Gesellschafter
Wissenschaftliche Fachliteratur
Falls bei Ihnen die Veröffentlichung der Dissertation, Habilitation oder Masterarbeit ansteht, kontaktieren Sie uns jederzeit gern.


Christopher Peinemann
Zur Frage der Strafbarkeit des geschäftsführenden Alleingesellschafters einer GmbH wegen Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr
§299 Abs. 1 StGB
Strafrecht in Forschung und Praxis
Der Autor behandelt ein Auslegungsproblem des Tatbestandes der Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr. Angesichts der Verbreitung der gesellschaftsrechtlichen Konstellation des Alleingesellschafters einer GmbH, der zugleich deren Geschäftsführer ist, kommt dem Problem eine nicht unerhebliche praktische Bedeutung zu. Die Frage, welche Personen als Täter des § 299 Abs. 1 StGB in Betracht kommen, kann allerdings nur durch eine eingehende Analyse des Tatbestandes, […]

Lei Wang
Ausscheiden eines Gesellschafters aus der GmbH
Rechtsvergleich zwischen China und Deutschland als Beispiel
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Die Gesellschaftsform der GmbH spielt im Wirtschaftsleben beider Länder eine enorme Rolle. In beide Ländern ist sie sowohl von kapitalistischer als auch von personalistischer Eigenschaft geprägt, jedoch kann dieser Charakter zum enormen Konfliktpotenzial beim Ausscheiden eines Gesellschafters führen. In beide Ländern existiert ein besonderer Abschnitt „Ausscheiden der Gesellschafter“ nicht. Angesichts der Verbreitung und der Bedeutung der GmbH im Wirtschaftsleben ist eine […]

Theresa Böck
Die Besonderheiten des Gesellschafterausschlusses bei zweigliedrigen Gesellschaften mit beschränkter Haftung
Die Russian-Roulette- und die Texas-Shoot-Out-Klausel
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Unstimmigkeiten zwischen Gesellschaftern gibt es täglich im Wirtschaftsleben. Die Gründe sind dafür vielseitig: Sei es die Unzufriedenheit mit der Aufgabenverteilung, die mangelnde Unterstützung durch den Business-Partner, Misstrauen oder gar private Probleme. Neben namhaften Beispielen in allseits bekannten Großkonzernen ergeben sich aber auch weniger prominente, aber dennoch erhebliche Konflikte meist bei kleinen und mittleren Unternehmen. Insbesondere bei […]

Nicolas Kreuzmann
Mehrheitsprinzip und Bindungswirkung bei Unternehmensrestrukturierungen
Entscheidungen von Gläubigern und Gesellschaftern innerhalb und außerhalb der Insolvenz
Insolvenzrecht in Forschung und Praxis
Der Fokus dieser Untersuchung liegt auf der Bedeutung des Mehrheitsprinzips für das heutige Recht der Unternehmenssanierung und Unternehmensinsolvenz und dessen historischen Vorbildern sowie den damit verbundenen Bindungswirkungen bei Entscheidungen der Gläubiger und der Übertragbarkeit dieser Erkenntnisse auf den präventiven Restrukturierungsrahmen nach dem StaRUG.
Gerade in der Ausnahmesituation einer Unternehmenskrise mit einer Vielzahl an Beteiligten und […]

Felix Schmitt
Erlaubte Stimmbindungsvereinbarungen und verbotener Stimmenkauf im deutschen Kapitalgesellschaftsrecht
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Obwohl die generelle Zulässigkeit von Stimmbindungsvereinbarungen allgemein anerkannt ist, sind die Schranken ihrer Zulässigkeit in vielen Bereichen umstritten und für die Praxis kaum zu überblicken. Eine dieser Zulässigkeitsschranken liegt in dem weitgehend unbekannten Stimmenkaufverbot des § 405 Abs. 3 Nrn. 6 und 7 AktG, welches über das allgemeine Sittenwidrigkeitsverbot des § 138 Abs. 1 BGB auch auf die GmbH Anwendung findet. Im Rahmen dieser Untersuchung soll der […]

Jan Scheerbarth
Die Auswirkungen einer Umwandlung auf eine anhängige actio pro socio
Studien zur Rechtswissenschaft
Unternehmensumwandlungen sind in der heutigen Wirtschaftswelt allgegenwärtig. Sie ermöglichen es Unternehmen, sich den sich ständig verändernden Marktbedingungen anzupassen und neue Chancen zu nutzen.
Die Dissertation "Die Auswirkungen einer Umwandlung auf eine anhängige actio pro socio" widmet sich den komplexen Zusammenhängen und der Wechselwirkung, die zwischen einer solchen Unternehmensumwandlung und der gleichzeitigen Anhängigkeit einer actio pro socio, […]

Ingo Dorozola
Die steuerliche Behandlung der Gesellschafterfinanzierung nach §8a KStG
Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis
Die Möglichkeit der Steuerminimierung mit Hilfe der Gesellschafterfremdfinanzierung von Kapitalgesellschaften durch nichtanrechnungsberechtigte Anteilseigner soll durch §8a KStG eingeschränkt werden. Der gesetzlich als steuerschädlich definierte Teil der Zinsaufwendungen darf nicht steuermindernd geltend gemacht werden, sondern wird wie eine verdeckte Gewinnausschüttung behandelt.
Obwohl die gesetzliche Einschränkung der steuerlichen Anerkennung von […]

Ingo Daniel Lechner
Die Strafbarkeit des GmbH-Geschäftsführers wegen Untreue bei der Rückzahlung von Gesellschafterdarlehen in und außerhalb der Krise
Strafrecht in Forschung und Praxis
Gerät eine GmbH in eine finanzielle Krise, zeigen sich die Nachteile der beschränkten Haftung: Der GmbH wird ein Bankkredit oftmals versagt. Nicht selten besteht die einzige Möglichkeit darin, der Gesellschaft Kapital durch Gesellschafterdarlehen zuzuführen. Fordern die Gesellschafter später ihre Darlehen zurück und befindet sich die Gesellschaft noch in der Krise, ist die Rückzahlung für den Geschäftsführer mit erheblichen zivilrechtlichen und strafrechtlichen Risiken […]

Ingo Wilfried W. Krauß
Gewerbeverlust gem. § 10a GewStG
Doppelstöckige Personengesellschaften und (Mit-)Unternehmeridentität bei Gesellschafterwechseln
Steuerrecht in Forschung und Praxis
Die Besteuerung von Mitunternehmerschaften gehört zu den dogmatisch anspruchsvollsten Bereichen des Unternehmenssteuerrechts. Die Rechtsfrage, ob sich ein Gesellschafterwechsel bei einer Personengesellschaft auf einen gewerbesteuerlichen Verlustvortrag auswirkt und – wenn ja – ob nur ein unmittelbarer Gesellschafterwechsel auf Ebene einer Unterpersonengesellschaft oder auch ein mittelbarer Gesellschafterwechsel auf Ebene der Oberpersonengesellschaft relevant ist, ist […]

Ingo Christian Reiß
Die Ausübung des gesellschafterlichen Informationsrechts in der GmbH-Krise
Auskunft und Bucheinsicht des GmbH-Gesellschafters nach §51a GmbH-Gesetz im Hinblick auf eigenkapitalersetzende Darlehen
Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis
Darlehensgewährung in der Krise stellt eine komplexe Entscheidung insbesondere für nicht-geschäftsführende Gesellschafter dar. Im GmbH-Fall ist ein Rückgriff auf das Informationsrecht des § 51a GmbH-Gesetz sinnvoll, dessen Ausübung allerdings eine Herausforderung für die betriebswirtschaftliche Praxis bedeutet.
Christian Reiß zeigt, wie ein GmbH-Gesellschafter seine Entscheidung über die Gewährung eines Darlehens in der Krise mittels eines Zwei-Phasen-Modells […]