Gesellschaft bürgerlichen Rechts
Wissenschaftliche Fachliteratur
Falls bei Ihnen die Veröffentlichung der Dissertation, Habilitation oder Masterarbeit ansteht, kontaktieren Sie uns jederzeit gern.


Philipp Linkens
Die teilrechtsfähige Wohnungseigentümergemeinschaft
Aktuelle Rechtsentwicklung und Vergleich zur GesellschaftbürgerlichenRechts
Studien zur Rechtswissenschaft
Der Autor untersucht die aktuelle Rechtsentwicklung der Wohnungseigentümergemeinschaft, insbesondere vor dem Hintergrund der ihr in einem umfänglich begründeten Beschluss des 5. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 2. Juni 2005 zugesprochenen Teilrechtsfähigkeit und der anschließenden Novellierung des Wohnungseigentumsgesetzes vom 1. Juli 2007.
Er erörtert ungeklärte Fragen im Zusammenhang mit der teilrechtsfähigen Wohnungseigentümergemeinschaft und versucht […]

Serkan Aslan
Die Nachfolge von Todes wegen in eine Personengesellschaft nach dem Gesetz zur Modernisierung des Personengesellschaftsrechts (MoPeG)
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Seit jeher fristet das Unternehmenserbrecht neben dem Gesellschaftsrecht ein stiefmütterliches Dasein. So existiert – trotz der enormen Bedeutung der Unternehmensnachfolge für die deutsche Wirtschaft und auch dessen persönlichen Dimensionen – bis zum heutigen Tag kein gesondert geschriebenes Unternehmenserbrecht.
Stattdessen wird der Umgang mit dem Gesellschaftsanteil verstorbener Gesellschafter in einer Personengesellschaft nur punktuell im Gesellschaftsrecht […]

Moritz Kraft
Die Grundbuchfähigkeit der GesellschaftbürgerlichenRechts
Seitdem der Bundesgerichtshof im Jahr 2001 die GesellschaftbürgerlichenRechts als rechtsfähig anerkannte, stritten Rechtspraxis und Rechtswissenschaft um die Frage, ob ihr damit zugleich die Grundbuchfähigkeit zuzugestehen ist, ob die Gesellschaft also selbst als Inhaberin von Grundstücksrechten im Grundbuch eingetragen werden kann. Der Gesetzgeber hat diese Frage im Jahr 2009 schließlich mit dem Gesetz zur Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs und der […]

Daniel Musinsky
Trinkgeld, Bedienungsgeld, Tronc: Die Rechtsbeziehungen bei Trink- und Bedienungsgeld und deren arbeitsrechtliche Folgen im Lichte des § 107 Abs. 3 GewO
Schriftenreihe arbeitsrechtliche Forschungsergebnisse
Die Zahlung von Trinkgeld ist ein alltägliches Phänomen. Diese Zahlungen Dritter erreichen in der Gastronomie allein in Deutschland jährlich eine Gesamtsumme von mehr als zwei Milliarden Euro. Dennoch wurde das Trinkgeld – auch wenn es bereits im Mittelalter gezahlt wurde – rechtlich bisher kaum gewürdigt. Seit dem Jahr 2002 erfährt das Trinkgeld jedoch eine arbeitsrechtliche Regelung in § 107 Abs. 3 GewO. Diese Dissertation erörtert die vielfältigen zivil- […]

Stephanie Cohen
Rechtsprobleme der Organisationsformen für die gemeinsame Ausübung heilberuflicher Tätigkeiten
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Bis zum 71. Deutschen Ärztetag am 21. Mai 1968 in Wiesbaden galt ein repressives Verbot für Ärzte, ihre heilberufliche Tätigkeit gemeinsam auszuüben. Heutzutage stehen Heilberufstätigen diverse Rechtsformen offen, um eine geeignete Organisationsform für die gemeinsame Ausübung ihres Berufes zu wählen.
Die Darstellung beginnt mit einer ausführlichen Abhandlung der Begriffe „Heilberuf“ und „freier Beruf“ im Wandel der Zeit und vor dem Hintergrund ihrer heutigen […]

Johannes Baier
Die GesellschaftbürgerlichenRechts im Immobilienverkehr
Materiellrechtliche und prozessrechtliche Herausforderungen nach dem ERVGBG
Schriften zum Unternehmensrecht mitsamt seinen ökonomischen Bezügen
Innerhalb der letzten Dekaden durchlief die GesellschaftbürgerlichenRechts (GbR) eine grundlegende Evolution. Spätestens mit der Rechtsprechungsänderung im Jahre 2001 ebnete der BGH der GbR den Weg zur selbstständigen Teilnahme am Rechtsverkehr.
Seitdem im Zuge des ERVGBG im Jahre 2009 § 899a BGB eingeführt und § 47 GBO neu gefasst wurde, der in Abs. 2 nunmehr die Eintragung der Gesellschafter in das Grundbuch bei Eintragung eines Rechts für die GbR anordnet, […]

Michael Brüggemann
Die GesellschaftbürgerlichenRechts als Organisationsform für Agrarunternehmen
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Landwirtschaftliche Betriebe werden traditionell als Einzelunternehmen bewirtschaftet. Gleichwohl ist seit einigen Jahren ein zunehmender Trend zur Bildung von landwirtschaftlichen Kooperationsbetrieben und Gesellschaften zu verzeichnen. Grund hierfür ist zu einem die Umstrukturierung der ostdeutschen Landwirtschaft nach der Wiedervereinigung. Aber auch in den westdeutschen Bundesländern schließen sich im Zuge des Strukturwandels immer mehr landwirtschaftliche Betriebe in […]

Jan Verheyen
Die Grundbuchfähigkeit der GesellschaftbürgerlichenRechts
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Im Grundbuchverfahren treffen die allgemeine Handlungsfreiheit von Privatrechtssubjekten, welche eine Eintragung im Grundbuch begehren, und der staatliche Ordnungsanspruch eines formalisierten Verfahrens aufeinander.
Bei Personengesellschaften, die Grundeigentum erwerben, sind die Handlungsmöglichkeiten hinsichtlich der Offenen Handelsgesellschaft und der Kommanditgesellschaft geklärt.
Dies gilt jedoch nicht für die GesellschaftbürgerlichenRechts. […]

Henrik Meurer
Die Verbrauchereigenschaft der GbR und die Schutzwürdigkeit ihrer Gesellschafter
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Der BGH erkannte die Verbrauchereigenschaft der GbR im Jahr 2001 an. Diese Rechtsprechung wurde 2017 bestätigt. Dabei dehnt der BGH den Verbraucherbegriff über den Wortlaut der §§ 13, 14 BGB hinaus auf die GbR aus. Die Entscheidungsbegründung stützt sich hauptsächlich auf solche Ansichten, die vor der Anerkennung der Rechtsfähigkeit der GbR vertreten wurden. Insbesondere stellt der BGH trotz der einhellig anerkannten Rechtsfähigkeit der GbR auf die Schutzbedürftigkeit der […]

Falk Würfele
Haftungs- und Haftungsbeschränkungsprobleme bei der gemeinschaftlichen Berufsausübung von Rechtsanwälten
Schriftenreihe des Instituts für Anwalts- und Notarrecht der Universität Bielefeld
In dieser Arbeit geht es um die Frage, wie Rechtsanwälte, die sich zur gemeinschaftlichen Berufsausübung zusammengeschlossen haben, gegenüber Dritten, insbesondere gegenüber ihren Mandanten, haften und welche Möglichkeiten sie haben, ihre Haftung zu beschränken. Begrifflich ist dabei zu unterscheiden zwischen Sozietäten und reinen Bürogemeinschaften. Nur für erstere stellt sich die Haftungsthematik im hier behandelten Sinn, da die Sozien ihren Beruf im gemeinschaftlichen […]