Habilitation: Laparoskopische Fluorometrie

Laparoskopische Fluorometrie

Minimal invasive Diagnostik von Perfusionsstörungen

HIPPOKRATES – Schriftenreihe Medizinische Forschungsergebnisse, Band 49

Hamburg 1997, 150 Seiten
ISBN 978-3-86064-565-9 (Print)

Diagnostisches Gerät, Durchblutungsstörung, Fluorometrie, Habilitation, Intestinale Ischämie, Medizin, Minimal Invasive Chirurgie (MIC), Second-Look-Laparoskopie

Zum Inhalt

In der Vergangenheit wurden vielfältige Anstrengungen unternommen, Perfusionsstörungen von Organen frühzeitig oder wenigstens im akuten Fall rechtzeitig zu bestimmen. Von der frühzeitigen Erkennung hängt wesentlich die Überlebensfähigkeit von mangeldurchbluteten Organen und damit mehr oder weniger stark die von Patienten ab. Die Rechtzeitigkeit der Erkennung der akuten Perfusionsstörungen beeinflusst ihrerseits ganz wesentlich die Intensität des ärztlichen Eingriffs bzw. der chirurgischen Maßnahmen.

Schon seit längerem werden Perfusionsstörungen mittels Indikatoren, sogenannter Fluorochromen durchgeführt. In diesem Buch wird die Konstruktion eines solchen Fluorometers beschrieben, das insbesondere minimal invasiv bzw. laparoskopisch eingesetzt werden kann. Dadurch können auch Organe in einer Körperhöhle wie der Bauch oder Brusthöhle beurteilt werden. Am Beispiel von Durchblutungsstörungen des Darms, die auch heute noch mit einer Sterblichkeitsrate von 70 bis 90% behaftet sind, wird das Gerät getestet.

In diesem Buch wird die Etablierung solcher Durchblutungsstörungen als Modell sowie die Durchführung der laparoskopischen Fluorometrie im Tierexperiment beschrieben. Es wird gezeigt, dass diese neue diagnostische Methode mit einer hohen Sicherheit Perfusionsstörungen in einer geschlossenen Körperhöhle minimal invasiv nachweisen kann. Das Buch beinhaltet darüber hinaus umfassend durchgeführte Literaturrecherchen bezüglich Perfusionsstörungen des Darmes.



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