Normen
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Michael Abele
Die Leistungsbeschränkung bei Selbstverschulden nach § 52 SGB V im verfassungsrechtlichen Kontext
Verfassungsrecht in Forschung und Praxis
Der Gesetzgeber stellt mit § 52 SGB V unter anderem auf die medizinisch nicht indizierte ästhetische Operation, das Piercing und die Tätowierung ab und ermöglicht bei einer daraus resultierenden Krankheit den Versicherten an den hierbei entstandenen Kosten zu beteiligen und das Krankengeld ganz oder teilweise zu versagen. Kritiker dieser Vorschrift sehen mit Blick auf das der gesetzlichen Krankenversicherung immanente Solidaritätsprinzip hierdurch den Grundstein für eine […]

Caroline Beige
Die Wirkung von § 2 SGB III auf das Arbeitsrecht
Zugleich eine verfassungsrechtliche Analyse zur Existenzberechtigung wirkungsloser Normen
Obwohl seit dem Inkrafttreten des § 2 SGB III im Jahre 1998 mittlerweile über 15 Jahre vergangen sind, besteht insbesondere im Hinblick auf die arbeitsrechtliche Wirkung der Vorschrift weiterhin Unklarheit. Die Autorin untersucht unter Einbeziehung vorgreiflich bestehender Problemfelder, wie beispielsweise der Wirkungsweise von so genannten Grundsatznormen, inwiefern der Vorschrift eine arbeitsrechtliche Wirkung zugesprochen werden kann. Dabei analysiert sie zunächst vor […]

Anton Grabner-Haider
Kultur und Religion: Dynamik religiöser Bildwelten in modernen Gesellschaften
Schriften zur Religionswissenschaft
Jede Religion ist ein Teil einer größeren Kultur, denn sie wächst aus bestimmten Lebenswelten und Lebensformen. Sie trägt die Weltdeutung ihrer Entstehungszeit mit sich. Die Erkenntnisse der Naturwissenschaften zwingen alle Religionen zur Weiterentwicklung ihrer Weltdeutungen und Moralnormen. Auf diese Weise gehen Glaubensreligionen langsam in Kulturreligionen über, Herrschaft wird durch Verantwortung ersetzt. Doch ihre Bildwelten wirken weiter in der Malerei, der Musik, […]

Hao Zhong
Die Testamentsfähigkeit im römischen Recht
Testamenti factio non privati sed publici iuris est
In dieser Studie wird eine Digestenstelle behandelt, nämlich D. 28, 1, 3: testamenti factio non privati sed publici iuris est. Diese Quelle stammt von Papinian, einem der bekanntesten spätklassischen Juristen. Es drängt sich die Frage auf, warum Papinian die Rechtsfähigkeit in Bezug auf das Testament, also eine private Angelegenheit, dem Rechtsbereich des ius publicum zugesprochen hat. Denn der Ausdruck „ius publicum“ scheint zunächst den Rechtsbereich der öffentlichen […]

Daniel Hingst
Der Vollendungszeitpunkt der Kommunikationsdelikte
Strafrecht in Forschung und Praxis
Informationen fließen immer schneller, durch moderne Mittel werden Kommunikationsvorgänge immer direkter. Gleichzeitig werden die Vorgänge auch immer komplexer und es ist durch ständig neue Technologien möglich, einerseits ein immer breiteres, andererseits auch ein immer spezifischeres Publikum zu erreichen.
Um die Kommunikation als sensiblen Bereich menschlichen Zusammenlebens gemeinverträglich zu regeln, existiert eine ganze Reihe von Normen, die menschliche […]

Patrick Junge
Verantwortung und Freiheit: Eine theologisch-ethische Interpretation neuerer Ansätze in der Unternehmensethik
THEOS – Studienreihe Theologische Forschungsergebnisse
Stellen wirtschaftliches Handeln und Protestantismus einen Gegensatz dar? Dieser Frage widmet sich das Buch aus unterschiedlichen Perspektiven, indem es ausgehend von tendenziell wirtschaftskritischen Stellungnahmen der Evangelischen Kirche moderne unternehmensethische Standpunkte und Regelwerke vergleicht, wirtschaftsethische Normen (bzw. die Forderung nach letzteren zum Beispiel durch umweltpolitische Organisationen) diskutiert und Gegenwartsphänomene (u.a. […]

André Niggemeier
Psychodynamik, Management und Führung
Eine qualitative, modulare Analyse zur Berücksichtigung psychoanalytischer Phänomene in der akademischen und nicht-akademischen Ausbildung von Führungs- und Managementkräften in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Schriften zur Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie
Was macht Führung und Management immer komplexer? Warum scheitern Führungs- und Managementkräfte auch heute noch in der Praxis?
Eine mögliche Antwort: Die Bedingungen, unter denen Führung und Management stattfinden, werden vielschichtiger, belastender und undurchsichtiger. Eine zweite Antwort: Trotz der enormen Spezialisierung und Professionalisierung von Führungs- und Managementausbildungen erscheinen diese als unzureichend, wenn es um die sinnvermittelnde […]

Matthias Lindgen
Die Vorteilsanrechnung im Insolvenzanfechtungsrecht
Insolvenzrecht in Forschung und Praxis
Die Rechtsfolgen der Insolvenzanfechtung können für den Anfechtungsgegner schwerwiegend sein. Insbesondere wird der Anfechtungsgegner es oftmals als ungerecht empfinden, wenn er als Folge der Insolvenzanfechtung etwas herausgeben soll, obwohl er vertragsgerecht eine Gegenleistung an den Insolvenzschuldner erbracht hat und damit über keinen Vermögensvorteil mehr verfügt. In diesem Zusammenhang stellt sich dann die Frage, ob der Anfechtungsgegner dem Anfechtungsbegehren des […]

Angelika Schweizer
Juristische Bemäntelung rassenideologischen Unrechts gegenüber „deutschblütig“-jüdischen Mischehen
Das rechtshistorische Werk gibt einen interessanten Einblick in die Rechtsetzung und Rechtsanwendung zu Zeiten des Nationalsozialismus’. Insbesondere der Bereich des Eherechts nimmt einen großen Teil der Arbeit ein, wobei auch andere Teilgebiete des Zivilrechts, sowie auch das Strafrecht berührt werden. Auch die Themengebiete des Antisemitismus’, der Rassenideologie, sowie die Schlüsselrolle Hitlers werden thematisiert. Diese stellten die Basis der damaligen […]

Alexandra Zahn
Der Schutz Dritter vor den Außenwirkungen ausländischer Güterstände
Eine Untersuchung zu den Europäischen Güterrechtsverordnungen
Studien zum Internationalen Privat- und Zivilprozessrecht sowie zum UN-Kaufrecht
In den letzten Jahren haben sich durchschnittlich 400.000 Paare in Deutschland das „Ja-Wort“ gegeben. Demgegenüber sank die Zahl der Ehescheidungen zwischen 2003 und 2015 auf etwas über 153.000. Mit der Öffnung der Grenzen innerhalb der Europäischen Union nahm sowohl die Mobilität der Paare als auch die Anzahl der gemischtnationalen Paare zu. Dies führt dazu, dass Paare oftmals nicht mehr dort leben, wo sie ursprünglich den Bund der Ehe geschlossen haben und als weitere […]