: Die Parodie: zu Definition und Typologie

Die Parodie: zu Definition und Typologie

POETICA – Schriften zur Literaturwissenschaft, Band 39

Hamburg , 340 Seiten

ISBN 978-3-86064-931-2 (Print)

Zum Inhalt

Die literarische Parodie, die komisch verzerrende Nachahmung von Texten, ist in den letzten Jahrzehnten zunehmend als seriöse und künstlerisch bedeutende Gattung anerkannt worden. „Die Parodie. Zu Definition und Typologie“ definiert und erläutert den Begriff der Parodie und grenzt ihn von verwandten Gattungen bzw. Schreibweisen ab. In diesem Zusammenhang werden Satire, Kontrafaktur, Travestie, heroikomisches Epos, Pastiche und Cento ausführlich behandelt. Eine umfassende Typologie der Parodie stellt anhand zahlreicher Textbeispiele die verschiedenen Arten und Formen der Parodie systematisch dar. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den sprachlichen Techniken und Verfahren, durch die ein ernsthafter Text komisch verzerrt und damit zur Parodie wird.

Praxisorientiert, anschaulich und bewusst nicht zu theorielastig, ist die Typologie als Hilfsmittel für die konkrete Textarbeit gedacht. Die Darstellung, die sich auf die deutsche Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts konzentriert, bezieht Texte aus der antiken und der mittelalterlichen Literatur sowie aus anderen europäischen Literaturen ein. Die gewonnenen Erkenntnisse sind nicht nur für den Bereich der Literatur, sondern auch für kunst- und musikwissenschaftliche Disziplinen von Belang.

„Die Parodie. Zu Definition und Typologie“ gibt vielfältige Anregungen für die Beschäftigung mit parodistischen und verwandten Texten in Wissenschaft und Schul- / Hochschuldidaktik. Sie versteht sich nicht zuletzt als Werbung für eine Gattung, die das Sprachgefühl wie auch das kritische Denken schult und einen hohen Unterhaltungswert mit bemerkenswertem ästhetischem Niveau verbindet.

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