Normativität
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Kevin Dankert
Die gesetzliche Regulierung von Persuasive Design
Beschreibungsmöglichkeiten und rechtliche Ansatzpunkte
Studien zur Rechtswissenschaft
Der Autor setzt sich damit auseinander, wie User Interfaces durch sog. „Persuasive Design“ subtil das Nutzerverhalten beeinflussen können, bspw. durch die Hervorhebung bestimmter Auswahloptionen.
Diese „Überzeugungskraft“ ist ambivalent: Oberflächengestaltungen, die als intuitiv bedienbar wahrgenommen werden, können gleichzeitig […]

Ulli F. H. Rühl
Kooperation oder Gewalt – Über die evolutionären Ursprünge von Moral und Recht
Schriften zur Rechts- und Staatsphilosophie
Schon David Hume versuchte 1739, die Ursprünge von Moral und Recht ohne Rückgriff auf Metaphysik oder Vertragsfiktionen allein aus natürlichen Prinzipien zu erklären. Die vorliegende Untersuchung präsentiert aus einer breiten interdisziplinären Perspektive moderne Erklärungsansätze für normatives Denken – unter anderem aus der […]

Julia Wellhöfer
Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und ihr Verhältnis zur inneren Verfasstheit von Paaren
Autonomie bei der Arbeitsteilung
Verfassungsrecht in Forschung und Praxis
Für eine autonome und gleichberechtigte Gestaltung der Arbeitsteilung zwischen Eheleuten spielen die Vorgaben der Verfassung eine zentrale Rolle. Die Arbeit analysiert das Verhältnis der Gleichberechtigung von Frauen und Männern (Art. 3 Abs. 2 GG) zur Ehefreiheit (Art. 6 Abs. 1 GG).
Dazu wird untersucht, wie das gesellschaftliche […]

Jennifer Maaß
Die Normativität der Sustainable Development Goals in den internen und externen Politiken Europas
Schriften zum Internationalen Wirtschaftsrecht
Das Streben nach Mehr – das ist es, was den Menschen auszeichnet. Dies gilt für das stete Vorantreiben seiner globalen Vernetzung ebenso wie für die Ausbeutung planetarer Ressourcen. In der Folge lassen sich Instabilitäten, Verteilungsungerechtigkeiten und Ressourcenverschwendungen feststellen.
Auch die Europäische Union (EU) muss […]

Thomas Hilker
Sprachliche Praxis und Islamische Normativität
Ein inferentialistischer Ansatz zur islamischen Bedeutungstheorie und Rechtsmethodologie unter Berücksichtigung einer pragmatischen Theorie der Lebenswelt
ﻧﻮﺮ ﺍﻠﺤﻜﻤﺔ Nur al-hikma
Licht der Weisheit. Interdisziplinäre Schriftenreihe zur Islamwissenschaft
Eine der wichtigsten intellektuellen Verantwortungen besteht heute darin, die konventionelle Entgegensetzung des griechischen, hebräischen, arabischen und mittellateinischen Denkens zu bezweifeln und die Quellen wiederzufinden, an denen diese Geistesströmungen nicht im Gegensatz zueinander standen, sondern sich wechselseitig inspirierten. Die […]

Eva Schenzinger
Der Kasusgebrauch nach als in reflexiven Konstruktionen
Norm, Variation, Grammatikalisierung
PHILOLOGIA – Sprachwissenschaftliche Forschungsergebnisse
Gegenstand der Studie ist der Kasusgebrauch nach dem Satzteiljunktor als im geschriebenen Gebrauchsstandard des Deutschen in den folgenden reflexiven Konstruktionen: sich aufspielen als, sich betrachten als, sich bewähren als, sich bezeichnen als, sich entpuppen als, sich erweisen als, sich fühlen als, sich herausstellen als und sich […]

Jürgen Rath
Zum Gegebensein eines absoluten normativen Status des Menschen
Die Menschenwürde als absoluter Eingriffsschutz?
Eine philosophische Untersuchung zu einer Grundfrage des Rechts
Schriften zur Rechts- und Staatsphilosophie
Die Untersuchung beantwortet die Frage, ob dem Menschen ein absoluter Rechtsstatus zukommen kann, der ihn insbesondere in existentiellen Konfliktsituationen vor einem Einbezug in eine Abwägung – zum Beispiel in den Fällen der Rettungsfolter oder des Flugzeugabschusses zum Schutze der Bodenbevölkerung – schlechthin bewahrt, im Horizont der […]

Jörg Dieterich
Zur zentralen Frage einer wissenschaftlichen Pädagogik
Geisteswissenschaftliche und empirische Überlegungen
Schriften zur Pädagogischen Theorie
Wissenschaftlich betriebene Pädagogik bedient sich in der Regel entweder des empirisch/naturwissenschaftlichen oder des geisteswissenschaftlich/hermeneutischen Methodeninstrumentariums.
Empirie ist in der Lage, objektive Ergebnisse zu liefern, scheitert allerdings am zunehmenden Grad der Phänomene, die sie untersuchen will. […]

Jean-Baptiste Ndeke
Die politische Konsensbildung als normatives Prinzip der Demokratie
BOETHIANA – Forschungsergebnisse zur Philosophie
Der Autor Jean Baptiste Ndeke behandelt die Normativität politischer Konsensbildung in einer Demokratie in Auseinandersetzung mit der Diskurstheorie von Jürgen Habermas aus einer historisch-diachronischen und prospektiven Perspektive.
Er vertritt die Ansicht, dass die Herrschaft des Konsenses ein permanenter Hintergrund und […]

Jürgen Rath
Das Verhältnis des Wertes und des Sollens zum Sein
Ein reflexives Erreichen der Zusammenhänge - unter besonderer Berücksichtigung der Begründungsproblematik im Bereich der Humangenetik
Schriften zur Rechts- und Staatsphilosophie
Die Schlüssigkeit einer jeden Argumentation mit normativem Anspruch ist auf Gedeih und Verderb von der zutreffenden Erkenntnis und der konsequenten Umsetzung des Verhältnisses, in dem Wert und Sollen zum Sein stehen, abhängig. Die vorliegende Untersuchung weist das Gefüge des Sein-Normativitäts-Verhältnisses – den dualistischen Monismus – […]