methodenrechtlicher Perspektive
Schriften zur Rechts- und Staatsphilosophie
Der Neutralitätsliberalismus gründet auf der Vorstellung, dass der Staat keine partikulare Ansicht des Guten verfolgen, sondern stattdessen die für jedermann geltenden Grundsätze des Rechten fördern und schützen müsse. Er betont die Gleichheit und Freiheit der Menschen und dadurch das Recht jedes Einzelnen, sich als freier und gleicher Bürger […]

Christian Krenz
Möglichkeiten der Auflösung rechtlicher Paradoxa
Studien zur Rechtswissenschaft
Die Erfahrung von Problemen, für die sich zunächst keine angemessene Lösung finden lässt, die aber gerade nach einer solchen Lösung verlangen, bildet häufig einen Ausgangspunkt wissenschaftlicher Bemühungen. Paradoxa sind solche Probleme und auch die Rechtswissenschaft sieht sich ihnen und der Frage ihrer Lösung gegenübergestellt. [...]

Anna Maria Fischbach
Die Existenz einer Eigentumsgarantie als universelles Menschenrecht im positiven Völkerrecht unter Berücksichtigung naturrechtlicher Erwägungen
Studien zum Völker- und Europarecht
Eine Eigentumsgarantie ist ein für die menschliche Freiheit unabdingbares Menschenrecht. Für seinen Schutz existieren auf völkerrechtlicher Ebene drei verschiedene Schutzsysteme: das völkergewohnheitsrechtliche Fremdenrecht, das Internationale Investitionsschutzrecht und die Internationale Menschenrechtsordnung. [...]

Robert Weimar
Wertungsrationalität als Kategorie der Verwaltungsentscheidung
Eine objekt- und wissenschaftstheoretische Untersuchung
Schriften zur Rechts- und Staatsphilosophie
Die Studie vermittelt eine erkenntnistheoretisch-rechtsphilosophische Vorstellung von der Kategorie der Wertungsrationalität, die für die Verwaltungsentscheidung zentral ist. Wegen der Komplexität modernen Verwaltens wird diese Kategorie zunehmend wichtiger. Mit der hierauf bezogenen Untersuchung werden die herkömmlichen Grenzen der […]

Smaro Tassi
Die Verbindlichkeit des Rechts
Ein Fremdwort für den Rechtspositivismus?
Schriften zur Rechts- und Staatsphilosophie
Die Verbindlichkeit wird heute als immanente Prämisse einer Rechtsordnung verstanden. Nicht nur Juristen sondern alle Rechtsunterworfenen führen in ihrem Bewusstsein die Begründung für die Notwendigkeit der Rechtsbefolgung auf eine für sie selbstverständliche Verbindlichkeit der Rechtsordnung zurück. Erst auf der Grundlage dieser Erkenntnis […]

Jürgen Rath
Aufweis der Realität der Willensfreiheit
Eine retorsive Reflexion zur Möglichkeit von Verantwortlichkeit in Ethik und (Straf-)Recht
Schriften zur Rechts- und Staatsphilosophie
Ob der Mensch, über sein Freiheitsbewusstsein hinausgehend, in dieser Wirklichkeit, über Willensfreiheit verfügt, ist seit jeher fundamental umstritten. Das Ergebnis dieser Kontroverse ist von immenser Bedeutung: Wäre der Mensch in seinem Willen nicht frei, dann könnte er für sein Verhalten und dessen Folgen nicht verantwortlich sein. Schuld, […]