Nationalsozialismus
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Andreas Raffeiner (Hrsg.)
Auf zur historischen Archivarbeit!
Festschrift für Hubert Speckner, dargeboten zum 60. Geburtstag
Schriften zur Geschichtsforschung des 20. Jahrhunderts
Die Festgabe zum 60. Geburtstag von Hubert Speckner würdigt einen Historiker, der mit seinem Wissen und seiner Herangehensweise an zeitgeschichtliche Themen entscheidende Maßstäbe gesetzt und auch festgefahrene Meinungen in der Südtirolgeschichte auf den Kopf gestellt hat. Mit seiner Liebe zum Detail und grundlegenden Archivstudien ist es ihm […]
Sebastian Wornien
Das Verhältnis von materiellem und formellem Strafrecht während des Nationalsozialismus
Das gesamte heutige Strafrecht ist ein Teilgebiet des öffentlichen Rechts (ius publicum), dessen Träger der Strafgewalt heute allein der Staat als Repräsentant der Rechtsgemeinschaft ist. Die Ausübung der Strafgewalt gegenüber den Gewaltunterworfenen vollzieht der Staat durch seine besonderen staatlichen Rechtspflegeorgane. Die Mittel, die im […]
Gerhard Stapelfeldt
Über Antisemitismus – Zur Dialektik der Gegenaufklärung
KRITIK UND REFLEXION – Interdisziplinäre Beiträge zur kritischen Gesellschaftstheorie
Der Antisemitismus ist keine richtige Aussage, auch keine Lüge, sondern das Vorurteil der Bürger einer irrational-autoritären, konformistischen Volksgemeinschaft über die Juden. Weil diese Bürger ohne ein aufgeklärtes Bewußtsein ihrer selbst und ihrer Verhältnisse sind, ist ihre Auffassung von Juden eine bewußtlose paranoide Projektion. Daher […]
Sven Zweier
Die standes- und gesellschaftspolitische Diskussion in der Allgemeinen Homöopathischen Zeitung von 1920 bis 1960
Schriften zur Medizingeschichte
Die Allgemeine Homöopathische Zeitung (AHZ) erscheint seit 1832 (und bis heute) mitunter auch als Organ des 1829 zum 50-jährigen Doktorjubiläum Hahnemanns gegründeten Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte. Sie gilt damit als älteste editierte medizinische Zeitschrift Deutschlands.
In ihren Anfängen war sie […]
Beke Wilms
Die europarechtlichen und europapolitischen Vorstellungen Carl Friedrich Goerdelers für ein Deutschland nach dem Nationalsozialismus
Bei Carl Friedrich Goerdeler, dem ehemaligen Oberbürgermeister von Leipzig, handelte es sich um einen der führenden Köpfe des so genannten „nationalkonservativen“ Widerstandes gegen Hitler.
Kennzeichnend für diesen Teil des Widerstandes war zum einen, dass er sich größtenteils aus den alten Führungseliten des Kaiserreichs und der […]
Philipp Strobl (Hrsg.)
Die Flüchtlingskrise der 1930er Jahre in australischen Tageszeitungen
Eine medienhistorische Diskursanalyse
Dieser Sammelband setzt sich mit der Rezeption deutschsprachiger Flüchtlinge in australischen Mediendiskursen in den 1930er Jahren auseinander. Die Beiträge beschäftigen sich sowohl mit der Rezeption von Flüchtlingen in Medien als auch mit deren eigenem medialen Engagement. Sie eröffnen Einblicke in den Verlauf und die Positionen medialer […]
Christoph Hagebeucker
Exotik im Dritten Reich
Das Koloniale in populären Medien und die Mobilisierung der Deutschen
Im Sommer 1919 beendeten die Bestimmungen des Versailler Vertrages offiziell Deutschlands Status als Kolonialmacht. Obwohl das Deutsche Reich im Vergleich zu anderen europäischen Mächten und Rivalen wie Großbritannien oder Frankreich nur verhältnismäßig kurz als Kolonialnation agierte, gerieten die ehemaligen deutschen Kolonien nach dem Ersten […]
Gerhard Stapelfeldt
Mythos und Logos
Antike Philosophie von Homer bis Sokrates
KRITIK UND REFLEXION – Interdisziplinäre Beiträge zur kritischen Gesellschaftstheorie
Das Verhältnis von Mythos und Logos ist der Philosophie und ihrer Erbin, der Gesellschaftstheorie, fundamental: es geht um die Möglichkeit des Ausgangs aus der bewußtlosen gesellschaftlichen Entwicklung – es geht um die Möglichkeit eines wahren und guten Lebens. So ist das Verhältnis von Mythos und Logos in der Epoche des Liberalismus, in der […]
Thomas Stein
Kulturbewusstsein und politischer Anspruch
Untersuchungen zum Engagement Leipziger Bürger für städtische Museen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Schriften zur Geschichtsforschung des 20. Jahrhunderts
Seit ihrer Gründung im 19. Jahrhundert erwuchsen die Leipziger Museen nicht nur zu Einrichtungen, die den klassischen musealen Aufgaben des Sammelns, Bewahrens, Erforschens und Präsentierens von Kulturgütern nachkamen. Denn zugleich dienten sie dem emanzipierten Bürgertum als Ort, die eigene kulturelle Identität, gesellschaftliche Legitimation […]
Wolfgang Kophamel
Franz Termer (1894-1968) – Politische Geographie und Völkerkunde
Eine Werkbiographie
Schriften zur Ideen- und Wissenschaftsgeschichte
Franz Termer (1894–1968) war Mittelamerikaforscher. An der Hamburger Universität forschte und lehrte der Geograph und Völkerkundler seit 1935 durchgehend bis in die sechziger Jahre. Das Hamburger Völkerkundemuseum stand in den Jahren 1935–1962 unter seiner Leitung.
Seine akademische Karriere fällt mit der wichtigsten Epoche der […]