: Selbstdarstellung des Augustus in der Münzprägung und in den Res Gestae

Selbstdarstellung des Augustus in der Münzprägung und in den Res Gestae

ANTIQUITATES – Archäologische Forschungsergebnisse, Band 4

Hamburg , 270 Seiten

ISBN 978-3-86064-047-0 (Print)

Zum Inhalt

Die augusteische Epoche und ihre Kultur sind in den letzten Jahren wieder verstärkt ins Blickfeld der Forschung gerückt worden.
Diese Untersuchung beschäftigt sich mit zwei wichtigen Quellen zur Selbstdarstellung des Augustus: der Münzprägung seiner Zeit und dem postum veröffentlichten „Tatenbericht“, den Res Gestae Divi Augusti. Der Vergleich dieser beiden Zeugnisse berührt eine Vielzahl von Themen, so unter anderem die Wiederherstellung der Republik, die Ämter des Princeps im öffentlichen und sakralen Leben, Baupolitik, Außenpolitik im Westen und Osten des Reiches und die dynastischen Bemühungen des Augustus.
Obwohl sich die Abfolge am Text der Res Gestae orientiert, geht die Arbeit über den Umfang eines bloßen numismatischen Kommentars hinaus. Um die Bedeutung der einzelnen Themenbereiche für das Image des Herrschers zu untersuchen, werden sie in den Kontext der augusteischen Politik gestellt. Als Faktoren für die Unterschiede in der Darstellung werden die zeitliche Distanz in der Betrachtung der Ereignisse, die gattungsspezifische Tradition der beiden Zeugnisse und die Frage des Publikums näher betrachtet. Die Gemeinsamkeiten der beiden Zeugnisse machen deutlich, dass Augustus die Sorge um sein Bild in der Öffentlichkeit wohl nicht dem Zufall oder subalterner Beamtentätigkeit überließ, sondern dass er, solange seine Vormachtstellung nicht hinreichend gesichert war, in starkem Maße am Aufbau dieses Bildes beteiligt war, was gerade für die Münzprägung in jüngster Zeit wieder bestritten wurde.

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