Festschrift: Media Networks Now & Then – Netzwerke der Intermedialität

Media Networks Now & Then –
Netzwerke der Intermedialität

Festschrift für Jürgen E. Müller

Schriften zur Medienwissenschaft, Band 41

Hamburg 2018, 302 Seiten
ISBN 978-3-8300-9969-7 (Print & eBook)

communication, Digitale Medien, digital media, Filmwissenschaft, Intermedialität, intermediality, Jürgen E. Müller, Kommunikationswissenschaft, Medienanalyse, Medientheorie, Medienwissenschaft, Networks, networks, Netzwerke, Remediation, Soziale Medien, Transdisziplinarität, YouTube

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Netzwerke und Intermedialität – die Faszination des medialen ‘Dazwischen und Miteinanders‘ steht im Fokus dieses Sammelbandes. Von Facebook über YouTube bis Kino, von Radio und Fernsehen bis zu historischen Presserzeugnissen – Media Networks Now & Then, eine Festschrift für Jürgen E. Müller, zeichnet ein differenziertes Bild digitaler und analoger Medienkulturen. Anhand aktueller Forschungsachsen – u.a. der der Remediation und des medialen Recyclings – öffnen die Beiträge das Spannungsfeld von Medientheorie, Medienanalyse und Medienpraxis. Synchrone wie diachrone theoretische Framings bilden die Grundlage für die Untersuchung eines breiten Spektrums von Medienphänomenen, wobei diese stets als eine dynamische Interdependenz von soziokulturellen, politischen und technologischen Faktoren verstanden werden.

Theorie – Analyse – Praxis. Diese drei Forschungsfelder bilden die Vektoren, entlang derer die Auseinandersetzung mit intermedialen Praktiken erfolgt. Neben der Analyse emergierender Praktiken in digitalen Mediennetzwerken – so z.B. des Phänomens des interaktiven Musikvideos und der digitalen De- und Re-Kontextualisierung von audiovisuellem Material auf YouTube –, widmen sich die einzelnen Beiträge verschiedenen Vernetzungsphänomenen – aktuellen wie historischen: Die Autoren analysieren ‘vernetzte‘ Geschichtsbilder, Transformations- und Translationsprozesse bei Filmadaptionen, Krisendiskurse und ihre Remediatisierung auf YouTube sowie die Komik des Absurden in türkischen TV-Serien. Aber auch die Ästhetik einflussreicher Strömungen im internationalen Film sowie die mediale Repräsentation und Konstruktion von kollektiven Identitäten werden in den einzelnen Beiträgen behandelt – und nicht zuletzt spielen stets Aspekte der Performanz von Vernetzung eine Rolle bzw. ganz pragmatisch deren Transfer in lebensweltliche Praktiken.



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