Emigration
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Helena Reinhardt
Russische Schriftsteller – Emigranten des 20. Jahrhunderts in Deutschland
Die Suche nach kultureller Identität in den Werken von Fedor Stepun, Irina Saburova und Leonid Giršovic
Schriften zur Kulturwissenschaft
Mit der Untersuchung der Identitätsproblematik russischer Schriftsteller-Emigranten in Deutschland wird einem Forschungsdesiderat entsprochen, da bis zum heutigen Zeitpunkt nur sehr wenige Analysen für diesen Bereich vorhanden sind.
Das Werk zeigt, wie die Autoren interkulturelle und grenzüberschreitende Zusammenhänge im […]
Leonie Schwarzmeier
Der NS-verfolgungsbedingte Entzug von Kunstwerken und deren Restitution
Eine der schrecklichsten Ausprägungen der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft war zweifellos die systematische Unterdrückung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung, die am Ende zur Ermordung von Millionen Juden in ganz Europa führten. Als Teil dieser Verfolgungsstrategie wurden die Staatsbürger jüdischen Glaubens und jüdischer […]
Alexander Otterbeck
Das Finanzamt Bonn im Nationalsozialismus
Nach der „Machtergreifung“ durch die Nationalsozialisten stellte die Diskriminierung jüdischer Steuerpflichtiger ein wichtiges Ziel der Steuerpolitik dar.
Das Werk setzt sich am Beispiel des nicht mehr existenten Finanzamts Bonn damit auseinander, wie ein einzelnes „typisches“ Finanzamt in der NS-Zeit organisiert war, welche neuen […]
Larissa Ramscheid
Georg von Kováts (1912–1997)
Ein Bildhauer zwischen Grenzen. Budapest – Berlin – Paris – Darmstadt
In einer historisch und kulturell ereignisreichen Zeit geboren und aufgewachsen, schlug Georg von Kováts (1912–1997) schon als Jugendlicher die Künstlerlaufbahn ein. Seine Familie war eine feste Größe in der Kulturszene Pressburgs, dem heutigen Bratislava. Zeit und Ort zeigten sich für den jungen talentierten Künstler günstig. Alois Rigele […]
Detlef Garz (Hg.)
Hilda Weiss - Soziologin, Sozialistin, Emigrantin
Ihre Autobiographie aus dem Jahr 1940 mit einem Nachwort von Detlef Garz
IMAGO VITAE – Schriften zur Biographieforschung
Hilda Weiss, geboren 1900 in Berlin, gestorben 1981 in Brooklyn, New York, war Soziologin, Sozialistin und Emigrantin; schließlich war sie Jüdin, Tochter, Schwester und Ehefrau. In ihrer Autobiographie hebt sie jedoch besonders ihre Berufsrolle bzw. die Zeiten der universitären Ausbildung, die zu ihrer Tätigkeit als Soziologin führten, hervor. […]
Claus Bernet / Klaus Fuchs-Kittowski (Hrsg.)
Emil Fuchs: Das Evangelium nach Matthäus
Eine Auslegung des Evangeliums im Kontext von Verfolgung und Widerstand (1933–35)
THEOS – Studienreihe Theologische Forschungsergebnisse
Das Evangelium nach Matthäus ist eines der vier kanonischen Evangelien des Neuen Testaments der christlichen Bibel. Es enthält zentrale Passagen zur Feindesliebe, zur Bergpredigt, zum Vater Unser und zum Weltgericht. Immer wieder haben sich bedeutende Theologen bis heute mit diesem vielschichtigen Text auseinandergesetzt, so Bernhard Weiß, […]
Sebastian Möhle
Die erste Generation der deutschen Psychosomatik
Frühe psychoanalytische Ansätze und Entwicklungen
Studien zur Psychiatrieforschung
Das Buch ist eine Darstellung der Anfänge der psychoanalytischen Psychosomatik im deutschen Sprachraum in der Zeit von 1894/95 bis 1938 unter Berücksichtigung der Chronologie des Institutionalisierungsprozesses, biographischer Informationen über die wichtigsten beteiligten Mediziner sowie eine Analyse ihrer frühen psychosomatischen Konzepte und […]
Detlef Garz & Anja Knuth
Constanze Hallgarten
Porträt einer Pazifistin
IMAGO VITAE – Schriften zur Biographieforschung
Constanze Hallgarten (*1881 in Leipzig, †1969 in München) war in München nach dem ersten Weltkrieg eine der führenden Frauen der Friedensbewegung. Ab 1919 war sie Leiterin der Münchener Gruppe der ‘Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit‘, zudem engagierte sie sich im Völkerbund.
Sie warnte früh vor den Gefahren des […]
Karl Schefold
Die Dichtung als Führerin zur klassischen Kunst
Erinnerungen eines Archäologen
Karl Schefold, 1905-1999, Professor der Klassischen Archäologie in Basel und Initiator des Basler Antikenmuseums, schrieb in seinen beiden letzten Lebensjahren Erinnerungen, die hier von seiner Mitarbeiterin Martha Rohde-Liegle und seinen Söhnen vorgelegt werden. Das Buch enthält die persönlichen Memoiren eines Gelehrten, dessen Laufbahn fast […]
Alexander Martin Pfleger
Gerhart Hauptmanns Atridentetralogie
...der Kere Strudel... - Divinität und Humanität im Widerstreit
ELEUSIS – Geisteswissenschaftliche Abhandlungen
Diese Arbeit soll zeigen, inwiefern Gerhart Hauptmann in der Atridentetralogie zu einer Artikulation seiner Weltanschauung fand, die diese keineswegs als heillos fatalistisch - wie man ihm gerne vorzuwerfen pflegt - ausweist, sondern auf eine Skepsis des Dichters sowohl dem Determinismus, als auch ideologischen Heilversprechnungen aller Art […]