: Auswirkungen der Garnelenfischerei auf den Meeresboden und Bodenfauna des Wattenmeeres

Auswirkungen der Garnelenfischerei auf den Meeresboden und Bodenfauna des Wattenmeeres

Schriftenreihe naturwissenschaftliche Forschungsergebnisse, Band 54

Hamburg , 200 Seiten

ISBN 978-3-86064-654-0 (Print)

Zum Inhalt

Das Buch beschreibt die Auswirkungen der in der deutschen Garnelenfischerei verwendeten Baumkurren auf den Wattenmeerboden. Die Fischerei nach Garnelen, die im Volksmund auch „Krabben“ genannt wird, gibt es an der deutschen Nordseeküste seit mehr als 100 Jahren. Mit dem wachsenden Bewusstsein in der Gesellschaft für die Vorgänge und Probleme in unserer Natur kam die Frage auf, welche Effekte die Fanggeräte der Garnelenfischer auf den Meeresboden und seine darin und darauf lebenden Tiere haben. Neben der rein naturwissenschaftlichen Fragestellung kommen somit auch Aspekte des Naturschutzes zum Tragen. Diese sind von besonderer Relevanz, da heutzutage viele Fanggebiete im Nationalpark Wattenmeer liegen.

Zur Klärung, welche Auswirkungen die Garnelenfischerei auf den Meeresboden hat, werden verschiedene Ebenen der Beeinflussung betrachtet: Zum einen ist es der Boden als Lebensraum für die Tiere, zum anderen sind es verschiedene Lebensgemeinschaften des Wattenmeeres. Einen Schwerpunkt stellt dabei die Betrachtung der im deutschen Wattenmeer äußerst seltenen Sandkorallenriffe dar. Diese von einer bestimmten Wurmart hergestellten Bauwerke haben für das Wattenmeer ähnlich große ökologische Bedeutung wie die Korallenriffe für die tropischen Meeresgebiete. Die vorliegende Arbeit zeigt, inwieweit die Baumkurren die Riffbauten beeinträchtigen und ob die Garnelenfischerei für den Bestandsrückgang der Sandkorallenriffe im deutschen Wattenmeer verantwortlich gemacht werden kann.

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