Erzählen
Wissenschaftliche Fachliteratur
Falls bei Ihnen die Veröffentlichung der Dissertation, Habilitation oder Masterarbeit ansteht, kontaktieren Sie uns jederzeit gern.


Nedialka Bubner
Das Ich der Geschichten und der Raum der Möglichkeiten im Werk von Max Frisch
POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
Im Fokus der Untersuchung zu Werk und Poetik von Max Frisch stehen Texte, die in Kritik und Forschung vornehmlich als "subjektivistisch" bewertet werden: Bin oder Die Reise nach Peking, Montauk, Mein Name sei Gantenbein und Biografie. Ein Spiel. Auf einer werkgeschichtlichen Diachronieachse markieren die ersten beiden den Anfangs- und den Endpunkt der Erkundung der Möglichkeiten literarischen Erzählens zwischen Fiktion und Fakten, […]

Volkmar Sippel
Heilende Kunst –
Kunst und Therapie mit psychotisch erkrankten Menschen
Studien zur Schizophrenieforschung
Die 90er Jahre als „decade of the brain“ haben durch die Integration von Neurobiologie, Neurophysiologie und Neurspsychologie ein umfassenderes Bild von Psychosen und ihren Behandlungsmöglichkeiten eröffnet. Dennoch bleibt die Lebensqualität von psychosekranken Menschen, insbesondere wenn sie unter chronisch auftretenden Symptomen leiden, weit hinter der der übrigen Bevölkerung zurück.
Der Einsatz von künstlerischen Mitteln, auch unter der professionellen […]

Grazziella Predoiu
Rumäniendeutsche Literatur und die Diktatur
Die Vergangenheit entlässt dich niemals
Im Zentrum der Aufsatzsammlung steht die neuere rumäniendeutsche Literatur. Anhand ausgewählter Beispiele gestaltet die Autorin die Auseinandersetzung der rumäniendeutschen Epik und Lyrik mit dem rumänischen Totalitarismus nach 1945.
Der Schwerpunkt der Aufsatzsammlung liegt im Bereich der Epik, er fällt auf die Romane Herztier, Miss Bukarest und Rote Handschuhe. Zeitlich werden die Jahre von 1956, die stalinistischen Schauprozesse, die repressive […]

Maike-Maren Föls
Literatur und Film im Fadenkreuz der Systemtheorie
Ein paradigmatischer Vergleich
Schriften zur Medienwissenschaft
Wie im Film "Rossini", so finden sich auch in Strauß‘ Werk "Die Fehler des Kopisten" die Filmschaffenden in einem Restaurant zusammen. Diesen geschlossenen Raum wählen sie als Repräsentation in der Gesellschaft. Die Parallelen zwischen Buch und Film sind vielfältig, da sowohl Botho Strauß als auch Helmut Dietl und Patrick Süskind die Kommunikationsmedien Sprache, Schrift und Bild explizit in ihren Werken behandeln. In der hier vorliegenden Arbeit kollidieren die […]

Andreas Bonnermeier
Frauenstimmen im französischen Chanson und in der italienischen Canzone
Ein Genre und seine Interpretinnen
Sie singen von der Liebe, von der Einsamkeit und vom Tod, sie erzählen kleine Geschichten aus dem täglichen Leben oder lassen humoristischen Phantasien freien Lauf. Ihre Geschichten enden manchmal gut, oft auch traurig und wirken mitunter täuschend echt. Manche von ihnen scheuen auch nicht vor kritischen und ernsten Tönen zurück. Im Rampenlicht erwecken sie durch ihre Stimme und ihren Vortrag die Chansons zum Leben. Häufig vermischen sich Elemente aus ihrem Privatleben […]

Oliver Eberlen
Roman impassible
Der subversive und undogmatische Umgang mit Narration, Sprache, Realität und Zeit in den Romanen Jean-Philippe Toussaints und Patrick Devilles
POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
Im Laufe der achtziger Jahre, in Zeiten, als vielerorts der Tod der Literatur festgestellt wurde, präsentierte das Verlagshaus éditions de Minuit eine Reihe von Romanen unter der Bezeichnung ‘roman impassible‘. Drei dieser Werke von Jean-Philippe Toussaint und Patrick Deville stellen den Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit dar.
Sie zeichnen sich u.a. durch einen spielerisch-subversiven Umgang mit der écriture sowie durch eine […]

Andreas Bonnermeier
Das Verhältnis von französischem Chanson und italienischer Canzone
Eine gemeinsame Gattung?
Das französische Chanson und die italienische Canzone sind in ihren jeweiligen Heimatländern grundlegender Bestandteil der Alltagskultur. Trotz ihres populären Charakters weisen viele Chansons und Canzoni Gemeinsamkeiten auf, die zu der Annahme berechtigen, dass sie nach bestimmten - wenn auch nicht explizit formulierten - Regeln entstehen. Anhand eines ausgewählten Korpus von 350 Chansons und Canzoni, das sich aus den Repertoires von 18 Interpretinnen zusammensetzt, […]

Svenja Blume
Pippi Långstrumps Verwandlung zur "dame-bien-élevée" Die Anpassung eines Kinderbuches an ein fremdes kulturelles System
Eine Analyse der französischen Übersetzung von Astrid Lindgrens Pippi Långstrump (1945-48)
POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
1945 revolutioniert in Schweden Astrid Lindgrens Pippi Långstrump das kinderliterarische System: die phantastisch starke und wortgewandte Pippi verkörpert das im Sinne der Reformpädagogik "freie Kind" und verhilft einer neuen Form kinderliterarischen Erzählens zum Durchbruch. Propagiert wird nunmehr das "Schreiben vom Kinde aus", welches den unverwechselbaren Ton schwedischer Kinderliteratur bis heute prägt.
1962 erscheint in Frankreich unter dem Titel Fifi […]

Priska M. Ballmaier
Von der Möglichkeit, ICH zu sagen
Versionen weiblicher Lebensentwürfe im Werk mexikanischer Autorinnen
FEMINAT – Studien zur Frauenforschung
Die Geschichte der Sozialisation mexikanischer Frauen von der Zeit des Aztekenreiches bis in die Gegenwart zeigt sowohl die diskursiven Leitbilder, die Frauen und Männern als Identifikationsangebote zur Verfügung standen, als auch die gesellschaftlichen Determinanten, die ihre persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten einschränkten. Die nicht nur in Lateinamerika anzutreffenden gesellschaftlichen Phänomene des "Machismo" und des "Marianismo" erfahren in Mexiko durch eine […]

Stefan Grub
Außertarifliche Sozialpartner - Vereinbarungen im System des kollektiven Arbeitsrechts
Schriftenreihe arbeitsrechtliche Forschungsergebnisse
In letzter Zeit hat man die Frage lebhaft diskutiert, ob der Flächentarifvertrag noch als zeitgemäß erachtet werden kann. Ausgelöst wurde diese Diskussion durch eine anhaltende Tarifflucht sowohl auf Arbeitnehmer- als auch auf Arbeitgeberseite. Die Mitgliederzahlen in den Verbänden sinken beständig, viele Arbeitgeber bleiben zwar dem Verband treu, streben aber eine Mitgliedschaft ohne Tarifbindung an oder lassen bestehende Tarifverträge einfach unbeachtet. Als Grund für […]