Bischof
Wissenschaftliche Fachliteratur
Falls bei Ihnen die Veröffentlichung der Dissertation, Habilitation oder Masterarbeit ansteht, kontaktieren Sie uns jederzeit gern.


Vreni Dangl
Gottfried von Weißeneck, Bischof von Passau (1342–1362)
Studien zur Geschichtsforschung des Mittelalters
Die Regierungszeit des Passauer Bischofs Gottfried von Weißeneck (1342-1362) liefert nicht nur neue Erkenntnisse für die unmittelbare Lokal- und Regionalgeschichte der Dreiflüssestadt Passau, sondern deckt einen weiteren Horizont ab: Zum einen erstreckte sich der Zuständigkeitsbereich der damaligen Bischöfe weit über das Stadtgebiet hinaus; zum anderen lassen sich anhand eines regionalgeschichtlichen Gegenstands auch einige grundsätzliche Fragen beantworten. Genau wie […]

Andrea Bauer
Bernhard von Prambach, Bischof von Passau (1285–1313)
Studien zur Geschichtsforschung des Mittelalters
Um die Geschichte der Katholischen Kirche ranken sich etliche Mythen und Rätsel. Vielfach öffnet sie Spielraum für Spekulationen oder angeregte, manchmal kontroverse, Diskussionen. Dabei bedarf es keiner dramatischen Überzeichnungen wie im berühmt gewordenen Bestseller-Roman „Angels and Demons“ von Dan Brown. Und es ist noch nicht einmal nötig, in das Zentrum des Vatikans inmitten Roms zu schweifen. Denn schon weit vor Papst Benedikt XVI., geboren als Josef Ratzinger in […]

Noel W. Wadenpohl
Die Regelungsbefugnis des Diözesanbischofs im Arbeitsrechtsregelungsrecht der KODA-Ordnungen und dessen richterliche Judizierbarkeit
Schriftenreihe arbeitsrechtliche Forschungsergebnisse
Diese Abhandlung befasst sich mit den Herausforderungen der diözesanbischöflichen Machtkompetenzen im kirchlichen Arbeitsrecht. Konkret geht es um die Regelungsbefugnis des Diözesanbischofs im Arbeitsrechtsregelungsrecht der Kommissionen zur Ordnung des Diözesanen Arbeitsvertragsrechts (KODA) innerhalb des sogenannten Dritten Weges.
Dabei wird zunächst auf die verfassungsrechtlichen Vorgaben des Grundgesetzes zum Selbstbestimmungsrecht der Kirchen und die […]

Isa-Maria Betz
Bruderschaften der neueren Zeit im Bistum Speyer
Systematischer Überblick und Dokumentation
Kirchliche Bruderschaften waren mit Ablässen versehene Gebetsgemeinschaften. Das Buch behandelt Zusammenschlüsse katholischer Laien mit bestimmten Regeln in Form von Statuten im Bistum Speyer.
Wie in anderen Bistümern gingen die Bruderschaften im Bistum Speyer meist von den Mutter-Bruderschaften eines Ordens aus. Auch die Orden selbst waren nach Missionen an der Einführung von Bruderschaften beteiligt: Die Franziskaner an einer Marien-Bruderschaft, die […]

Michael Zieg; herausgegeben vom Geschichtsverein Gelnhausen e.V.
Dietmar von Selbold-Gelnhausen und seine Verwandtengruppe
Ein Beitrag zur Genealogie sächsisch-westfälischer Grafensippen in Hessen vom 9. bis zum 12. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der „Tiemonen“ und deren Verbindungen zu den Reichsabteien Fulda, Hersfeld und Corvey
Studien zur Geschichtsforschung des Mittelalters
Seit rund 200 Jahren beschäftigt die Wissenschaft die Frage, welcher Verwandtengruppe Graf Dietmar von Selbold-Gelnhausen entstammte. Bisherige Antwortversuche versuchten ihn in Bezug zu den späteren Grafen von Vornbach oder der konstruierten Sippe der Reginbodonen zu setzen.
In diesem Buch widerlegt der Autor die These einer Zugehörigkeit Dietmars zu den Reginbodonen. Anhand einer eingehenden Sichtung westfälischer Überlieferung des neunten bis elften […]

Klaus Rübesamen
Der Weg der curtis Hesnon vom Erbe Bischof Liudolfs ins Patrimonium der Methildis
Untersuchungen der Quellenlage und Forschungsgeschichte zu den frühesten Besitzern des altsächsischen Oberhofes
Studien zur Geschichtsforschung des Mittelalters
Ein Blutsverwandter der ottonischen Kaiser namens Liudolf war nach Quellenlage der erste nachweisbare Besitzer des frühmittelalterlichen Haupthofes am Nordufer der Lippe, aus dem der westfälische Ort Heessen hervorging. Die Untersuchung zeichnet den Karriereweg Liudolfs vom Mitglied der Hofkanzlei in das Amt des neunten Osnabrücker Bischofs bis in das Rektorat des Wildeshauser Alexanderstifts nach und ordnet das Geschehen in großräumliche Bezüge ein. Aus einer Reihe von […]

Bernhard Willi
Der Bischof als Seelsorger in historischer, systematischer und praktischer Sicht
unter Berücksichtigung der deutschsprachigen Bistümer der Schweiz
Schriften zur Praktischen Theologie
Das Zweite Vatikanische Konzil war theologisch bemüht, den Glauben an den Menschen in den Glauben an Gott zu integrieren. Dieses Bemühen blieb auch nicht ohne Auswirkungen auf die seelsorgerliche Spiritualität wie auch auf die praktische Pastoral. Diese stellt heutzutage hohe Anforderungen an die Seelsorger. Von ihnen wird theologische, psychologische, methodisch-didaktische, liturgische, organisatorische und geistliche Kompetenz verlangt. Je nach Funktion, Priester, […]

Woldemar Goerlitz
Die Münzpolitik unter den Herzögen Albrecht und Georg von Sachsen 1485–1539
– Die ungekürzte Fassung –
Herausgegeben, kommentiert und mit Münzabbildungen versehen von Jens Reuther
Geschichtswissenschaftliche Studien
Im Jahr 1928 publizierte Dr. Woldemar Goerlitz (1875–1945) das Buch „Staat und Stände unter den Herzögen Albrecht und Georg von Sachsen 1485–1539“. Darin veröffentlichte er seine in über 25-jähriger Forschungsarbeit aus insbesondere Aktenrecherchen resultierenden Erkenntnisse.
Allerdings war Goerlitz gezwungen mehrere Kapitel, darunter die umfassende Ausarbeitung zur Münzpolitik, deutlich zu kürzen. Für die nachmalige Forschung hinterlegte er 1927 seine […]

Maria Cavagno
Sponso innubit aeterno – Das hochzeitliche Geheimnis im Menschenbild des Ambrosius von Mailand
THEOS – Studienreihe Theologische Forschungsergebnisse
Am Menschenbild des hl. Bischofs und Kirchenvaters Ambrosius von Mailand († 397), speziell in seinen Schriften an geweihte Jungfrauen und Priester, fällt als besonderes Merkmal das „hochzeitliche Geheimnis“ auf: Der Mensch steht in einer potenziell bräutlichen Beziehung zu Gott und speziell zum Mensch gewordenen Gottessohn Christus: „Sie vermählt sich mit dem ewigen Bräutigam“ (Sponso innubit aeterno), sagt Ambrosius über die Kirche und die geweihte Jungfrau, sieht aber […]

Karl H. Neufeld
Fürstbischof und Reformation
Der Fall Osnabrück 1543–48
Reformation ist ein längerer Prozess mit verschiedenen Partnern und Vorgaben. Dieses Miteinander wird im Fall Osnabrück besonders deutlich, wo der Reformationsversuch 1543–1548 in einem Hin und Her auf verschiedenen Ebenen – religiös, politisch, gesellschaftlich u.a. – in einer halben Zurücknahme endete, die für die späteren Entscheidungen des Augsburger Religionsfriedens wichtige Elemente klärte. Zusammen mit dem gleichzeitigen Versuch des Kölner Landesherrn sind diese […]