Abendland
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Andreas-Michael Kuhn
Topografien der Apokalypse
Rom in Wolfgang Koeppens „Der Tod in Rom“, Rolf Dieter Brinkmanns „Rom, Blicke“ und Federico Fellinis „Roma“
POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
"Riesenkaff", "Vorhölle", "kaputt mundi" - so charakterisieren in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Schriftsteller und Filmemacher unterschiedlichster Couleur - darunter z. B. Rolf Dieter Brinkmann, Christian Friedrich Delius, Federico Fellini, Wolfgang Koeppen, Carlo Levi, Alberto Moravia, Pier Paolo Pasolini und Josef Winkler – die […]
Bernhard Irrgang
Technik als Macht
Versuche über politische Technologie
BOETHIANA – Forschungsergebnisse zur Philosophie
Bislang wurde in der kritischen Theorie oder auch bei Jürgen Habermas Technik unter den Kategorien der Herrschaft und Knechtschaft, der Instrumentalisierung, Unterwerfung und Versklavung von Natur und Menschen begriffen. Nun sind Herrschaft und Knechtschaft primär-politische bzw. soziologische Begriffe der Über- und Unterordnung, also eine […]
Hanns-Dieter Voigtländer
Sinnsuche im Horizont des Todes: Die Idee des richtigen Lebens
Gedanken zum Ursprung und Wesen der Philosophie in systematischer und historischer Betrachtung
BOETHIANA – Forschungsergebnisse zur Philosophie
Die Besinnung auf die ursprüngliche Bedeutung der Philosophie ist in unserer Zeit notwendig, weil der heutige Mensch in einer seine gesamte Existenz bedrohenden Orientierungslosigkeit lebt. Einfache Wege aus dieser Orientierungslosigkeit kann niemand aufzeigen. Was aber möglich ist, ist dies: klare Modelle von Lebens- und Weltdeutung […]
Horst G. Oeder
Die Philosophie in Harold Pinters Frühwerk
Verbindungen zum Neuplatonismus der italienischen Renaissance
Studien zur Anglistik und Amerikanistik
Die Figuren in Harold Pinters Dramen sind für ihre Unberechenbarkeit bekannt. Bis zu einem gewissen Punkt verhalten sie sich rational, doch dann schlagen sie plötzlich Haken, die jeder Rationalität widersprechen. Sie scheinen in einen Kampf aller gegen alle verwickelt zu sein, der zuweilen sogar in Mord auf offener Bühne ausartet. Dies brachte […]
Jürgen Wagner
Meditationen über Gelassenheit
Der Zugang des Menschen zu seinem Wesen im Anschluß an Martin Heidegger und Meister Eckhart
BOETHIANA – Forschungsergebnisse zur Philosophie
Die Tugend der Gelassenheit gelangt in unserer überspannten westlichen Lebensart zu hohem Ansehen. Weil sie für viele ein Bedürfnis geworden ist, erscheint sie zunächst einmal auf dem Markt für Spiritualität und Lebenshilfe. Für die Reflexion hat man dort wenig Zeit. Diesem Desiderat einer gründlichen gedanklichen Durchdringung dessen, was man […]
Martin Weinberger
Diskurse der Humanität
Zur Kritik humanistischer Bildung aus subjekttheoretischer Perspektive
EUB. Erziehung – Unterricht – Bildung
Begriffe wie Humanität und Menschlichkeit stehen ebenso wie „der Mensch“ selbst seit jeher im Zentrum der bildungs- und gesellschaftspolitischen Debatte des Abendlandes. In dieser Untersuchung wird erstmals der Versuch unternommen, den Humanismus, als Rede vom Menschen verstanden, sowohl in seiner historischen Vielgestaltigkeit als auch […]
Thomas Claer
Negative Staatlichkeit
Von der „Räuberbande“ zum „Unrechtsstaat“
Schriften zur Rechts- und Staatsphilosophie
Die negative Bewertung einzelner Staaten oder Staatstypen hat in der abendländischen Geistesgeschichte Tradition: Bereits Augustinus (354-430) bezeichnete Reiche ohne Gerechtigkeit als „Räuberbanden“. Seitdem haben sich Philosophie und Staatstheorie zwar immer wieder, doch nur am Rande und kaum systematisch dieser Problematik angenommen. So war […]
Hans-Otto Dill
Lateinamerikanische Wunder und kreolische Sensibilität
Der Erzähler und Essayist Alejo Carpentier
POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft
Carpentier, der Erzähler wie der Literaturtheoretiker, wird von Hans-Otto Dill als Vorläufer, Initiator und Hauptvertreter einer der bedeutendsten weltliterarischen Phänome des 20. Jahrhunderts, des Neuen Romans Lateinamerikas, vorgestellt.
Dill weist nach, dass das Erzählwerk des Kubaners auf grund seiner tiefgründigen Kenntnis und […]
Alexander Müller
Die Zeit als implizite Kategorie der Pädagogischen Anthropologie
Eine Pädagogische Anthropologie der Zeit
EUB. Erziehung – Unterricht – Bildung
Das Werk geht von einer einfachen Frage aus: Was hat Zeit mit Pädagogik zu tun? Auf den ersten Blick erscheint die Antwort darauf einfach. Unterricht findet in einem bestimmten zeitlichen Rahmen statt, Kinder werden zur Pünktlichkeit angehalten, man braucht ein gewisses Alter um eingeschult zu werden usw.
Der Autor hilft dem Leser, […]
Jörg Villwock
Technik und Mythologie Band II
In der Nacht des Glaubens
ELEUSIS – Geisteswissenschaftliche Abhandlungen
Technisierte und nicht technisierte, sog. unentwickelte Gebiete - undeveloped areas, wie es in der Sprache des Amerikanismus heißt -: dieser Unterschied beschreibt heute die Grundaufteilung des Erdraumes, wobei der eigene Teil unter trügerischer Verheißung von Partizipation an den Entwicklungen der Technik die Ressourcen des anderen für sich […]