Ärzte
Wissenschaftliche Fachliteratur
Falls bei Ihnen die Veröffentlichung der Dissertation, Habilitation oder Masterarbeit ansteht, kontaktieren Sie uns jederzeit gern.


Michael Busch, Stefan Kroll und Malgorzata Anna Maksymiak (Hrsg.)
Hippokratische Grenzgänge – Ausflüge in kultur- und medizingeschichtliche Wissensfelder
Festschrift für Hans-Uwe Lammel zum 65. Geburtstag
Schriften zur Kulturgeschichte
Der Sammelband ist kein medizinhistorisches Buch im herkömmlichen Sinn. Vielmehr stellen die Beiträge Medizingeschichte als kulturgeschichtliches Wissensfeld vor, das ein von allen Seiten offenes Terrain darstellt und jegliche Form des Zuganges erlaubt.
Neben der historischen, philosophischen, theologischen, germanistischen, romanistischen, klassisch-philologischen und nicht-klassisch-philologischen, der ethnologischen, juristischen und anthropologischen sowie […]

Rebekka Popadiuk
Der Abrechnungsbetrug im GOÄ-Liquidationsbereich
ein eigener Straftatbestand?
Strafrecht in Forschung und Praxis
Ausgangspunkt und Motivation dieser Untersuchung ist die Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofes vom 25.01.2012 (BGHSt 57, 95–122), die völlig neue Maßstäbe für die strafrechtliche Verfolgung privatärztlicher Abrechnungsmanipulationen aufstellt. Im Ergebnis entfernt sich der BGH mit dieser Entscheidung so weit von dem Wortlaut des § 263 StGB, dass eine Prüfung geboten ist, ob der Betrugstatbestand lege lata ausreicht oder ob der Gesetzgeber gefordert ist, einen […]

Janet Lacher
Rechtliche Grenzen der Kommunikation über ärztliche Leistungen
Arztwerberecht, Ärzte-Rankings, Arztbewertungsportale
Medizinrecht in Forschung und Praxis
Bei der Suche nach einem guten Arzt vertrauen viele auf Empfehlungen aus dem Verwandten-, Freundes- und Kollegenkreis. Lange Zeit gab es für die Bevölkerung neben den Erfahrungen anderer keine weiteren Informationsmöglichkeiten. Werbung war Ärzten bis zur Jahrtausendwende untersagt, so dass diese als Informationsquelle nicht in Betracht kam. In den vergangenen Jahren erfuhr das einst strikte Werbeverbot allerdings eine immer weitergehende Liberalisierung. Grund war […]

Fabian Renger / Attila Czirfusz
Die drei verschiedenen Typen von Medizinischen Versorgungszentren unter institutionstheoretischen Gesichtspunkten
Eine typologische Public-Health-Betrachtung
Schriftenreihe Gesundheitswissenschaften
Ziel der Untersuchung ist es, darzustellen, wo bei einer Typologiebildung in Bezug auf die MVZs Zusammenhänge zur Institutionenökonomik bestehen.
Dieser erste Satz ist als Forschungsfrage zu betrachten. Bezüglich der zu beurteilenden Literatur wird auch auf die Dissertation des Autors Renger zurückgegriffen. Diese ist in diesem Zusammenhang als Vorarbeit zu sehen.
Zunächst muss die Ausgangssituation für die Forschungsarbeit dargelegt werden. Dann wurden […]

Manfred Ruhberg
Anmerkungen zur vertragsärztlichen Bedarfsplanung
Medizinrecht in Forschung und Praxis
Der Verfasser erläutert die rechtliche Entwicklung und die praktischen Auswirkungen der Bedarfsplanung für Vertragsärzte (§§ 99-105 SGB V) vom „Berliner Abkommen“ der Ärzte und Krankenkassen von 1913 über das „Kassenarzt-Urteil“ des Bundesverfassungsgerichts von 1960 bis zum aktuellen GKV-Versorgungsstärkungsgesetz von 2015.
Die durch neue Terminservicestellen sicherzustellende Vierwochenfrist bis zur Behandlung beim Facharzt nach § 75 Abs. 1a SGB V und die […]

Manfred Ruhberg
Aktuelle Probleme der vertragsärztlichen Bedarfsplanung vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung
Eine Untersuchung am Beispiel norddeutscher Länder
Medizinrecht in Forschung und Praxis
Der Verfasser untersucht die Problematik der traditionell mehr bestands- als bedarfsorientierten Bedarfsplanung für Vertragsärzte nach §§ 99 ff. SGB V. Auch das als „Landarztgesetz“ bezeichnete GKV-Versorgungsstrukturgesetz von 2011 hat das bundesweite Nebeneinander von Über-, Unter- und Fehlversorgung in der ambulanten ärztlichen Versorgung nicht verhindern können. Der Koalitionsvertrag der Berliner Regierungsparteien sieht daher weitere Maßnahmen des Gesetzgebers zum […]

Frauke Ratz
Qualitative Studie zum Entscheidungskonflikt von Eltern bezüglich der Impfung ihrer Kleinkinder
HIPPOKRATES – Schriftenreihe Medizinische Forschungsergebnisse
In Deutschland können Eltern frei entscheiden, wie sie ihre Kinder impfen lassen möchten. Das Konzept der Partizipativen Entscheidungsfindung (PEF) wird empfohlen, um Eltern in den Entscheidungsprozess zu integrieren und sie zu einer individuellen informierten Entscheidung zu befähigen. Teil der PEF ist es, Patientenentscheidungshilfen den Hilfesuchenden auszuhändigen. Hierzulande gibt es einen Mangel an nicht polarisierten Entscheidungshilfen zum Thema Impfungen im […]

Rüdiger Hahn
Möglichkeiten und Grenzen des Wettbewerbs im Rahmen des Vertragsarztrechtsänderungsgesetzes –
Eine wettbewerbstheoretische Analyse
Schriftenreihe volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse
Im deutschen Gesundheitswesen bestehen Probleme in Form steigender Gesundheitsausgaben und verschiedener Versorgungsstrukturdefizite, die einer Lösung bedürfen, wenn die flächendeckende und zeitgemäße Gesundheitsversorgung auch in Zukunft finanzierbar bleiben soll. Zur Behandlung der Ursachen dieser Probleme bedarf es einer Wettbewerbsreform; fraglich ist, ob das Vertragsarztrechtsänderungsgesetz (VÄndG) diese Reform darstellt. Die wettbewerbstheoretische Analyse dieser […]

Julia Plein
Die Bedeutung des Patient Empowerment für die Behandlungsqualität
Analyse der Einflussgrößen des Patient Empowerment auf Patientenzufriedenheit und Compliance im Rahmen der Versorgung chronisch kranker Patienten
Schriftenreihe Gesundheitswissenschaften
Die Beziehung zwischen Arzt und Patient unterliegt in den letzten Jahren zunehmend einem fundamentalen Wandel von einem rein paternalistisch geprägten Modell (Patient = Befehlsempfänger des Arztes) hin zu einem partnerschaftlich geprägten gemeinsamen Weg der Behandlungsgestaltung, in welcher der Patient zunehmend Verantwortung für die Behandlung übernimmt und Autonomie erlangt. Im Mittelpunkt der Ausarbeitung steht das Konzept des Patient Empowerment, der gezielten […]

Ricarda Böhme
Verantwortliches Verhalten im deutschen Gesundheitssystem
Eine gerechtigkeitspsychologische Untersuchung
Schriften zur Sozialpsychologie
Das deutsche Gesundheitssystem steht immer wieder im Fokus öffentlicher Diskussionen, die zumeist aus volkswirtschaftlichem Blickwinkel geführt werden. Um aber zu erreichen, dass Reformkonzepte von den Betroffenen akzeptiert und unterstützt werden, sollte die volkswirtschaftliche Perspektive um eine psychologische ergänzt werden. Darum wurden in der aktuellen Studie allgemeine Urteile und Bereitschaften von Ärzten und Pflegekräften erfragt und es wird erforscht, wie diese […]