Bayerische Staatsbibliothek
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Stephanie Rappl
Text und Bild in der Elsässischen Legenda aurea
Der Cgm 6 (Bayerische Staatsbibliothek München) und der Cpg 144 (Universitätsbibliothek Heidelberg)
Abgesehen von der Bibel wurde kein anderes Buch im Mittelalter so häufig gelesen wie die Legenda aurea. Allein ihre mittelhochdeutsche Übersetzung, die Elsässische Legenda aurea, ist in mehr als 40 (teils fragmentarischen) Textzeugen überliefert; zwei von ihnen – der Cgm 6 (Bayerische Staatsbibliothek München, 1362) und der Cpg 144 (Universitätsbibliothek Heidelberg, 1418) – sind vollständig illustriert. Trotz ihrer aufwändigen […]
Wolfgang Hartl
Text und Miniaturen der Handschrift „Dialogus de laudibus sanctae crucis“
Ein monastischer Dialog und sein Bilderzyklus
München Bayerische Staatsbibliothek Clm 14159
Mit diesem Buch legt Wolfgang Hartl die erste umfassende Analyse der Regensburger Kreuzeslob-Handschrift vor. Obwohl der Miniaturenzyklus dieser Zimelie seit langem zu den bedeutensten Werken der romanischen Buchmalerei zählt, blieb der Text, für den die Bilder geschaffen wurden, bislang weitgehend unbekannt. Indem der Autor in seiner Studie erstmals den gesamten lateinischen Text des Dialogus de laudibus sanctae crucis als […]
Anne Schmid
Roms karolingische Minuskel im neunten Jahrhundert
Studien zur Geschichtsforschung des Mittelalters
Im fränkisch-karolingischen Europa gebrauchte man im neunten Jahrhundert die karolingische Minuskel als Buchschrift. Aus römischen Schreibschulen sind keine Schriftdenkmäler bekannt, die die Entwicklung der karolingischen Schrift von den Frühformen bis zum voll entwickelten Erscheinungsbild veranschaulichen könnten. Von dem einstigen Handschriftenbestand im neunten Jahrhundert in Rom muß angenommen werden, daß er schwere Verluste erlitten […]