Bayern
Wissenschaftliche Fachliteratur
Falls bei Ihnen die Veröffentlichung der Dissertation, Habilitation oder Masterarbeit ansteht, kontaktieren Sie uns jederzeit gern.


Kathrin Müller
Bayerische Kooperationsklassen im Konflikt zwischen integrativer Schulentwicklung und separativem Schulsystem
Eine Befragung von Lehrkräften auf Basis der Grounded Theory
Integrationspädagogik in Forschung und Praxis
Nach den Maßgaben der UN-Konventionen hat sich Deutschland zum Aufbau eines Inklusiven Schulsystems verpflichtet. In der Studie wird verdeutlicht, mit welch weitreichenden Folgen durch diese Vorgaben für die Praxis zu rechnen sein wird.
In allen derzeitigen Modellen wird in der aktuellen Schulpolitik versucht, in einem historisch bedingten separativen Schulsystem inklusive und integrative Beschulungsformen zu implementieren, ohne die grundlegenden Strukturen des […]

Helge Fruhriep
Die Dauerhaftigkeit der Folgen im Rahmen der schweren Körperverletzung
Ein Beitrag zu §226 Abs. 1 StGB
Strafrecht in Forschung und Praxis
Der Autor beschäftigt sich mit der Frage, wie lange die einzelnen Körperverletzungsfolgen vorliegen müssen, damit der Tatbestand der schweren Körperverletzung gemäß § 226 Abs. 1 StGB erfüllt ist. Er trägt diesbezüglich zunächst eine Fülle an Entscheidungen des Reichsgerichts, des Bundesgerichtshofs und nachkriegszeitlicher Instanzgerichte zusammen. Ausführlich wird auch der Meinungsstand der historischen und aktuellen Literatur dargelegt. [...]

Stephan Pauls
Begründung und Begrenzung der Polizeipflicht
Zur Entwicklung der Tatbestandsmerkmale ‘Störer‘ und ‘Nichtstörer‘ vornehmlich vor Erlaß des Preußischen Polizeiverwaltungsgesetzes (1931)
Die Polizei muss sich bei Eingriffen in Rechte eines Privaten innerhalb des ihr durch die Gesetze vorgegebenen Rahmens bewegen. Diesen gesetzlichen Rahmen stellen heute die Polizeigesetze der Länder dar. Zu den Regelungen, die den Befugnisbereich der Polizei einschränken, gehört neben dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, der gesetzmäßigen Ausübung des Ermessens und der Einhaltung der tatbestandlichen Voraussetzungen der jeweiligen Ermächtigungsgrundlage die korrekte […]

Thomas Krapf
Konzeption zur Bewegungs- und Gesundheitsförderung an Gymnasien in Bayern
Die Gestaltung schulischer Lebenswelt im Horizont der Ganztagsschule
Schriften zur Sportwissenschaft
Ziel dieses Buches ist die Vorstellung eines pädagogischen Konzeptes für das achtjährige bayerische Gymnasium. Eine wichtige Rolle fällt dabei der Mehrperspektivität von Bewegung, Spiel und Sport als Grundlage für optimales Leben und Lernen zu. Die berechtigten Forderungen nach Ganzheitlichkeit, Persönlichkeitsstärkung und nachhaltiger Gesundheitsförderung werden durch geeignete wissenschaftliche Bezugstheorien aufgegriffen und fundiert. Parallel dazu wurden zweckmäßige […]

Max Klopfer
Planung von Ethikunterricht durch Lehrpläne
Analyse bayerischer Ethiklehrpläne im Kontext ihrer Entstehungsgeschichte unter Einbeziehung fachlicher und pädagogisch-didaktischer Zusammenhänge sowie der Lehrerprüfungsordnung I
Der Verfasser führt in konzeptionelle Grundlagen einer Lehrplananalyse ein und legt die methodologischen Prämissen der Untersuchung offen. Zunächst werden die historischen Stationen der Einführung von Ethikunterricht in Bayern dargelegt, die rechtlichen Grundlagen dieses Faches genannt sowie die Obersten Bildungsziele gemäß der Bayerischen Verfassung unter pädagogischen Gesichtspunkten untersucht.
Anhand der zentralen Begriffe Bildung, Erziehung, Lehrplan und […]

Christian Moser
Kostenbeteiligungsmodelle für Polizeieinsätze bei sportlichen Großveranstaltungen
Untersuchung und Entwicklung am Beispiel der Fußball-Bundesliga
Sportökonomie in Forschung und Praxis
Viel wird darüber diskutiert, doch nie konnten fundierte Zahlen gefunden werden: Die Höhe der Polizeikosten bei Spielen der Fußball-Bundesliga. Der Autor versucht die Kosten zu erfassen.
Doch was ist der Auslöser für das aktive Einschreiten der Polizei? Grund dafür ist das veränderte Gewaltverhalten der Fans. Leider gibt es eine kleine Gruppe von Gewalttätern, die das Fußballspiel nur dazu nutzen sich mit anderen gewaltbereiten Fans zu treffen. Nach dem Abpfiff […]

Vitali Schmitkel
Notariatsverfassung in Russland
Das notarielle Verfahrensrecht unter besonderer Berücksichtigung des Erb-, Familien-, Immobilien- und Gesellschaftsrechts sowie des Internationalen Privatechts
Schriften zum ausländischen Recht
Das Notariat als ein Institut der vorsorgenden Rechtspflege erfüllt eine wichtige Funktion im deutsch-russischen Rechtsverkehr.
Kaum ein Notar in Deutschland ist im Laufe seiner Berufstätigkeit noch nie mit russischem Recht in Berührung gekommen: Fragen des russischen Familienrechts stellen sich zum Beispiel, wenn bei einem Immobilienkaufvertrag auf Erwerberseite Ehegatten mit russischer Staatsangehörigkeit oder Personen, welche in Russland geheiratet haben, […]

Linda Friedrich
Der Pocket PC mit Barcodescanner in der Ernährungserhebung
Konzeption und Einsatz einer Pocket PC-gestützten Verzehrserhebung für 9- bis 11-Jährige
Ernährungserhebungen stellen ein wichtiges Instrument zur Beurteilung der Ernährung und des Versorgungszustandes verschiedener Bevölkerungsgruppen dar. Da die Datenqualität jedoch häufig insbesondere bei Kindern und Jugendlichen in Frage gestellt wird, bedarf es innovativer Erhebungsmethoden. Im Rahmen der Gesundheitsinitiative Gesund.Leben.Bayern., gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, München, erfolgte […]

Markus Lemberger
Öffentliche Informationsnetzwerke
Theoretische und empirische Aspekte einer Evaluation am Beispiel der Plattform regioport.com
INTERNET – Praxis und Zukunftsanwendungen des Internets
Öffentlich unterhaltene Portale können Firmen fördern. "regioport.com" versucht, einen auch grenzüberschreitenden Informationsaustausch zwischen Unternehmen innerhalb und zwischen den Regionen Ostbayern und Westböhmen herzustellen. Die wesentlichen Charakteristika von Informationsgütern fließen in eine Modellierung als "zweiseitiger Informationsmarkt" ein. Ziel ist eine Synthese von informations- und netzwerkökonomischen Aspekten in einem Partialmarktmodell. Die […]

Ursula Zimmermann
Die Entwicklung der Gewerbegerichtsbarkeit in Deutschland
Unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse in Bayern
Die Arbeitsgerichtsbarkeit ist bekanntlich eine Errungenschaft des 20. Jh. Gleichwohl gab es auch im 19. Jh. Probleme, die in der Welt der Arbeit spielten und die gelöst werden mussten. Die Verfasserin stellt den langen Weg dar, den man von den Zunftgerichten über die Gewerbegerichte zu den Arbeitsgerichten zurücklegen musste. Ausgangspunkt waren die Zunftgerichte im Mittelalter. Jedoch erst die Conseils des Prud´hommes in Frankreich, die nach der Französischen Revolution […]