Mitgliedstaat
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Konrad Uhink
Internationale Prospekthaftung nach der Rom II-VO
Eine neue Chance zur Vereinheitlichung des Kollisionsrechts? Zugleich eine rechtsvergleichende Untersuchung der deutschen, englischen und französischen Haftungstatbestände
Schriften zum Bank- und Kapitalmarktrecht
Für das Funktionieren des Kapitalmarkts und die Bewertung eines Investments ist die Bereitstellung von Informationen auf Grundlage von Publizitätspflichten von enormer Bedeutung. Es ist daher nicht verwunderlich, dass auf europäischer Ebene bezüglich der Pflichten, einen Wertpapierprospekt zu erstellen, und dessen inhaltlicher Ausgestaltung eine immer weitergehende Vereinheitlichung stattfindet. Hingegen ist die Haftung eines Prospekts, welcher auch für […]

Christoph Mikyska
Aufarbeitung von Systemunrecht in Europa – Verfassungsstaatliche Vergangenheitsbewältigung im Lichte der europäischen Integration
Eine exemplarische Analyse am Beispiel Deutschlands, Polens, Spaniens und der Unrechtsaufarbeitung durch den Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag
Studien zur Rechtswissenschaft
Der Autor befasst sich mit der Frage, wie heutige Mitgliedstaaten der Europäischen Union nach dem Wechsel von einem totalitären bzw. autoritären Regime hin zu einem demokratischen Rechtsstaat mit ihrer vor-rechtsstaatlichen Vergangenheit umgegangen sind und ob bzw. welche Bedeutung der verfassungsstaatliche Prozess der Vergangenheitsbewältigung auf den Beitritt des aufarbeitenden Verfassungsstaates zur Union hatte.
Mikyska befasst sich im Speziellen mit der […]

Tjadina Grabowski
Die EZB als Aufsichtsbehörde
Stellung und Funktion der EZB im ESFS und SSM
Schriften zum Bank- und Kapitalmarktrecht
Die Finanz- und Eurokrise hat neben gravierenden Regulierungsdefiziten auch erhebliche Mängel im Bereich der Finanzaufsichtsstrukturen offenbart. An erster Stelle stand dabei die Erkenntnis, dass die bisher auf das einzelne Institut ausgerichtete Mikroaufsicht schlicht nicht in der Lage war, systemische Risiken angemessen zu erkennen, geschweige denn zu bekämpfen. In praktisch allen relevanten Aufsichtssystemen sind daher in den letzten Jahren spezielle Behörden errichtet […]

Navid Anderson
Stimmrechtsproportionalität im Aktienrecht
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Ob Aktien mit einem überproportionalen bzw. unterproportionalen Stimmrecht ausgestattet werden dürfen, war nicht ohne Grund lange eine der strittigsten Fragen im Aktienrecht. Denn zum einen zählt das Stimmrecht zu den wichtigsten Rechten des Aktionärs. Es gibt dem Aktionär die Möglichkeit, sich über die Hauptversammlung an der Willensbildung in der Aktiengesellschaft zu beteiligen. Zum anderen steht die Gewichtung des Stimmrechts in Zusammenhang mit fundamentalen Fragen […]

Daniel Parlow
Die EG-Dienstleistungsrichtlinie
Stärkung der Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit durch mitgliedstaatliche Verwaltungsmodernisierung und gegenseitige Normanerkennung?
Studien zum Völker- und Europarecht
Die Dienstleistungsrichtlinie gehört zu den wichtigsten wirtschaftspolitischen Reformvorhaben der Europäischen Union in den letzten Jahren.
Bereits ihr Gesetzgebungsprozess war von äußerst kontrovers geführten Diskussionen begleitet. Gewerkschaften und Sozialverbände gingen auf die Straße und protestierten gegen ein ihrer Ansicht nach mit der Umsetzung der Richtlinie verbundenes Lohn- und Sozialdumping. Erst nach der Aufnahme mehrerer Änderungsvorschläge konnte […]

Sabine Warnebier
Grenzüberschreitende Abfallverbringung im Spannungsfeld zwischen Umweltschutz, freiem Warenverkehr und Dienstleistungen von allgemeinem öffentlichem Interesse
Umweltrecht in Forschung und Praxis
Die grenzüberschreitende Abfallverbringung ist auf europäischer Ebene durch die Verordnung (EG) Nr. 1013/2006 streng reglementiert, um Risiken für die menschliche Gesundheit und Umwelt zu minimieren. Mit der Novellierung der Abfallverbringungsverordnung im Jahre 2006 wurden die Möglichkeiten der Mitgliedstaaten erheblich ausgeweitet, die grenzüberschreitende Verbringung von Abfällen durch die Erhebung von Einwänden zu untersagen. Neu eingeführt wurden insbesondere der […]

Paul Gaitzsch
Tertiärnormsetzung in der Europäischen Union
Eine Untersuchung der Normsetzungsbefugnisse der Europäischen Kommission nach Art. 290 und Art. 291 Abs. 2–4 AEUV
Studien zum Völker- und Europarecht
Die Möglichkeit der Übertragung von Normsetzungsbefugnissen vom Gesetzgeber auf die Verwaltung im weitesten Sinne ist ein nicht nur in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, sondern auch auf Unionsebene selbst bekanntes Phänomen. Traditionell nimmt die rechtsetzende Konkretisierung und Handhabbarmachung des Sekundärrechts durch Tertiärrecht einen sowohl in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht bedeutenden Teil des Arbeitsaufkommens der Europäischen […]

Andreea Rodica Ruthner
Interkultureller DaF-Unterricht in Rumänien
LINGUA – Fremdsprachenunterricht in Forschung und Praxis
Als Mitgliedstaat der Europäischen Union öffnet sich Rumänien immer mehr einer international vernetzten Welt und dem Kontakt mit fremdkulturellen Gemeinschaften, und das bedeutet, dass die rumänische Gesellschaft auf fremdkulturelle Sozialisation vorbereitet werden muss. Einen ersten entscheidenden Schritt in diese Richtung kann unserer Ansicht nach im Fremdsprachenunterricht gemacht werden.
Rumänien hat erst vor nicht allzu langer Zeit begonnen, sich […]

Thomas Münnich
Supply Quota Systems im Arzneimittelsektor und Europäisches Kartellrecht
Zugleich ein Beitrag zur kartellrechtlichen Beurteilung regulierter Märkte: Erläutert am Beispiel der mitgliedstaatlichen Preis-, Erstattungs- und Vertriebsvorschriften für Arzneimittel
Studienreihe wirtschaftsrechtliche Forschungsergebnisse
Thema der Studie ist die Frage, ob der Einsatz von Lieferquotensystemen (Supply Quota Systems) durch die Originalhersteller von Arzneimitteln eine nach dem System des Europäischen Kartellrechts zulässige Vertriebsmaßnahme zur Beschränkung des Parallelhandels mit Arzneimitteln darstellt. Das Arbitragegeschäftsmodell des Parallelhandels führt bei den Herstellern zu teils erheblichen Umsatz- und Gewinneinbußen. Die systematische Kontingentierung der Liefermengen am Maßstab […]

Birgit Melanie Kompat
Die neue Europäische Insolvenzverordnung
Ihre Auswirkungen auf das Internationale Insolvenzrecht ausgewählter Mitgliedstaaten
Insolvenzrecht in Forschung und Praxis
Die Studie verbindet unterschiedliche Aspekte des Internationalen Insolvenzrechts:
Zunächst werden Geschichte und Entwicklung des Internationalen Insolvenzrechts dargestellt, insbesondere im Hinblick auf internationale Abkommen in diesem Bereich. Es werden außerdem Grundprinzipien des Internationalen Insolvenzrechts besprochen, die im weiteren Verlauf auch für die Regelungen der Europäischen Insolvenzverordnung von Bedeutung sind. Um die Europäische […]