Aufsichtsrat
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Jürgen Heinzelmann
Mehrfachmandate in Geschäftsführungs- und Aufsichtsorganen juristischer Personen
Pflichten und Haftung von Mehrfachorganwaltern sowie der hinter ihnen stehenden Körperschaften im deutsch-englischen Rechtsvergleich
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Die gleichzeitige Mitgliedschaft einer Person in Leitungs- oder Aufsichtsorganen mehrerer Körperschaften ist eine im In- und Ausland weit verbreitete Rechtstatsache. "Diener zweier Herren" finden sich typischerweise im Konzernverbund und bei Unternehmensbeteiligungen der öffentlichen Hand. Die vielzitierten "Bankenvertreter" in den Aufsichtsräten bilden eine weitere Fallgruppe.
Für die betroffenen Organmitglieder bedeuten solche Doppelmitgliedschaften aufgrund der […]

Tobias Teicke
Kompetenzen und Binnengliederung des Leitungsorgans von Aktiengesellschaften in Deutschland, Großbritannien und Frankreich
Unter besonderer Berücksichtigung der Europäischen Aktiengesellschaft (SE)
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Der Wettbewerb der Unternehmensverfassungen von Aktiengesellschaften ist gestiegen. Dies liegt zum einen an der Grundfreiheitenrechtsprechung des EuGH, welche eine größere Mobilität von Gesellschaften in Europa ermöglicht. Zum anderen wird der „Export“ von Leitungsorganstrukturen durch die im Jahre 2004 in Kraft getretene Europäische Aktiengesellschaft (SE) gefördert, die überdies die Wahlmöglichkeit zwischen monistischem und dualistischen Leitungsmodell bietet. […]

Björn Schäfer
Die Auswirkungen von Corporate Governance auf das Controlling
Theoretische und empirische Analyse am Beispiel der DAX 30-Unternehmen
Schriften zum Betrieblichen Rechnungswesen und Controlling
In der Diskussion um die Verbesserung der Corporate Governance werden regelmäßig Grundsätze einer idealen Gestaltung von Transparenz, Risikosteuerung, Entlohnungssystemen und Unternehmensaufsicht betrachtet. Die konkrete Umsetzung der hierzu erlassenen gesetzlichen Vorgaben in der betrieblichen Praxis obliegt den verschiedenen Funktionen einer Unternehmung. Bisher fehlte jedoch eine umfassende Betrachtung der Auswirkungen von Corporate Governance auf das Controlling. […]

Hagen Schäfer
Kompetenzen der Organe und der Aufsicht in der Insolvenz einer Unternehmensstiftung
Die Führungsverantwortung in der abstrakten Handlungsorganisation einer privatrechtlichen selbständigen Unternehmensstiftung nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens
Insolvenzrecht in Forschung und Praxis
Der Verfasser untersucht in seiner Monographie die Rechtsfolgen der insovenzrechtlichen Auflösung einer privatrechtlichen selbständigen Unternehmensstiftung. Hierbei geht er insbesondere auf die insolvenzrechtliche Stellung der Stiftungsorgane und der Stiftungsaufsichtsbehörde ein. Der Verfasser setzt in seiner Untersuchung an den von Uwe John begründeten Grundlagen des Organisationsrechts an und entwickelt diese für rechtsfähige Stiftungen weiter. Er kategorisiert die […]

Michael Kleinmann
Nebentätigkeiten und Nebeneinkünfte kommunaler Wahlbeamter
– unter besonderer Berücksichtigung des rheinland-pfälzischen Landesrechts –
Studien zur Rechtswissenschaft
Die Nebentätigkeiten von Beamten sowie die dadurch eröffneten Möglichkeiten zur Erzielung von Nebeneinkünften sind traditionell in der öffentlichen Meinung negativ besetzt. Dazu trugen auch die in den letzten Jahren bekanntgewordenen Fälle verschiedener Bürgermeister, Landräte oder Beigeordneter bei, die durch Mandate in Aufsichtsräten oder anderen Organen kommunaler Unternehmen erhebliche Zusatzverdienste erzielen konnten. Insofern kam es immer wieder zu Initiativen […]

Thorben Rein
Die Prospektpflicht und Prospekthaftung bei Wertpapieremissionen
Reform und Reformüberlegungen
Studienreihe wirtschaftsrechtliche Forschungsergebnisse
Mit der Prospekthaftungsklage gegen die Deutsche Telekom ist das Prospekthaftungsrecht nunmehr endgültig aus seinem juristischen "Dornröschenschlaf" erwacht. Alle Beteiligten, sei es der Emittent, die Emissionsbank, aber auch die sonstigen Experten müssen sensibilisiert sein für die erheblichen Haftungsrisiken, die aus Fehlern der Prospekterstellung resultieren.
Der Autor vergleicht die US-amerikanischen Anforderungen an die Emission von Wertpapieren nach der […]

Kerstin Kiefer
Drei empirische Studien zu Anreiz- und Finanzierungswirkungen der externen Rechnungslegung
Internationale Rechnungslegung
Die externe Rechnungslegung wird von vielfältigen Einflüssen geprägt. Die Verfasserin greift zwei Aspekte heraus: (1) Anreize zur Bilanzpolitik beim Wechsel des Vorstandsvorsitzenden und (2) Auswirkungen der IFRS-Umstellung auf die Fremdkapitalkosten (gemeinsames Paper mit Philipp Schorn).
Die erste Fragestellung wird sowohl mittels einer schriftlichen Befragung als auch mittels einer Analyse der Bilanzdaten der DAX30- und MDAX-Unternehmen untersucht. Neben […]

Sören Pansa
Das Aktionärsklageverfahren – eine Stärkung der Anlegerrechte?
Im Sinne der §§148 f. AktG und unter besonderer Berücksichtigung der US-amerikanischen shareholders‘ derivative suit
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Der Verfasser beschäftigt sich mit dem Aktionärsklageverfahren i.S.d. § 148 f. AktG, welches durch das am 01.11.2005 in Kraft getretene Gesetz zur Unternehmensintegrität und Modernisierung des Anfechtungsrechts (UMAG) grundlegend neu geregelt worden ist. Derart beabsichtigt der Gesetzgeber, einen bereits über hundertzwanzig Jahre bestehenden Missstand zu beheben. Nämlich die unterlassene Geltendmachung der (Ersatz-)Ansprüche der Gesellschaft gegenüber Vorstands- und […]

Till Christopher Knappke
Effizienz der Vorstandshaftung
Nach dem UMAG
Schriften zum Handels- und Gesellschaftsrecht
Das Werk enthält eine umfassende Untersuchung der Neuregelungen zur Organhaftung im Aktiengesetz, welche der Gesetzgeber im Jahre 2005 durch das Gesetz zur Unternehmensintegrität und zur Modernisierung des Anfechtungsrechts (UMAG) eingeführt hat.
Das UMAG reformiert die Haftung von Vorstand und Aufsichtsrat in der Aktiengesellschaft. Mittels einer kodifizierten "business judgment rule" wird insbesondere das unternehmerische Ermessen abgesichert. Gleichzeitig soll […]

Norman Adam
Acting in Concert: Die Zurechnung von Stimmrechten im Übernahmerecht
§30 Abs. 2 WpÜG
Studienreihe wirtschaftsrechtliche Forschungsergebnisse
Übernahmen von Unternehmen finden nicht nur in der Wirtschaftspresse breite Beachtung. Der Gesetzgeber hat durch das am 1. Januar 2002 in Kraft getretene Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz einen rechtlichen Rahmen dafür geschaffen. Zentrales Element dieser Regelung ist die Einführung eines Pflichtangebots. Auf Grund dessen muss eine Person, welche die Kontrolle über einer Gesellschaft erlangt, grundsätzlich allen anderen Aktionären ein Übernahmeangebot unterbreiten. […]