Konfrontation
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Alicja Kostka
Scheitern und Aufrichten – Untersuchungen aus theologischer Perspektive
THEOS – Studienreihe Theologische Forschungsergebnisse
Die Erfahrung des Scheiterns gehört zu existenziellen Grenzerlebnissen, die den Menschen tiefgreifend prägen und verändern. Nicht weniger tangieren Erfahrungen des Versagens Institutionen und Systeme, die vorrangig und zu Recht auf Optimierung festgelegt sind. Wenn Scheitern aus Gesellschaften und Biographien nicht weggedacht werden kann, so stellt sich die Frage, wie kann ein heilender, konstruktiver Umgang mit Scheitern geschehen? Und: Bleibt der Mensch im Scheitern […]

Frank Andreas Brodehl
Widerstand, Anpassung, Pflichterfüllung?
Zur Konfrontation der Taubstummenpädagogik mit dem Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses vom 14. Juli 1933
Sonderpädagogik in Forschung und Praxis
Zu den Opfern des „Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ vom 14. Juli 1933 zählten etwa 15.000 Gehörlose – nicht wenige unter ihnen wurden noch während ihrer Schulzeit oder kurz nach ihrer Entlassung zwangssterilisiert. Die Rolle der Taubstummenlehrer bei der Umsetzung des Gesetzes wurde bis in die jüngste Vergangenheit sowohl von Seiten des Berufsverbandes Bund Deutscher Taubstummenlehrer als auch von den damals noch lebenden Pädagogen weitgehend […]

George Indruszewski
The four dimensions of Upper Lusatia in the Early and High Middle Ages:
A cultural-geographical study of the historical landscape
Based on a GIS-Simulation of landscape reconstruction
Studien zur Geschichtsforschung des Mittelalters
Die Oberlausitz, die heutige Grenzregion zwischen Deutschland, Polen, und Tschechien bietet ein interessantes Beispiel für eine GIS-basierte kulturelle und landschaftliche Rekonstruktion seiner multiethnischen Gesellschaft die durch mehr als 1000 Jahre Geschichte verfolgen sein kann. Diese Rekonstruktion der frühmittelalterlichen und hochmittelalterlichen Landschaft konzentriert sich auf die Herausarbeitung der vielfältigen Beziehungen zwischen Bautzen/Budyšin und den […]

João Romeiro Hermeto
Lukács’ Ontologie des gesellschaftlichen Wandels
Von einer mythologischen Ontologie des absoluten Geistes zu einer Ontologie des gesellschaftlichen Seins
BOETHIANA – Forschungsergebnisse zur Philosophie
Durch die Untersuchung des kaum bekannten Lukácsschen Werkes Zur Ontologie des gesellschaftlichen Seins offenbart sich ein völlig neuer Autor, als jener der früheren Schriften, allen voran Geschichte und Klassenbewußtsein.
Es treten sowohl eine wesentlich verschiedene Philosophie als auch ein ent-manichäischer, vielfältiger historischer Materialismus zu Tage. Lukács‘ Zur Ontologie des gesellschaftlichen Seins, das sein letztes und […]

Isabel Winghofer
Die Berücksichtigung der Strafzwecke bei der Strafzumessung unter Auflösung ihrer Antinomien am Beispiel des Haustyrannenfalls
Strafrecht in Forschung und Praxis
In den sogenannten „Haustyrannenfällen“ töten Frauen ihre Männer als finalen Schlussakt eines über lange Zeit andauernden Martyriums von Gewalt, Demütigung, Angst und Verzweiflung. Die Tötung des Mannes erscheint ihnen als einzige Möglichkeit, die Gefahren für sich und ihre Kinder endgültig und sicher abzuwehren.
Aufgrund ihrer körperlichen Unterlegenheit, töten misshandelte Frauen ihre Peiniger fast nie in direkter Konfrontation, sondern in der Regel im Schlaf, […]

Hans Fabisch, Karin Fabisch, Hans-Peter Kapfhammer (Hrsg.)
Die Welten von Psyche und Soma – Zur Verbindung von Psychoanalyse und Neuropsychiatrie
Gedenksymposion für Frau Universitätsprofessor Dr.in med. Dr.in phil. Margarete Minauf im Meerscheinschlössl in Graz am 25. November 2017
Theorien und Methoden der Psychologie
Wie Psyche und Soma, Innenwelt und Körper, verbunden sein könnten, gehört zum Denken über die menschliche Existenz. Kultureller Kontext und Stand der Wissenschaft bestimmen die Antwort auf dieses „psychophysische Problem“. Die Psychoanalyse als „ein Zweig der Psychologie“ (S. Freud) beschäftigt sich bei anderen theoretischen Voraussetzungen und somit in anderer Weise mit dem Menschen, als es die biologisch orientierte Neuropsychiatrie tut. In diesem Band wird anhand […]

Anna Pilarski
Das Jiddische und Polnische im Sprachkontakt
Eine Untersuchung ausgewählter sprachlicher Phänomene
Schriften zur Vergleichenden Sprachwissenschaft
Das Jiddische stellt aufgrund der komplexen Geschichte des jüdischen Volkes einen äußerst interessanten Forschungsgegenstand dar. Im Laufe der geschichtlichen Wandlungen geriet Jiddisch unter Einfluss vieler Kulturen und ihrer Sprachen, u.a. des Polnischen. Welche Auswirkungen hatte diese sprachliche Konfrontation?
Diese Frage beantwortet die Autorin in diesem Buch sehr verständlich und anhand vielerlei Bespiele. Ihre sprachliche Analyse der Zusammenhänge […]

Marcus Menzel
Konfrontation und Kooperation: Die amerikanische und deutsche Nichtverbreitungspolitik gegenüber dem Iran 1993–2007
Schriften zur internationalen Politik
Der Streit um das iranische Atomprogramm ist eine der größten Herausforderungen der internationalen Beziehungen, da das Atomprogramm auf eine Kernwaffenoption abzielt. Ein zentrales Ziel der internationalen Staatengemeinschaft bzw. amerikanischer und deutscher Politik ist es, eine iranische Atombombe zu verhindern. Während die USA seit dem Ende des Kalten Krieges eine konfrontative Strategie gegenüber dem Iran verfolgt haben, setzte die Bundesrepublik auf Kooperation. […]

Dagmar Berger
Der Prozess der Individuation bei C. G. Jung
BOETHIANA – Forschungsergebnisse zur Philosophie
In der modernen Anthropologie stellt das Werk C. G. Jungs einen Meilenstein in der Frage nach der Persönlichkeitsentwicklung dar.
Schon in seiner Kindheit erfasst der geniale Mediziner, Denker und Philosoph, dass die Kräfte des Unbewussten die tragenden Mächte der Persönlichkeitsentwicklung sind; in diesen Kräften sieht er die Mächte der großen Weisheitstraditionen der gesamten Menschheit beheimatet.
Ausdrücklich betont C. G. Jung, dass im Unbewussten […]

João Manuel Azevedo Alexandrino Fernandes
Thomas von Aquin über die Tugend der Gerechtigkeit
Schriften zur Rechts- und Staatsphilosophie
Der geschichtliche Kontext, auf den Thomas von Aquin (1225-1274) zu seiner Zeit stieß, war gekennzeichnet von Gedankenkonfrontationen. Aus eigenem Antrieb und persönlichem Sorgen widmete er sich der Aufgabe, die Vielheit der seiner Epoche überlieferten philosophisch und theologisch hochentwickelten Kenntnisse zu überprüfen, zu ordnen, zu vertiefen, zu harmonisieren, und, neu formuliert, weiterzugeben. Aus der Fülle an Konfrontationen, innerhalb derer sich seine eigene […]