Flüchtlinge
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Waldemar Hinz / Fabian Renger / Attila Czirfusz
Patienten mit Migrationshintergrund in Deutschland
Prävention und Förderung der Gesundheit
Schriftenreihe Gesundheitswissenschaften
Was angesichts der Statistiken schon lange nicht mehr zu leugnen ist, wurde mit den Worten Angela Merkels vor ein paar Jahren offiziell (vgl. FAZ, 2015). Einer aktuellen Publikation des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zufolge ist Deutschland heute sogar „weltweit nach den USA das beliebteste Einwanderungsland“.
Im Jahr 2014 lebten in Deutschland rund 16,4 Mio. Menschen mit Migrationshintergrund, was einem Bevölkerungsanteil von mehr als einem Fünftel […]

Daniel Adler
Die (un)verzichtbare Nation? Politische Führung Deutschlands in der Europäischen Union am Beispiel der Flüchtlingskrise ab 2015
Chemnitzer Schriften zur europäischen und internationalen Politik
Der sprunghafte Anstieg der Flüchtlingszahlen in Europa im Jahr 2015 hat in der EU zu einer Flüchtlingskrise geführt, die rasche Antworten erforderte. Es galt, die Interessen von 28 gleichberechtigten Mitgliedsstaaten zu berücksichtigen. In schwierigen Verhandlungsprozessen und unter krisenbedingtem Handlungsdruck können Akteure, die als Vermittler oder politische Führer wirken, entscheidende Impulse geben. Eine Führungsrolle wurde und wird innerhalb der EU vermehrt von […]

Frank Weigelt
Die vietnamesisch-buddhistische Diaspora in der Schweiz
Über Organisationsstrukturen und Dynamiken buddhistischer Praxis
Schriften zur Kulturwissenschaft
Als eine Folge der verschiedenen Indochinakriege kamen seit Mitte der 1970er Jahre Tausende vietnamesische Flüchtlinge unter anderem nach Europa und in die Schweiz. Für viele dieser Flüchtlinge, die erzwungen ihr Land verliessen, bestand die Möglichkeit sich und ihre religiöse Tradition neu in die Rahmenbedingungen der jeweiligen Aufnahmeländer einzubringen.
Am Fallbeispiel der Diaspora vietnamesischer Immigranten buddhistischen Glaubens in der Schweiz untersucht […]

Thomas Maring
Die Bedeutung des palästinensischen Flüchtlingsproblems während des Kalten Krieges in Syrien (1948–1956)
Studien zur Konflikt- und Friedensforschung
Das Werk stellt einen ersten Versuch dar, die palästinensische Flüchtlingsfrage neu zu interpretieren, indem diese als globaler Konflikt des Kalten Krieges zwischen den USA und der Sowjetunion betrachtet wird. Erstmals wird untersucht, welche Konsequenzen die Umsiedlungsprojekte der US-Administrationen unter Truman und Eisenhower zur Lösung des palästinensischen Flüchtlingsproblems für Syrien hatten.
Mit Beginn des Kalten Krieges, der ideologischen […]

Nadine Maria Schmidt
Musik zur Förderung der sozialen Kompetenz in Integrationskursen
Mit Unterrichtsmaterialien für die Praxis
LINGUA – Fremdsprachenunterricht in Forschung und Praxis
Sprachliche Handlungsfähigkeit – landeskundliches Wissen – Integration? Die Arbeit von Nadine Maria Schmidt stellt den Menschen als fühlendes Individuum in den Mittelpunkt und betont die Berücksichtigung emotionaler wie auch psychosozialer Faktoren im Integrationsprozess.
Dabei zeigt die Autorin soziale Kompetenz als ein wichtiges, notwendiges Lehr- und Lernziel sowie Musik als ein besonderes Lehrmedium im Kontext der allgemeinen Integrationskurse mit […]

Fatima Imamovic
Die Auswirkungen des Wohn- und Eigentumsrechts in Bosnien-Herzegowina auf die Rückkehr der Minderheiten
Studien zum Völker- und Europarecht
Gegenstand dieser Untersuchung ist ein brisantes zeitpolitisches Thema, das sich schwerpunktmäßig mit den Auswirkungen des Wohn- und Eigentumsrechts der Nachkriegszeit auf die Rückkehr von Minderheiten nach Bosnien und Herzegowina (BiH) befasst.
Die besondere wissenschaftliche Bedeutung des vorliegenden Themas liegt darin, dass gerade die - nicht zuletzt aus dem komplizierten Staatsaufbau des Post-Dayton-BiH resultierende - verzweigte Wohn- und […]

Johannes Kist
Reichsbistum, Fürstbistum, Erzbistum Bamberg 1007 – 1976
Überarbeitet und ergänzt von Alfred Wendehorst
Johannes Kist, Professor an der ehemaligen Philosophisch-Theologischen Hochschule in Bamberg, veröffentlichte 1951 das schmale Werk „Fürst- und Erzbistum Bamberg“, das eine sichere Orientierung und sicheren Zugriff auf die Fakten und Persönlichkeiten der Bamberger Bistumsgeschichte ermöglichte. Der immer noch nachgefragte Text erschien 1962 in dritter, stark erweiterter Auflage. Seitdem ist etwa ein halbes Jahrhundert vergangen. Jetzt nahm sich der Erlanger em. o. […]

Franz Josef Schweitzer
Die Böhmischen Brüder und die „Rechenschaft des Glaubens“ von Jan Augusta (1533)
Der Wittenberger Druck zwischen Böhmischer und Lutherischer Reform
Jan Augusta (1500–1572), ein Prager Hussit, der an die Kommunion unter beiderlei Gestalten glaubt (Utraquismus), von Beruf Hutmacher, geht als 24-jähriger zu den Böhmischen Brüdern, wo er später Bischof wird. 1533 verfaßt er die „Rechenschaft“, auch, um sich gegen Zwinglis testamentarische Auffassung der Eucharistie abzusetzen. Von 1548 bis 1564 sitzt Augusta auf Burg Pürglitz (Böhmen) im Kerker.
Er teilt damit das Schicksal vieler Brüder. Denn die „Pikarden“, […]

Hermann-Matthias Bröcker
Die externen Dimensionen des EU-Asyl- und Flüchtlingsrechts im Lichte der Menschenrechte und des Völkerrechts
Unter besonderer Berücksichtigung des Konzepts extraterritorialer Aufnahmeeinrichtungen
Studien zum Völker- und Europarecht
Die externen Dimensionen des EU-Asyl- und Flüchtlingsrechts spielen vor allem im Mittelmeerraum eine Rolle. Immer wieder kommt es auf dem Mittelmeer dadurch zu Tragödien, dass Flüchtlinge und illegale Einwanderer mit seeuntauglichen Booten nach Europa zu gelangen versuchen. Zu den natürlichen Gefahren während der Überfahrt kommt der unzureichende Schutz durch internationales Recht.
Das Zurückweisungsverbot der Genfer Flüchtlingskonvention findet nach […]

Charlotte Oesterreich
Die Situation in den Flüchtlingseinrichtungen für DDR-Zuwanderer in den 1950er und 1960er Jahren
„Die aus der Mau-Mau-Siedlung“
Zwischen 1945 und 1961 verließen annähernd drei Millionen Menschen die SBZ bzw. DDR und suchten Aufnahme in der Bundesrepublik, seit 1952 verstärkt in West-Berlin. Als Reaktion auf die Fluchtbewegung schuf die junge Bundesrepublik 1950 das Notaufnahmegesetz, welches die wirtschaftlichen und sozialen Belastungen durch die Zuwanderer in Grenzen halten und zugleich in der DDR politisch Gefährdeten Zuflucht bieten sollte.
Die Wohnungsnot war groß. Um der großen […]