: Die Zauberflöte

Die Zauberflöte

Märchen und Mysterium

Studien zur Schulpädagogik, Band 5

Hamburg 1996, 260 Seiten
ISBN 978-3-86064-482-9 (Print)

Individuation, Märchen, Matriarchat, Oper, Pädagogik, Tiefenpsychologie, Wolfgang Amadeus Mozart

Zum Inhalt

Das Libretto der „Zauberflöte“ wird gemäß dem Untertitel des Buches hauptsächlich auf die verborgen in ihm nachwirkenden Märchen- und Mysterienmotive hin untersucht. Auf diese Weise weist der Autor die Aktualität der „Zauberflöte“ nach, deren Geschichte dann nach Maßgabe der Individuationsidee Carl Gustav Jungs als Sinnbild und Vorbild der Menschwerdung oder Selbstverwirklichung des Menschen begriffen werden kann.

So gesehen erweist sich die „Zauberflöte“ von Schikaneder und Mozart als eine in Bildern und Symbolen dargestellte Erzählung von der ewigen Initiations- oder Bildungsaufgabe des Menschen, als ein Bildungsmärchen. Die vornehmlich aus den Wesensanteilen Tamino/Pamina sowie Papageno/Papagena bestehende, einig-geeinte Vorbildfigur darf solchermaßen als Modell einer authentischen Lösung der gegenwärtigen Existenzprobleme der Menschheit gelten.



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