: Die Eigenkapitalversorgung der publizitätspflichtigen GmbH

Die Eigenkapitalversorgung der publizitätspflichtigen GmbH

Schriftenreihe innovative betriebswirt­schaftliche Forschung und Praxis, Band 7

Hamburg 1984, 465 Seiten
ISBN 978-3-9800762-7-2

AG, Anteilsübertragung, Betriebswirtschaftslehre, Bilanzrichtliniengesetz, Börse, Eigenkapital, Eigenkapitalversorgung, Finanzierung, GmbH, Jahresabschluss, Publizitätspflicht, Rechtsformentscheidung

Zum Inhalt

Aktuell zur Diskussion um das Bilanzrichtliniengesetz zeigt Christoph Kirchner auf, wie der Eigenkapitalbedarf großer GmbH gedeckt werden kann. Große GmbH sollen zur Veröffentlichung ihres Jahresabschlusses im Bundesanzeiger verpflichtet werden. Hiervon sind in der Bundesrepublik etwa fünftausend Unternehmen betroffen.

Finanzierungsprobleme treten in der Regel dann auf, wenn die Hauptgesellschafter Privatpersonen sind. Der Autor zeigt auf, dass periodisierte Eigenkapitalerhöhungen nötig sind, um die von den Gesellschaftern verlangten Ausschüttungen zu ermöglichen.

Die Eigenfinanzierungsentscheidungen in der GmbH sowie die Beteiligungsentscheidungen potentieller Anleger werden eingehend untersucht. Ein bemerkenswertes Ergebnis der Untersuchung ist, dass gerade die Kapitalerhöhungsarten, die der GmbH zur Zeit nur in begrenztem Maße möglich sind, eher realisierbar erscheinen.

Der Autor verdeutlicht, dass die Publizitätspflicht für die betroffenen Unternehmen Anlass ist, Rechtsform- und Finanzierungsentscheidungen zu überdenken. Dabei wird die Umwandlung in eine AG und nachfolgende Börsenzulassung, die Finanzierung durch eine Kapitalbeteiligungsgesellschaft sowie die Direktbeteiligung (z.B. Mitarbeiterbeteiligung) untersucht.

Die Untersuchung verdeutlicht weiterhin, welche Maßnahmen der Gesetzgeber zur Verbesserung der Eigenkapitalversorgung großer GmbH ergreifen kann. Hier werden insbesondere die Wirkungen einer vereinfachten Anteilsübertragung und der Einbezug der publizitätspflichtigen GmbH in den organisierten Kapitalverkehr der Börsen untersucht.



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