: Die Rolle der Genossenschaften in einer Strategie integrierter ländlicher Entwicklung

Die Rolle der Genossenschaften in einer Strategie integrierter ländlicher Entwicklung

Schriftenreihe volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse, Band 6

Hamburg , 200 Seiten

ISBN 978-3-925630-29-3 (Print)

Zum Inhalt

Nach einleitender Betrachtung der ILE-Literatur werden zunächst die Grundlinien eines ILE-Konzeptes entworfen, das sich für die ökonomische Analyse eignet. ‘ILE‘; wird dabei auf den wirtschafts-wissenschaftlichen Begriff der binnenwirtschaftlichen Integration als Ausdruck bzw. Voraussetzung für optimumgerechte Allokationsprozesse zurückgeführt. Eine eingehende Auseinandersetzung mit dem Gesamtkonzept ist notwendig, um durch die Kombination integrationsrelevanter theoretischer Erklärungsansätze einen konsistenten Rahmen für die Ableitung konkreter Maßnahmen zu erhalten. Darauf aufbauend wird im Hinblick auf die Kernthese gezeigt, daß Genossenschaften optimumgerechte Allokationsprozesse begünstigen können und daß sie dazu mitunter besser geeignet sein können als andere Unternehmensformen.

Im Vordergrund steht der Versuch, das ILE-Konzept in einem bestimmten Teilbereich weiterzuentwickeln und damit einer strategischen Umsetzung näherzubringen. Entwicklungspolitische Entscheidungsträger haben in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen, daß die angestrebten Integrationswirkungen an die Errichtung funktionsfähiger, d.h. selbständiger, leistungsfähiger und mitgliederorientierter Genossenschaften gebunden sind. Wenn dies in der Vergangenheit nicht immer in überzeugender Weise gelungen ist, wird daraus in diesem Buch – im Gegensatz zu weiten Teilen der ILE-Literatur – nicht der Schluß gezogen, Genossenschaftsförderung sei obsolet. Statt dessen wird davon ausgegangen, daß die Art und Weise der Genossenschaftsförderung überprüft werden muß.

Im Anschluß an die Integrationswirkungen der Genossenschaften werden auch ihre Entstehungs- und Funktionsvoraussetzungen behandelt. Gleichzeitig soll die Frage beantwortet werden, wieweit diese in den Entwicklungsländern als gegeben betrachtet werden können. Vor diesem Hintergrund lassen sich dann die Grundzüge einer rationalen Genossenschaftspolitik im Sinne einer systematischen Einflussnahme auf diese Voraussetzungen ableiten.

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