Hauptversammlung
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Anja Christina Zimmermann
Die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat bei der Aktiengesellschaft
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Mit der aktienrechtlichen Entlastung bringen die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats die Billigung der Verwaltung der Gesellschaft zum Ausdruck, § 120 Abs. 2 Satz 1 AktG. Dabei beinhaltet die Entlastung keinerlei Verzicht auf Schadensersatzansprüche und führt auch nicht zu Beschränkungen bei der Geltendmachung von Ersatzansprüchen […]
Maximilian Beyer
§ 161 AktG und der DCGK – Eine Analyse des deutschen Corporate Governance-Systems
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Im Jahr 2002 hat der Gesetzgeber einen neuen § 161 AktG in das Aktiengesetz eingeführt. Dieser verweist auf eine außerrechtliche Norm, nämlich den sogenannten Deutschen Corporate Governance Kodex. Im Vorfeld der Einführung des neuen § 161 AktG setzte die damalige Bundesregierung in Kenntnis um die zu der Zeit bestehenden aktienrechtlichen […]
Georg L. Kolat
Shareholder Activism durch institutionelle Investoren
Ein organisationstheoretischer Beitrag zur Investor-Governance-Diskussion in Deutschland
Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis
Lange Zeit war die deutsche Aktiengesellschaft eine Insel der Seligen. Weitestgehend passive Investoren folgten den Vorschlägen der Unternehmensleitung, während die Aufsichtsorgane der betreffenden Gesellschaften ein ruhiges Leben hatten.
Seit einigen Jahren jedoch sorgt der zunehmende Einfluss von Finanzinvestoren auf börsennotierte […]
Julian-Leslie Thomas
Die Kompetenzverteilung im Insolvenzverfahren einer Aktiengesellschaft
Insolvenzrecht in Forschung und Praxis
Der Lebenszyklus einer Aktiengesellschaft beginnt mit ihrer Gründung. Das Hauptaugenmerk wird im Allgemeinen auf die werbende Gesellschaft gerichtet, die im Interesse ihrer Stakeholder am Markt tätig ist und im Regelfall auf Gewinnerzielung gerichtet ist. Am Ende dieses Lebenszyklus steht nach der Idealvorstellung des Aktienrechts die geordnete […]
Eve Juliane Thomas
Riskante Wandel- und Optionsanleihen
Zulässigkeit der Festlegung eines Mindestausgabebetrages bei der Schaffung eines bedingten Kapitals im Zusammenhang mit der Ermächtigung zur Ausgabe von Wandel- und Optionsanleihen
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Wandel- und Optionsanleihen werden in der Praxis auf Grundlage eines entsprechenden Hauptversammlungsbeschlusses durch den Vorstand begeben. Die Aktien, die die Aktiengesellschaft im Fall der Ausübung der Umtausch- bzw. Optionsrechte an die Anleihegläubiger ausgeben muss, stammen in der Regel aus einem bedingten Kapital. Dabei wurde lange Zeit […]
Erbo D. Heinrich
Die Abwehr des Mißbrauchs der aktienrechtlichen Anfechtungsklage durch Einschränkung des Klagerechts
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Die Erhebung mißbräuchlicher Anfechtungsklagen stellt nach wie vor ein Problem dar, dem weder durch die Rechtsprechung noch durch den Gesetzgeber wirkungsvoll Einhalt geboten wurde. Auch das UMAG läßt genügend Freiraum, der von Berufsopponenten zur mißbräuchlichen Klageerhebung genutzt werden kann. Neuere Reformvorschläge scheinen insoweit […]
Steffen Ernemann
Das Reguläre Delisting
Ein Diskussionsbeitrag zur Deregulierung des Börsenrückzugsverfahrens
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Für viele börsennotierte Unternehmen bietet ein Rückzug von der Börse ein erhebliches Wertschöpfungspotenzial. In der Macrotron-Entscheidung aus dem Jahr 2002 hat jedoch der BGH aus Gründen des Anlegerschutzes hierfür hohe Hürden errichtet.
Der Autor zeigt, wie das Delisting nach den höchstrichterlichen Vorgaben umzusetzen ist. […]
Christian Röck
Zweckfortfall beim genehmigten Kapital
Eine Untersuchung zu bestehenden Vorstandspflichten bei gescheiterter Bar- und Sachkapitalerhöhung
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Ist das Bezugsrecht im Rahmen einer genehmigten Kapitalerhöhung ausgeschlossen, können sich während des mehrstufigen Kapitalerhöhungsverfahrens die dem Bezugsrechtsausschluss zugrunde liegenden Begleitumstände ändern und der Ausschlusszweck nachträglich entfallen. Dann stellt sich die Frage, ob und welche Pflichten den Vorstand treffen, um den […]
Angela Jakobs
Die Rechte des Minderheitsaktionärs beim aktienrechtlichen Squeeze-out
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Die Studie beginnt mit einem Überblick über die Entstehungsgeschichte der Squeeze-out-Regeln und beschäftigt sich im Anschluss daran mit der unterschiedlichen Bedeutung des Begriffs "Squeeze-out" in den USA, Großbritannien und Deutschland. Anschließend folgt ein Überblick über die §§ 327 a bis f AktG, der sich im Wesentlichen mit dem […]
Michael Schmidt
Die Stimmrechtsvertretung durch Kreditinstitute
Überlegungen zu einer eigenen Treuepflicht der Kreditinstitute als Stimmrechtsvertreter gegenüber der AG und deren Aktionären
Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis
Seit etwa 100 Jahren ist die Stimmrechtsvertretung durch Kreditinstitute Gegenstand kritischer Auseinandersetzungen. Die vertretenen Positionen bewegen sich zwischen den beiden Extremen "Machtzusammenballung ohne Kapitalrisiko" und "Vertretungslosigkeit der Kleinaktionäre". Trotz der wiederholten Kritik hat die Stimmrechtsvertretung durch […]