Gedächtnis
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Volker Wagner
Taktil-motorische Informationsverarbeitung und explizite und implizite Gedächtnisleistungen
Studienreihe psychologische Forschungsergebnisse
Das Werk zeigt, daß kognitionspsychologische, insbesondere gedächtnispsychologische Modellvorstellungen auf taktil–motorische Funktionen übertragen werden können, wodurch die beklagenswerte Fixierung auf interne mentale Phänomene überwunden erscheint. Dabei interessiert Wagner nicht nur, was Menschen denken, wenn sie handeln, sondern auch wie, d.h. durch welche nicht dem Bewusstsein zugängliche Prozesse, motorische Aktionen gesteuert werden. [...]

Lioba Werth
Ein inferentieller Erklärungsansatz des Rückschaufehlers
Der Rückschaufehler: Ein Effekt sowohl zu hoher als auch zu geringer Urteilssicherheit
Studienreihe psychologische Forschungsergebnisse
In dieser Arbeit wird der sogenannte "Rückschaufehler" (englisch "hindsight bias") untersucht. Dieser beschreibt die Tendenz von Urteilen, die Erinnerung an ein eigenes, vorausgegangenes Urteil in Richtung einer im nachhinein erhaltenen Lösung zu verzerren.
Der hier vertretene Ansatz geht davon aus, dass es zur Erklärung dieses Rückschaufehlers nicht ausreichend ist, lediglich reine Gedächtnisprozesse zu fokussieren (wie beispielsweise die Überlagerung der […]

Michael Häfner
How Theories About Others Bias Social Memory
Goals of Others and Person Memory
Studienreihe psychologische Forschungsergebnisse
Sowohl Enkodierung als auch der Abruf von Informationen sind in starkem Maße durch Erwartungen geprägt. Dieser Zusammenhang konnte in der bisherigen Forschung für Erwartungen bzgl. stabiler Eigenschaften und bzgl. typischer Abläufe (Skripten) gezeigt werden. In einer Verbindung beider Forschungsstränge wird in der vorliegenden Arbeit gezeigt, dass Schlussfolgerungen über die konkreten Ziele einer anderen Person die Rekonstruktion einer Episode erleichtern. Es wird […]

Michael Christiane Baadte
Interindividuelle Differenzen in der Personenwahrnehmung
Zur Rolle zentral-exekutiver Ressourcen bei der sozialen Eindrucksbildung
Schriften zur Sozialpsychologie
In unserem Alltag klassifizieren und beurteilen wir andere Menschen oft
sehr schnell anhand weniger, stereotyper Merkmale. Obwohl sich der
erste Eindruck bei intensiverem Kontakt manchmal bestätigt, kann es
doch vorkommen, dass die wahrgenommene Person Verhaltensweisen
zeigt, die im Widerspruch zu diesem ersten Urteil stehen. Je nachdem,
wie wichtig der weitere Kontakt zu der Person für uns ist, sehen wir
uns veranlasst, diese […]

Michael Andreas Vogt
Der Gottesbezug in der Präambel des Grundgesetzes
Historische Grundlagen und juristische Interpretation
Verfassungsrecht in Forschung und Praxis
Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen [...] hat sich das Deutsche Volk [...] dieses Grundgesetz gegeben.
Den in der Verfassungspräambel enthaltenen Gottesbezug nimmt die Monographie rechtshistorisch und rechtsdogmatisch in den Blick. Nach Ansicht des Autors handelt es sich bei der nominatio Dei um eine Manifestation des kulturellen Gedächtnisses. „Gott“ ist eine Erinnerungsfigur und gibt dem Grundgesetz einen konservativen Zug, der mit dem […]

Horst Kilcher
Der „Irrelevant Babble“ Effekt
Zum Einfluß von Hintergrundsprechen auf die serielle Behaltensleistung des Kurzzeitgedächtnisses
Studienreihe psychologische Forschungsergebnisse
Diese Arbeit ist im Bereich der Lärmwirkungsforschung anzusiedeln. Ausgehend von der heterogenen Befundlage früherer Arbeiten zur Lärmwirkung auf die Leistung wird am Beispiel des "irrelevant speech effect" gezeigt, dass eine differenzierte Vorgehensweise in diesem Themenbereich angebracht ist. Es scheint notwendig, die Fragestellung nach der "Wirkung von Lärm" zu präzisieren zur Frage "Welche Arten von Lärm stören welche kognitiven Prozesse?". [...]

Horst Amrei Tenckhoff
Zeitwahrnehmung, Schizophrenie und Antipsychotika
Quasiexperimentelle Pilotstudien zum medikationsspezifischen Einfluss von Haloperidol auf die Wahrnehmung zeitlicher Relationen bei antipsychotisch behandelten und unbehandelten schizophrenen Patienten und gesunden Probanden
Studien zur Schizophrenieforschung
Befunde aus der Forschung zur Zeitwahrnehmung und Schizophrenie untermauern, dass schizophrenietypische formale Denkstörungen und Informationsverarbeitungsdefizite auf einer ineffizienten Synchronisation und Integration zentralnervöser Verarbeitungsprozesse beruhen könnten. Das neuropsychologische Korrelat dieses Synchronisations- und Integrationsmechanismussees wird in der Wahrnehmungsfähigkeit zeitlicher Relation (Ordnungsschwelle) gesehen, die als trainierbar gilt. […]

Horst Eberhard Birk
Militärische Tradition
Beiträge aus politikwissenschaftlicher und militärhistorischer Perspektive
Kaum eine Institution des öffentlichen Lebens wird neben der (Katholischen) Kirche so sehr mit der Kultivierung von Traditionen verbunden wie das Militär. Soldaten in allen Armeen verlangen eine „Militärische Tradition“.
Bei der Traditionsfrage geht es um die Konstruktion eines identitätsstiftenden kollektiven Gedächtnis, i.e. einer Sonderform von (militärischer) Erinnerungskultur. Der „Traditionsdiskurs“ in den Streitkräften ist so alt wie jene selbst und […]

Horst Rita Hagen
Bildungssentenzen als Zugang zum populären Bildungswissen
Was der Volksmund über Erziehung sagt
EUB. Erziehung – Unterricht – Bildung
Das Thema Erziehung ist so alt wie es Kinder gibt, und Erziehungsfragen beschäftigen uns seit jeher. Dass ein aktuelles Bedürfnis besteht, Antworten auf alltägliche Probleme mit Kindern zu bekommen, ist sicher. Dies zeigt sich z.B. in zur Zeit sehr beliebten Erziehungssendungen rund um "Supernannies" etc.
Die Autorin geht der Frage nach, was den Menschen im Alltag, insbesondere pädagogischen Laien, Eltern und Großeltern, als Grundlage für Entscheidungen dient. […]

Horst Anne Springer
Wie das Selbst das Denken steuert
Der Einfluss independenten und interdependenten Selbstwissens auf die Anwendung exekutiver Funktionen zur Steuerung und Kontrolle der Informationsverarbeitung
Schriften zur Sozialpsychologie
Wie beeinflusst unser Selbstbild unser Denken, Fühlen und Handeln? Warum wirkt sich das Wissen, das wir über uns selbst im Gedächtnis gespeichert haben, systematisch auf die Wahrnehmung und Interpretation von Umweltreizen aus? Während diese Fragen traditionell aus der Sicht der kulturvergleichenden Selbstkonzeptforschung betrachtet wurden, fokussieren aktuelle sozial-kognitive Theorien zunehmend die kognitiven Aspekte selbstbezogenen Wissens. Ausgehend vom aktuellen […]