GmbHG
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Jens Gebke
Private Macht im Gesellschaftsrecht und die actio pro socio als Legitimationsfaktor
Zugleich eine Analyse der Richtigkeitsgewähr in Fremdbestimmungsregimen und ein Plädoyer für eine Haftungsdurchsetzung gegenüber Politikern in Managerfunktion im Wege einer öffentlich-rechtlichen actio pro socio
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
„Es ist leichter, eine eingeseifte Sau am Schwanz zu packen,
als einen Aufsichtsrat zur Verantwortung zu ziehen.“
Dieser legendäre Satz, der dem berühmten Banker Herrmann Josef Abs zugeschrieben wird, beansprucht auch heute noch Gültigkeit, sofern es um staatseigene Kapitalgesellschaften geht.
Macht und ihre Rechtfertigung klaffen besonders auseinander, wenn der Staat durch staatseigene Unternehmen handelt. Die […]

Benjamin Johannes Wellensiek
Der Beirat in der GmbH
– Pflichten, Haftung und Regelungsbedarf –
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Das GmbHG kennt grundsätzlich nur die Gesellschafterversammlung, die Geschäftsführung und den (fakultativen) Aufsichtsrat. Daneben hat sich in der GmbH-Praxis aber auch der Beirat als (Gesellschafts-)Organ fest etabliert. Es ist den Gesellschaftern in ihrer Satzungsfreiheit unbenommen, einen Beirat als zusätzliches Organ einzurichten. Mangels gesetzlicher Regelungen zum Beirat gehen sein Pflichtenkanon und seine Haftung jedoch mit diversen Unwägbarkeiten […]

Ricardo Vocke-Kerkhof
Die Rechte des GmbH-Gesellschafters in der obligatorischen Gruppenvertretung
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
In Familiengesellschaften hat sich aufgrund der Gefahr, dass die Gesellschaftsanteile durch die Erbfolge zersplittern könnten, die Bildung von sogenannten Vertreterklauseln etabliert. Nach diesen dürfen die Gesellschafter ihre Gesellschafterrechte nicht mehr eigenständig ausüben, sondern müssen sich mit ihren Miterben zusammenschließen und einen gemeinsamen Vertreter wählen.
In der Abhandlung wird untersucht, welche Auswirkungen solche Vertreterklauseln auf die […]

Jürgen Neuberger
Ansatz und Bewertung der Aktiva und Passiva der GmbH in der Krise, insbesondere nach § 30 I GmbHG
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Die herrschende Meinung in Literatur und Rechtsprechung bestimmt den Ansatz und die Bewertung eines Vermögensgegenstands der GmbH während der Gründung, der Kapitalerhaltung und der insolvenzrechtlichen Überschuldung jeweils unterschiedlich. Mal sind Marktpreise, mal Anschaffungs- und Herstellungskosten, mal Buchwerte und mal Liquidationswerte maßgebend. Dies führt zu unterschiedlichen Ansätzen und Bewertungen der Vermögensgegenstände in den verschiedenen Stadien. […]

Björn Siebler
Eine strafrechtliche Betrachtung des Phänomens der Firmenbestattung
– Ein unscheinbarer Modus Operandi? –
Strafrecht in Forschung und Praxis
Dieses Buch befasst sich mit rechtswissenschaftlichen Ausführungen, die u. a. die individuellen, strafrechtlichen Verantwortlichkeiten der jeweiligen Akteure einer Firmenbestattung näher beleuchten.
Im Rahmen der Untersuchung stellt sich heraus, dass die Unternehmergesellschaft nicht nur als besonders insolvenz-, sondern auch in hohem Maße als kriminalitätsanfällig anzusehen ist. Die Häufigkeitsquote von Firmenbestattungen in Deutschland wird 2019 bei ca. 25% […]

Matthias Lindgen
Die Vorteilsanrechnung im Insolvenzanfechtungsrecht
Insolvenzrecht in Forschung und Praxis
Die Rechtsfolgen der Insolvenzanfechtung können für den Anfechtungsgegner schwerwiegend sein. Insbesondere wird der Anfechtungsgegner es oftmals als ungerecht empfinden, wenn er als Folge der Insolvenzanfechtung etwas herausgeben soll, obwohl er vertragsgerecht eine Gegenleistung an den Insolvenzschuldner erbracht hat und damit über keinen Vermögensvorteil mehr verfügt. In diesem Zusammenhang stellt sich dann die Frage, ob der Anfechtungsgegner dem Anfechtungsbegehren des […]

Dieter Martin
Spezifizierung der Haftung der gesetzlichen Organe von Kapitalgesellschaften unter besonderer Berücksichtigung der Thesaurierungspflicht einer Unternehmergesellschaft
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Der deutsche Gesetzgeber hat in 2008, insbesondere als Antwort auf die international sehr gut akzeptierte Ltd. und vor dem Hintergrund der EuGH-Rechtsprechung zu den Rechtssachen Centros, Überseering und Inspire Art, entschlossen, auf der Grundlage des § 5a GmbHG eine Rechts- und Organisationsform mit der Bezeichnung „Unternehmergesellschaft – haftungsbeschränkt (UG)“ mit einem faktischen Mindeststammkapital von € 1,00 zuzulassen. In dieser ist in der Bilanz eine […]

Sebastian Ehinger
Vermächtnisweise Zuwendung eines GmbH-Geschäftsanteils
Das Spannungsverhältnis zwischen Vermächtnisanspruch und satzungsmäßigen Einziehungs-, Abtretungs- und Vinkulierungsklauseln
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Oft soll ein GmbH-Geschäftsanteil erst mit dem Tod seines bisherigen Inhabers in neue Hände fallen. Für den Erblasser besteht dann die Möglichkeit, den Geschäftsanteil vermächtnisweise zuzuwenden anstatt den Unternehmensnachfolger als Erben einzusetzen.
Ist die Abtretung von GmbH-Geschäftsanteilen im Gesellschaftsvertrag an die Zustimmung des Geschäftsführers oder der anderen Gesellschafter geknüpft, gilt das im Grundsatz aber auch für die Abtretung aufgrund […]

Markus Gortan
Die Stellung des stellvertretenden Aufsichtsratsmitglieds
Dargestellt unter besonderer Berücksichtigung fakultativer Aufsichtsräte
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Es kommt nicht selten vor, dass ein Mitglied eines Aufsichtsrats durch Urlaub oder Krankheit an der Teilnahme einer Aufsichtsratssitzung gehindert ist. Um die Aufsichtsratssitzung nicht zu gefährden, kann die physische Teilnahme des abwesenden Mitglieds durch verschiedene fernmündliche Kommunikationsmittel ersetzt werden.
In fakultativen Aufsichtsräten, vor allem in den Beteiligungen von Bund, Ländern und Kommunen, hat sich der Einsatz von stellvertretenden […]

Mathias Berger-Knecht
Strafrechtliche Risiken durch Cash-Pooling
Strafrecht in Forschung und Praxis
Cash-Pooling-Systeme haben sich für Konzerne zu einem „unverzichtbaren“ bzw. „unentbehrlichen“ Instrument der Konzerninnenfinanzierung entwickelt, das aus dem Finanzierungskonzept der Konzerne „nicht mehr wegzudenken“ ist und dabei „unverkennbare Vorteile“ bietet. Entsprechend beliebt und verbreitet sind derartige Systeme, die durch die bewirkte Kapitalkonzentrierung und Zinseinsparung erhebliche Vorteile für die Konzerne bieten. Dabei entstehen durch den Gegensatz von […]