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Forschungsarbeit: Der Mediations-Faktor: Innere Haltung und Mediation

Der Mediations-Faktor: Innere Haltung und Mediation

Anregungen zur Entwicklung von Bewusstheit und Persönlichkeit

SOCIALIA - Studien­reihe soziolo­gische Forschungs­ergebnisse, Band 150

Hamburg 2018, 270 Seiten
ISBN 978-3-8300-9995-6

Haltung, Kommunikation, Konflikte, Mediation, Neurobiologie, Neurowissenschaft, Persönlichkeitsentwicklung, Philosophie, Psychologie, Soziologie, Storytelling, Werte

Zum Inhalt

Konflikte in der Gesellschaft sind nichts Ungewöhnliches. Globalisierung, Digitalisierung, der Wandel der Arbeitswelt sowie die zunehmende Veränderungsgeschwindigkeit und die Komplexität im gesellschaftlichen und politischen Miteinander sind ursächlich für vielfältigste Auseinandersetzungen.

Für den Umgang mit diesen ist die innere Haltung entscheidend. Haltung und ihren inneren Widerspruch gilt es bewusst wahrzunehmen und auszuhalten. Haltungen sind Bewegungen, Vermittlungen, Ermöglichung, nichts Starres; Freiheit zu sich selbst und mitschwingende Begleitung von Prozessen und Entwicklungen.

Allen sozialen Dissensen und Konflikten liegen divergierende Überzeugungen über Rechte, Pflichten, Gerechtigkeit, Fairness, Anstand oder Moral zugrunde. Mediationen würden zu kurz greifen, d.h. nicht nachhaltig befriedend wirken, würden sie nur einen Ausgleich der Interessen anstreben und normative Konflikte aussparen.

Persönlichkeiten und innere Haltungen steuern das menschliche Verhalten, nicht nur im Konflikt. Wer den Zusammenhang von Fühlen, Denken und Verhalten bei den Konfliktparteien differenziert versteht, kann im Miteinander – nicht nur in der Mediation – oder einer spannungsgeladenen Beratungssituation treffsicherer intervenieren und die Streitparteien bei der Lösungsfindung unterstützen.

Wie wachsen Menschen kognitiv, emotional und motivational?

Wie streiten, urteilen, denken und handeln Menschen?

Diese Fragen und Motivationen des gemeinschaftlichen Lebens sind nicht auf ein bestimmtes Thema oder einen wissenschaftlichen Ansatz beschränkt. Dafür bietet dieses Buch einen Querschnitt, sowohl aus der Konfliktwissenschaft, Mediation, Persönlichkeitspsychologie, den Neurowissenschaften, als auch der Philosophie. Wissenschaften, die es Individuen, Organisationen und Gesellschaften ermöglichen sich bestmöglich zu entwickeln und „aufzublühen“. Mit interdisziplinären Beiträgen zu den Themen Haltung, Menschenbild, Mediation, Konfliktmanagement, Veränderungsprozessen in Organisationen, Selbstführung, Emotionen, Umgang mit Konflikten, kultureller Vielfalt, Werten und Neurowissenschaften soll die bunte Vielfalt vieler Ideen und Ansätze zu spannenden Einsichten anregen sowie zum Nach- und Weiterdenken.

All dies wird zu einem mediativen Diskurs verbunden und möge so das Thema Kommunikation bereichern und das Miteinander erleichtern oder in einigen Bereichen zumindest erklären.

Link der Autorin

"Der Mediations-Faktor" - Claudia Lutschewitz

    

Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

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