Erinnerungen
Wissenschaftliche Fachliteratur
Falls bei Ihnen die Veröffentlichung der Dissertation, Habilitation oder Masterarbeit ansteht, kontaktieren Sie uns jederzeit gern.


Detlef Garz (Hg.)
Hilda Weiss - Soziologin, Sozialistin, Emigrantin
Ihre Autobiographie aus dem Jahr 1940 mit einem Nachwort von Detlef Garz
IMAGO VITAE – Schriften zur Biographieforschung
Hilda Weiss, geboren 1900 in Berlin, gestorben 1981 in Brooklyn, New York, war Soziologin, Sozialistin und Emigrantin; schließlich war sie Jüdin, Tochter, Schwester und Ehefrau. In ihrer Autobiographie hebt sie jedoch besonders ihre Berufsrolle bzw. die Zeiten der universitären Ausbildung, die zu ihrer Tätigkeit als Soziologin führten, hervor. Verbunden hiermit ist ihr intensives Engagement als Staatsbürgerin und ihr Eintreten für die von ihr als gerecht angesehene "Sache […]

Benno Schmoldt
Theater in Berlin: Erfahrungen und Erlebnisse - ganz privat
Erinnerungen eines Berliners von 1930 bis heute
Schriften zur Kulturwissenschaft
Dieser Band von Benno Schmoldt, entpflichteter promovierter Universitätsprofessor für Erziehungswissenschaft, Theorie und Praxis von Erziehung und Bildung, berichtet über die Erlebnisse eines engagierten Theaterbesuchers von der Jugend bis in die Gegenwart. Dabei geht es um das Theater in Berlin, und zwar aus der Sicht des Zuschauers. Über 300 Theateraufführungen hat der Autor in 60 Jahren gesehen, und im Mittelpunkt seines Resümees steht die Aussage "Theater ist das […]

Benno Andrea Schorsch
Grenzgänge, Grenzüberschreitungen, Auflösung von Grenzen
Kulturelle Identität im innerkanadischen Vergleich: Mordecai Richler und Régine Robin
POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
Dieses Buch ist die erste wissenschaftliche Veröffentlichung in deutscher Sprache, die sich mit Mordecai Richler und Régine Robin befasst. Richler, der als Sohn jüdischer Immigranten 1931 in Montreal geboren wurde, ist einer der bekanntesten anglophonen Autoren Kanadas. Bis zu seinem Tod im Jahr 2001 hat er zahlreiche satirische Romane und unzählige journalistische Beiträge verfasst.
Régine Robin, ebenfalls jüdischer Herkunft, hat Montreal in den 1970er Jahren zu […]

Benno Wiebke Bandelow
Zwischen Heimatgeschichte und Kulturgeschichte: Maria Belli-Gontard
Leben und Werk unter besonderer Berücksichtigung ihrer Sammlung „Leben in Frankfurt am Main“
Maria Belli-Gontard, einer Hugenottenfamilie entstammend, wurde 1788 in Frankfurt am Main geboren. Ein Zweig der Familie begründete in Frankfurt das Bankenwesen. 1810 heiratete sie den Bankier Peter Belli.
Für sie als Frau war dieses Leben anfangs nicht sehr befriedigend, zumal sie immer kränklich war. Dadurch, daß aber in der Familie viel Geld vorhanden war, konnte sie es sich leisten, oft Kur- und Erholungsreisen anzutreten, die sie eingehend in ihren […]

Benno André Barz, Bernhard Meier, Marlis Seifert
"Dem Tüchtigen ist diese Welt nicht stumm!"
Literaturdidaktik: systematisch, historisch, integrativ. Festschrift zur Emeritierung von Frau Prof. Dr. Annemarie Mieth
Didaktik in Forschung und Praxis
Der Band versammelt die Vorträge, die auf der Jahrestagung des Arbeitskreises der Deutschdidaktiker an den Universitäten und Hochschulen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am 7.7.2000 in der Universität Leipzig gehalten wurden. Konzipiert wurde dieses Ehrenkolloquium aus Anlass der Emeritierung von Frau Prof. Dr. Annemarie Mieth, der „grande dame“ der sächsischen Deutschdidaktik.
Aus dem Inhaltsverzeichnis.
I.. [...]

Benno Philomène Atyame
Nonkonformismus und Utopie in Wolfgang Koeppens Nachkriegsromantrilogie
Tauben im Gras, Das Treibhaus, Der Tod in Rom
POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
Dieses Buch entstand aus einem Versuch, Wolfgang Koeppens Nachkriegsromane "Tauben im Gras" (1951), "Das Treibhaus" (1953) und "Der Tod in Rom" (1954) als Teil des utopischen Gedankengutes nachzuweisen. Die Autorin zeigt in ihrer Analyse die Zusammenhänge zwischen Koeppens Erfahrungen im Krieg, seiner Zeitkritik und den Friedensvorstellungen aus früheren und modernen Utopien.
Die Romane befassen sich mit Deutschland vor und nach dem Jahr 1945, berichten sowohl vom […]

Lotte Adolphs
Der Vater in unserer Zeit
Vaterforschung basiert vorwiegend auf literarisch-biographischen Quellen. Das geschieht auch in diesem Buch mit den Aussagen bedeutender Leute zur Vaterschaft. Es gibt überraschende Ergebnisse.
Hermann Hesse z.B. wäre danach der Kafka-Gruppe zuzuordnen, deren Merkmal Angst vor dem Vater ist, begleitet von Streit und sogar Hass. Hermann Hesse äußert sich zum Vater-Sohn Konflikt grundsätzlich: „Überhaupt besteht die ganze Streiterei einfach darin, dass total […]

Josef Kovač
Das große Buch der Anglergeschichten
Variata – Titel ohne Schriftenreihenzuordnung
Sieben Angler berichten in fünfundsiebzig Geschichten von ihrer Leidenschaft:
Dem Angeln an Bächen und Flüssen, Seen und am Meer. Erlebnisse um Aale, Äschen, Barsche, Forellen, Hechte, Karpfen, Welse, Zander, Haie, Conger und fliegende Fische lassen die Herzen der Angler höher schlagen.
Ein einmaliges Buch für jeden Angler voll spannender, humorvoller und besinnlicher Erinnerungen. [...]

Daniela Hansen
Traumatisierung von Frauen durch Gewalt
Folgen singulärer Viktimisierung im Vergleich zu denen sequentieller Viktimisierung
Studienreihe psychologische Forschungsergebnisse
Das Ausmaß und die Folgen alltäglicher Gewalt werden meist unterschätzt. Für die Opfer dieser Gewalt steht nur wenig Unterstützung zur Seite: Das soziale Umfeld ist meist überfordert und reagiert hilflos, professionelle Hilfe ist für viele nur schwer erreichbar.
In dieser Untersuchung wird die Erfahrung von Gewalttaten (Viktimisierung) als Traumatisierung behandelt. Eine Traumatisierung bedeutet unter anderem die Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit und […]

Lioba Werth
Ein inferentieller Erklärungsansatz des Rückschaufehlers
Der Rückschaufehler: Ein Effekt sowohl zu hoher als auch zu geringer Urteilssicherheit
Studienreihe psychologische Forschungsergebnisse
In dieser Arbeit wird der sogenannte "Rückschaufehler" (englisch "hindsight bias") untersucht. Dieser beschreibt die Tendenz von Urteilen, die Erinnerung an ein eigenes, vorausgegangenes Urteil in Richtung einer im nachhinein erhaltenen Lösung zu verzerren.
Der hier vertretene Ansatz geht davon aus, dass es zur Erklärung dieses Rückschaufehlers nicht ausreichend ist, lediglich reine Gedächtnisprozesse zu fokussieren (wie beispielsweise die Überlagerung der […]