InsO
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Cordelia Kohn-Löffelmann
Insolvenzanfechtung in Europa
Vergleich der Anfechtungsvorschriften von Deutschland, der Schweiz und Frankreich
Insolvenzrecht in Forschung und Praxis
Die Bestrebungen des Gesetzgebers gehen vor dem Hintergrund, dass im Laufe der vergangenen Jahre die internationalen privaten und wirtschaftlichen Beziehungen in Europa deutlich zugenommen haben und sich im Falle der Insolvenz eines international tätigen Schuldners die beteiligten Gläubiger sowie das Vermögen des Schuldners regelmäßig in verschiedenen europäischen Staaten befinden, dahin, grenzüberschreitende Sachverhalte auch grenzüberschreitenden rechtlichen […]

Jens Gölz
Europäisches Versicherungsinsolvenzrecht
Nach der Richtlinie 2001/17/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. März 2001 über die Sanierung und Liquidation von Versicherungsunternehmen
Insolvenzrecht in Forschung und Praxis
Versicherungsunternehmen werden von breiten Bevölkerungskreisen nicht als insolvenzfähige Unternehmen wahrgenommen. Die im Jahre 2008 einsetzende Wirtschafts- und Finanzkrise zeigt allerdings, dass dies ein Trugschluss ist. Der bis dato weltgrößte Versicherungskonzern, die American International Group, Inc. (AIG), konnte nur durch Staatshilfen in Höhe von (unvorstellbaren) ca. 150 Mrd. Euro am Leben gehalten werden.
Der Verfasser beschäftigt sich mit den […]

Daniel Hartmann
Überschuldungsprüfung im Kontext des Finanzmarktstabilisierungsgesetzes
Studienreihe wirtschaftsrechtliche Forschungsergebnisse
Mit Art. 5 FMStG wurde im Kontext der Finanzmarktkrise der in § 19 Abs. 2 der InsO legal definierte Überschuldungsbegriff geändert. Gesetzgeberisches Ziel war es, rechnerisch überschuldeten Unternehmen, die an sich überlebensfähig erscheinen, nicht lediglich aufgrund von Zufälligkeiten des Marktes in die Insolvenz zu zwingen.
Der neue, „modifiziert“ zweistufige Überschuldungsbegriff sieht daher vor, dass bereits eine positive Fortführungsprognose die […]

Karsten Schaudinn
Der Schutz vertraglicher Drittaufrechnungsbefugnisse im Insolvenzverfahren
Insolvenzrecht in Forschung und Praxis
Seit dem 1.1.19991 hat die Insolvenzordnung das Nebeneinander von Konkurs-, Vergleichs- und Gesamtvollstreckungsordnung beendet und für das gesamte Bundesgebiet einheitliche wurden.2 Eine wesentliche Abweichung zum bisherigen Recht ist die Erweiterung der insolvenzrechtlichen Aufrechnungsvorschriften um den Schutz auch der kraft Vereinbarung geschaffenen Aufrechnungslage vor den Folgen des Insolvenzverfahrens, § 94 2. Alt. InsO, die nach dem Wortlaut des Gesetzes nunmehr […]

Klaus Warringsholz
Die angemessene Beteiligung der Gläubiger an dem wirtschaftlichen Wert der Masse aufgrund eines Insolvenzplanes
Rechtsvergleichende Überlegung zur Absolute Priority Rule
Insolvenzrecht in Forschung und Praxis
Das Buch befasst sich mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen die Eigentümer eines insolventen Unternehmens gegen die Stimmen einer Gläubigergruppe im Rahmen eines Insolvenzplanverfahrens an dem reorganisierten Unternehmen beteiligt werden können.
Mit Einführung der Insolvenzordnung in Deutschland ist nach § 245 InsO eine Beteiligung nur zulässig, wenn die dissentierende Gläubigergruppe vollständig befriedigt wurde. Dies führt zu einem unbefriedigenden […]

Markus Lepine
Das Schutzschirmverfahren im deutschen und im brasilianischen Recht
Eine Rechtsvergleichung
Schriftenreihe zum internationalen Einheitsrecht und zur Rechtsvergleichung
Die Untersuchung beschränkt sich nicht darauf, lediglich das deutsche und das brasilianischen Verfahren und die jeweiligen Ausprägungen aufzuzeigen. Vielmehr soll ein Erkenntnisgewinn durch einen Rechtsvergleich verzeichnet werden. Die Untersuchung basiert auf der Methode einer funktionalen Rechtsvergleichung.
Die Untersuchung des brasilianischen Rechts empfiehlt sich aus mehreren Gründen. Zum einen stand der Gesetzgeber vor einer vergleichbaren Situation; nämlich […]

Thore Jensen
Grundfragen des Rechts der Gläubiger- und Insolvenzanfechtung
Unter besonderer Berücksichtigung der Anfechtbarkeit von Unterlassungen
Insolvenzrecht in Forschung und Praxis
Der Gesetzgeber der KO hatte die Unanfechtbarkeit von Unterlassungen wesentlich mit der Erwägung begründet, dass man zwar eine (gläubigerbenachteiligende) positive Rechtshandlung durch Anfechtung beseitigen könne, dass es aber willkürlich sei, ein Nichtgeschehenes geschehen zu machen. Diese Bedenken hatte der Gesetzgeber der InsO augenscheinlich nicht mehr, als er § 129 Abs. 2 InsO und § 1 Abs. 2 AnfG formulierte. Bei näherem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass mit der […]

Björn Schallock
Die gesetzlichen Veränderungen bei der Abwicklung von Verbraucherinsolvenzen
Eine Abkehr von den Grundprinzipien des ursprünglichen Gesetzeskonzepts?
Insolvenzrecht in Forschung und Praxis
Björn Schallock untersucht die rechtliche und tatsächliche Entwicklung des mit der Insolvenzordnung 1999 neu eingeführten vereinfachten Insolvenzverfahrens für natürliche Personen ("Verbraucherinsolvenzverfahren"). Dabei geht er der zunächst Frage nach, welche Grundprinzipien diesem seinerzeit neuen Instrument zur Bewältigung des jahrelang ungelösten Problems der ausweglosen Verbraucherverschuldung ursprünglich zugrunde lagen. Entscheidend befasst sich das Werk sodann […]

Florian Olms
Die Sanierungsverschmelzung der GmbH im Konzern
Studien zur Rechtswissenschaft
Der Autor untersucht, ob eine Verschmelzung nach dem Umwandlungsgesetz ein taugliches Sanierungsinstrument einer GmbH im Konzern im Falle der Überschuldung darstellen kann. Angesichts der zunehmenden Zahl von GmbHs in Konzernen, kommt der Beantwortung dieser Frage eine nicht unerhebliche praktische Bedeutung zu. Da sich die Problematik auf der Schnittstelle zwischen Insolvenz- und Gesellschaftsrecht befindet, bedarf es neben der Analyse der Auswirkungen einer […]

Stephan Schmelzer
Die Position des Arbeitnehmers im Recht des Insolvenzplans
Schriftenreihe arbeitsrechtliche Forschungsergebnisse
Zum Insolvenzplanverfahren hat es in der Literatur vielzählige kritische Stellungnahmen gegeben. Den Regelungen des Planverfahrens wird deren Komplexität mit den dadurch veranlassten Verzögerungen der Abwicklung vorgeworfen. Zudem seien die §§ 217 ff. InsO auf Großinsolvenzen bzw. größere Insolvenzen zugeschnitten, während die überwiegende Anzahl der Insolvenzen sich im Klein- und Kleinstbereich bewegen.
Kirchhof zeigt auf, dass sich das Planverfahren nur lohne, […]