InsO
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Lars Riggert
Die Rechtsverfolgung der Gläubiger dinglicher Kreditsicherheiten in der Unternehmensinsolvenz des Schuldners
Am Beispiel des Sicherungseigentums, des Pfandrechts, des Eigentumsvorbehalts und der Sicherungsgrundschuld
Insolvenzrecht in Forschung und Praxis
Kaum ein Insolvenzverfahren wird heute über das Vermögen des Schuldners eröffnet, an dem nicht Gläubiger dinglicher Kreditsicherheiten beteiligt sind. Die Rechtsstellung gerade dieser Gläubiger hat durch die Reform des Insolvenzrechts im Jahre 1999 eine radikale Veränderung erfahren und sich dabei teilweise stark von den bürgerlich-rechtlich bekannten Strukturen entfernt. Die Kreditsicherheiten haben dadurch eine insolvenzrechtliche Facette erhalten. Diese ist für die […]

Steffen Liebendörfer
Unternehmensfinanzierung durch Kleinbeteiligte und gesellschaftsfremde Dritte
Zurechnungsfragen zwischen Kapitalersatzrecht und dem neuen Recht der Gesellschafterdarlehen
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Wie der Gesellschafter seine Gesellschaft zu finanzieren hat, nämlich vornehmlich mit Eigen- oder Fremdkapital, bleibt ihm nach dem Prinzip der Finanzierungsfreiheit selbst überlassen. Dies sollte sich nach dem bis zu letzten geltenden Kapitalersatzgedanken schlagartig ändern, wenn die Gesellschaft in wirtschaftliche Schieflage gerät. In der Krise war der Gesellschaft zu einer Finanzierungsentscheidung angehalten. Die Gesellschaft war durch das Zuführen neuen […]

Marcel Nuys
Die englische Limited als faktische GmbH im strafrechtlichen Sinne?
Gedanken zur strafrechtlichen Verantwortlichkeit des directors in der Insolvenz der Limited als Beitrag zu Grund und Grenzen der wirtschaftlichen/faktischen Betrachtungsweise im Strafrecht
Strafrecht in Forschung und Praxis
Seit dem Jahre 1999 sind in den Rechtssachen Centros, Überseering und Inspire Art Grundsatzurteile für sog. »Scheinauslandsgesellschaften« ergangen. Der EuGH läutete mit diesen Entscheidungen einen Wechsel von der Sitz- hin zu der Gründungstheorie ein. Unternehmensgründer können nunmehr frei aus dem bereiten Fundus der in Europa anzutreffenden Gesellschaftsformen wählen, selbst dann, wenn es sich um eine bloße Scheinauslandsgesellschaft handelt. [...]

Tobias Laub
Allgemeine Schranken des Forderungseinzugs nach Abschluss eines außergerichtlichen Sanierungsvergleichs
Insolvenzrecht in Forschung und Praxis
Der Autor befasst sich mit dem Problem der Akkordstörer bei außergerichtlichen Sanierungsverhandlungen zur Abwendung der Insolvenz eines in die Krise geratenen Schuldners. Als Akkordstörer wird ein Gläubiger bezeichnet, der sich an einem kollektiven außergerichtlichen Vergleich mit dem Schuldner nicht beteiligt1, während die übrigen Gläubiger bereit sind, durch Stundungen und teilweisen Verzicht auf ihre Forderungen dem Schuldner die Bewältigung einer Krise zu […]

Daniel W. Hornschuh
Die Finanzmarktkrise
– Reaktionen des deutschen Gesetzgebers und der Wandel des Überschuldungsbegriffs –
Studienreihe wirtschaftsrechtliche Forschungsergebnisse
Ziel der Untersuchung ist es zunächst, für den Leser einen kompakten chronologischen Überblick der gesetzgeberischen Reaktionen auf die Finanzkrise zu geben. Nachdem dieses Fundament bereitet ist, gilt es in diesem Kontext, den Überschuldungsbegriff gemäß § 19 Abs. II InsO juristisch aufzuarbeiten und den Rechtsanwendern – die selbstverständlich auf betriebswirtschaftliche Sachverständige angewiesen bleiben – justiziable Auslegungshilfen an die Hand zu […]

Andreas Viertelhausen
Einzelzwangsvollstreckung während des Insolvenzverfahrens
Studienreihe wirtschaftsrechtliche Forschungsergebnisse
Das Insolvenzrecht steht in Deutschland im Zeichen des Umbruches. Als Krönung eines langen Reformprozesses wird mit dem 01.01.1999 die KO von der InsO abgelöst. Da aber für die zuvor eröffneten Verfahren das alte Recht weiterhin anwendbar bleibt, führt das Inkrafttreten der InsO nicht dazu, dass alle Problemstellungen aus der KO automatisch weggefallen sind. Hinzu kommt, dass durch die lange Rechtsanwendungspraxis zahlreiche Erkenntnisse von der KO auf die InsO übertragen […]

Björn Tietje
Die Finanzplanung nach der Insolvenzordnung von 1999
In jüngster Zeit sind grundlegende Fragen einer ordnungsmäßigen betrieblichen Finanzplanung durch verschiedene Ereignisse hochaktuell geworden. Skandale um gefälschte Bilanzen, falsche Angaben über Umsätze und Aufträge sowie unzutreffende Pressemitteilungen über angebahnte Kooperationen haben gezeigt, daß neben bewußten Betrugsabsichten auch Unklarheit darüber existiert, auf welcher Grundlage Unternehmen in der Öffentlichkeit Aussagen über die künftige Entwicklung machen […]

Reinhard Patzschke
Reorganisation der Kapitalgesellschaften im Insolvenzverfahren
Studienreihe wirtschaftsrechtliche Forschungsergebnisse
Die vorliegende Arbeit untersucht die gesellschafts- und insolvenzrechtlichen Rahmenbedingungen einer Sanierung des Unternehmensträgers in einem Insolvenzverfahren. Hierbei werden zwei Schwerpunkte gesetzt. Zum einen wird die Frage geklärt, ob und welche Auswirkungen die Regelungen der InsO und die ihnen zugrundeliegenden Leitbilder auf die Binnenorganisation der insolventen Kapitalgesellschaft haben. Zum anderen erfolgt eine Untersuchung der in der Praxis besonders […]

Kerstin Stahmer
Verzinsliches Darlehen in der Insolvenz
eine rechtsvergleichende Darstellung des deutschen, französischen und englischen Rechts
Studienreihe wirtschaftsrechtliche Forschungsergebnisse
Diese Untersuchung des verzinslichen Darlehens in der Insolvenz ist folgendermaßen aufgebaut:
Im ersten Teil werden zunächst kurz die bisherige Behandlung des verzinslichen Darlehens in der Insolvenz und die Veränderungen seit der gründlichen Untersuchung der Problematik durch Karsten Schmidt (JZ 1976: 757 ff.) im Jahr 1976 behandelt.
Anschließend werden die Grundlagen der Untersuchung zusammengestellt. Zunächst wird kurz das verzinsliche Darlehen […]

Kerstin Thies Vogel
Die Rechtsfigur des Repartierungsrechts
Der Autor befasst sich mit einer sehr grundlegenden und spannenden Frage, nämlich mit der Überlegung, wie eine Konkurrenz mehrerer Gläubiger um eine unzureichende Leistungsmenge zu lösen ist. Die Repartierung, d. h. eine anteilige und gleichmäßige Befriedigung aller Gläubiger, stellt dabei eine Lösung der Konfliktlage dar. Gegenstand der Studie ist, ob die Repartierung eine allgemeine Rechtsfigur darstellt und ob auch im allgemeinen Zivilrecht eine Pflicht des Schuldners […]