Ärzte
Wissenschaftliche Fachliteratur
Falls bei Ihnen die Veröffentlichung der Dissertation, Habilitation oder Masterarbeit ansteht, kontaktieren Sie uns jederzeit gern.


Nanchaya Channarong
Personenbewertungsportale – eine verfassungsrechtliche Untersuchung
Verfassungsrecht in Forschung und Praxis
Personenbewertungsportale sind bereits gegen Ende der 2000er Jahre zum Gegenstand der rechtlichen Diskussion geworden. Entsprechend der anhaltenden technischen Entwicklung setzt sich die Geschäftsmodellinnovation der Portale fort.
Dies führt zur Entstehung neuer rechtlicher Probleme, mit welchen sich die Rechtsprechung und die Rechtslehre fast 20 Jahre nach dem Setzen des ersten Meilensteins durch Erlass des sog. Spickmich-Urteils des BGH noch fortdauernd […]

Joerg Hartwein
Preußischer Neuadel
Bildungsbürger
Studien zur Geschichtsforschung der Neuzeit
Obwohl der deutsche und insbesondere der preußische Adel im Verlauf des 19. Jahrhunderts aufgrund umwälzender wirtschaftlicher Veränderungen gesamtgesellschaftlich an ökonomischer Bedeutung verloren hatte, verfügte er nach wie vor über ein herausragendes symbolisches und auch politisches Kapital. Dieses hatte durch die Einigungskriege sogar noch an Bedeutung gewonnen.
So erschien es vor allem für viele bürgerliche Aufsteiger höchst attraktiv, durch eine […]

Markus Ploesser
Das Werbeverbot für Ärzte im Lichte der Berufsfreiheit nach Art. 12 Abs. 1 Grundgesetz und anderer Grundrechtspositionen
Status quo und Zukunftsaussichten von Marketing und Werbung für den ärztlichen Berufsstand in Deutschland aus verfassungsrechtlicher Sicht unter Einbezug rechtsvergleichender Argumente
Medizinrecht in Forschung und Praxis
Die bestehende Literatur im Bereich der Werbeverbote und Werbebeschränkungen für Ärzte befasst sich primär mit der Frage, was Ärzte werbetechnisch und -rechtlich dürfen und was sie nicht dürfen. Folglich richtet sich das Hauptaugenmerk der bisherigen wissenschaftlichen Befassung mit dem Thema „Werbeverbote für Ärzte“ seit Mitte der 1960er Jahre bis heute, einschließlich der einschlägigen Abhandlungen, auf die Frage, welche Werbe- und Marketingmaßnahmen sich im Rahmen der […]

Sven Kersten
Das neurotechnische Enhancement und die strafrechtliche Bewertung der ärztlichen Tätigkeit als Körperverletzung
Strafrecht in Forschung und Praxis
Das Buch widmet sich dem Thema des technischen Neuroenhancements und der strafrechtlichen Verantwortlichkeit von Ärzten in Deutschland.
Neuroenhancement bezieht sich auf die gezielte Verbesserung kognitiver Fähigkeiten mithilfe von pharmakologischen Substanzen oder technischen Eingriffen und gewinnt in der Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Eine herausgehobene Stellung bei der Betrachtung technischer Eingriffe erhält die transkranielle Magnetstimulation, als […]

Dominik Seitz
Entscheidungsunterstützungssysteme in der medizinischen Versorgung
Entwicklung eines Akzeptanzmodells für medizinische Leistungserbringer auf Basis semi-strukturierter Leitfaden-Interviews
Gesundheitsmanagement und Medizinökonomie
Die Häufigkeit von Fehldiagnosen in der medizinischen Versorgung wird auf etwa 5 % aller Diagnosen geschätzt und die ökonomischen Folgen werden mit 5 bis 20 % der gesamten Gesundheitsausgaben beziffert. Chatbot-basierte Entscheidungsunterstützungssysteme (CDSS) mit dem Ziel der differentialdiagnostischen Unterstützung können dazu beitragen, die Anzahl der Fehldiagnosen zu reduzieren. Jedoch stehen eine mangelnde Akzeptanz der Anwender sowie eine unzureichende Integration […]

Moritz Detzel
Die Feststellung des Grades der Behinderung
Ein Handbuch zum Rechtsrahmen mit Reformansätzen für Herabsetzungsbescheide
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales kündigte mit Entwurf der 6. Verordnung zur Änderung der Versorgungsmedizin-Verordnung an, die Grundsätze zur Bildung des Grades der Behinderung (GdB) grundlegend reformieren zu wollen. Unter anderem sollten die fachspezifischen Begutachtungskriterien verbessert und das bio-psycho-soziale Modell des neuen Behinderungsbegriffs implementiert werden. Das geplante Vorhaben scheiterte letztlich am breiten Protest der […]

Martin Choinowski
Die Verfahrensanweisungen der Koordinierungsstelle nach § 11 Abs. 1a S. 2 TPG und die staatliche Aufsicht im Transplantationswesen der Bundesrepublik Deutschland
Medizinrecht in Forschung und Praxis
Das Zutagetreten der Manipulationen der allokationsrelevanten Daten in deutschen Transplantationszentren hat für eine breite und öffentlichkeitswirksame Diskussion um die Lauterbarkeit der Transplantationsmedizin gesorgt. In der Folge wurde der Gesetzgeber aktiv und hat neben neuen Straftatbeständen auch staatsaufsichtliche Maßnahmen ins TPG eingefügt. Zudem hat der Gesetzgeber die Chance ergriffen und im selben Atemzug eine Richtlinie der Europäischen Union in nationales […]

Inken Garnov
Gesetzlichkeitsprinzip und Verschleifungsverbot
Die Grenze zwischen Strafbarkeit und Straflosigkeit bei Vermögensdelikten und beim ärztlichen Abrechnungsbetrug
Strafrecht in Forschung und Praxis
„[D]as Gesetz gilt für alle Fälle, auf welche es nach richtiger Auslegung passt, mag der Gesetzgeber an dieselben gedacht haben oder nicht […].“ So hat es bereits das Reichsgericht in seinem Urteil vom 17.09.1885 formuliert [RGSt 12, 371 (372-373)].
Was sich hinter dieser Formulierung verbergen kann, wie schwierig es mitunter ist, vor allem im Bereich der Vermögensdelikte, die Grenze zwischen Strafbarkeit und Straflosigkeit voneinander abzugrenzen, damit […]

Christian Rahn
Ärztliche Aufklärung durch Künstliche Intelligenzen
Medizinrecht in Forschung und Praxis
Das von Juristen gestaltete Themenfeld der ärztlichen Aufklärung führt seit mehr als einem Jahrhundert zu Konflikten zwischen Ärzten und Patienten. Im Wege des Wandels vom einseitig bestimmten Behandlungsverhältnis durch „Halbgötter in Weiß“ zu einem partnerschaftlichen Verhältnis zwischen Behandlern und Behandelten gewann die Fragestellung, welche Informationen in welcher Form an Patienten zu übermitteln sind, eine überproportionale Bedeutung. Da die juristischen […]

Benno Ostermayr
Aconitum (Eisenhut)
Geschichte, Botanik, Toxikologie und medizinische Anwendung der blau blühenden Eisenhutarten
HIPPOKRATES – Schriftenreihe Medizinische Forschungsergebnisse
Die blau blühenden Aconitumarten haben durch ihre auffallende Wuchs- und Blütenform, aber auch durch ihre extreme Giftigkeit von jeher die Aufmerksamkeit von Naturforschern, Ärzten und Schriftstellern auf sich gezogen. In dieser Monographie werden erstmals auf Grundlage eines umfangreichen Schrifttums die kulturgeschichtlichen, botanischen, toxikologischen und arzneilichen Aspekte der medizinisch relevanten Eisenhutarten zusammengefasst und ausführlich […]