4. Jahrhundert
Wissenschaftliche Fachliteratur
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Angela Berthold
Entwurf und Ausführung in den artes minores: Münz- und Gemmenkünstler des 6.–4. Jahrhunderts v. Chr.
ANTIQUITATES – Archäologische Forschungsergebnisse
In der Stein- und Stempelschneidekunst der griechischen Antike trifft man auf qualitätvolle Werke, die – trotz ihres Miniaturformats - der zeitgenössischen Skulptur, Reliefkunst und Malerei in keiner Weise nachstehen. Nun werden erstmals griechische Münzen und Gemmen der archaischen und klassischen Zeit gemeinsam in einer umfassenden Studie behandelt.
Der Untersuchungszeitraum dieses Buches beginnt mit der Etablierung der Münzkunst im Mittelmeergebiet und endet […]

Maria Cavagno
Sponso innubit aeterno – Das hochzeitliche Geheimnis im Menschenbild des Ambrosius von Mailand
THEOS – Studienreihe Theologische Forschungsergebnisse
Am Menschenbild des hl. Bischofs und Kirchenvaters Ambrosius von Mailand († 397), speziell in seinen Schriften an geweihte Jungfrauen und Priester, fällt als besonderes Merkmal das „hochzeitliche Geheimnis“ auf: Der Mensch steht in einer potenziell bräutlichen Beziehung zu Gott und speziell zum Mensch gewordenen Gottessohn Christus: „Sie vermählt sich mit dem ewigen Bräutigam“ (Sponso innubit aeterno), sagt Ambrosius über die Kirche und die geweihte Jungfrau, sieht aber […]

Harald Bruckert
Beschützer der Stadt bei Gott und in den Stürmen der Welt
Vergleichende Studien zur bischöflichen Herrschaft in Gallien und Italien im 4. und 5. Jahrhundert
Studien zur Geschichtsforschung des Altertums
Die Entwicklung des Bischofsamtes in der Spätantike illustriert besonders einprägsam die durch Konstantins Hinwendung zum Christentum entstandene Verbindung von römischem Staat und christlicher Kirche.
Schon der erste christliche Kaiser verlieh den Leitern der Gemeinden eine Sonderstellung: Sie waren nicht nur von Steuerpflichten und Wehrdienst befreit, sondern auch der weltlichen Gerichtsbarkeit entzogen. Darüber hinaus erhielten die Bischöfe selbst […]

Su Bin Lim
Ekklesiologie und Pneumatologie bei Basilius von Caesarea
Zentrum seiner Theologie als Beitrag zur Einheit der Kirche
Ekklesiologie und Pneumatologie sind moderne Begriffe. Darum hat Basilius von Caesarea keine systematische Ekklesiologie und auch keine systematische Pneumatologie im eigentlichen Sinne aufgestellt, sondern er hat jeweils in bestimmten, konkreten Momenten des täglichen kirchlichen und des damit eng verbundenen politischen Lebens seine Vorstellung mitgeteilt, um damit die Christen im Glauben zu leiten. Es zeigte sich, dass die Stärke seiner Begabung und seines Wirkens auf […]

Orsolya Heinrich-Tamaska, Niklot Krohn, Sebastian Ristow (Hrsg.)
Dunkle Jahrhunderte in Mitteleuropa?
Tagungsbeiträge der Arbeitsgemeinschaft Spätantike und Frühmittelalter 1. Rituale und Moden (Xanten, 8. Juni 2006) 2. Möglichkeiten und Probleme archäologisch-naturwissenschaftlicher Zusammenarbeit (Schleswig, 9.–10. Oktober 2007)
Studien zu Spätantike und Frühmittelalter (SAFM)
‘Studien zu Spätantike und Frühmittelalter‘ fehlten bis jetzt im Spektrum archäologischer Publikationsserien im deutschsprachigen Raum. Dieser Band eröffnet die neue Reihe zu Themen, die sich den vielfältigen und komplexen Prozessen am Übergang zwischen Spätantike und Frühmittelalter widmen.
Die Zeit zwischen dem 4. Jahrhundert n. Chr. und dem Ende des ersten nachchristlichen Jahrtausends gilt in weiten Teilen Europas als eine Epoche ‘dunkler Jahrhunderte‘. Nur […]

Jörg Drauschke, Roland Prien und Sebastian Ristow (Hrsg.)
Untergang und Neuanfang
Tagungsbeiträge der Arbeitsgemeinschaft Spätantike und Frühmittelalter. 3. Siedlungsarchäologie (Mannheim, 13.–14. Mai 2008). 4. Militaria und Verteidigungsanlagen (Detmold, 1. September 2009)
Studien zu Spätantike und Frühmittelalter (SAFM)
Die Veränderungen, welche die europäische Landkarte in der Zeit der Spätantike und des Frühmittelalters erfuhr, gehören zweifellos zu den größten Umwälzungen aller vor- und frühgeschichtlichen Epochen. Angesichts der zahlreichen zeitgenössischen Schilderungen über einfallende Barbarenhorden, Plünderungen antiker Städte und den Zerfall des Weströmischen Reiches entwickelte sich fast zwangsläufig ein Geschichtsbild, in dessen Mittelpunkt Untergangsszenarien standen. Erst […]

Vasyl Rudeyko
Studien zur Geschichte des byzantinischen Orthros
Historische Vergewisserung für eine heutige Praxis der Gemeindeliturgie
Schriften zur Praktischen Theologie
Der Orthros des byzantinischen Ritus setzt sich aus Elementen zusammen, die disparaten Quellen entstammen – teils dem Gemeindegottesdienst, teils dem monastischen Offizium. Sie sind auch nicht alle authentische morgendliche Gebete; vielmehr kann man mindestens sechs, vielleicht sogar sieben unterschiedliche theologische Sinneinheiten ausmachen, die ursprünglich jeweils selbständige Gebete bildeten. Diese historisch gewachsene, äußerst komplizierte Struktur, die ohne […]

Detlef Melsbach
Bildung und Religion
Strukturen paganer Theologie in Salustios` Περπ Θεῶν Καπ Κὀσμου
Die kleine Schrift Περπ Θεῶν Καπ Κὀσμου ("Über die Götter und die Welt") ist ein seltenes Zeugnis paganer Selbstdefinition aus der zweiten Hälfte des 4. Jh. n.Chr., einer Zeit, in der das Christentum verstärkt an politischer und kultureller Akzeptanz und Dominanz zunimmt.
Die Studie von Detlef Melsbach orientiert über die Forschungsgeschichte, leistet einen Beitrag zur Klärung der Verfasserfrage und analysiert Struktur und Inhalt der Schrift unter […]

Klaus-Peter Johne
Kaiser, Konsuln und Kolonen
Studien zu Kaiserzeit und Spätantike. Herausgegeben von Udo Hartmann
Studien zur Geschichtsforschung des Altertums
Der Berliner Althistoriker Klaus-Peter Johne hat sich in den über vier Jahrzehnten seiner Forschungen vor allem mit Fragen der Geschichte der römischen Kaiserzeit und der Spätantike befasst.
Die aus Anlass seines 65. Geburtstages am 27. Dezember 2006 von Udo Hartmann herausgegebene Sammlung seiner Kleinen Schriften vereinigt 22 Untersuchungen aus den Jahren 1967 bis 2006, vom ersten, in der Zeitschrift „Klio“ veröffentlichten Aufsatz Johnes über die Siegernamen […]

Nina Werth
Hekate
Untersuchungen zur dreigestaltigen Göttin
ANTIQUITATES – Archäologische Forschungsergebnisse
Die Studie beschäftigt sich mit dem Bild der griechischen Göttin Hekate, das um 430 v. Chr. vom Künstler Alkamenes geschaffen wurde, und das sich frappant vom „üblichen“ klassisch-griechischen Götterbild unterscheidet. Das sogenannte Hekateion zeichnet sich aus durch seine Dreileibigkeit, den Archaismus der einzelnen Figuren, sowie deren altertümliche Stilisierung, wie sie etwa in der starren Körperhaltung entgegentritt. [...]