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Dissertation: Konzepte freund­schaftlicher Beziehungen in der griechischen Bildkunst

Konzepte freund­schaftlicher Beziehungen in der griechischen Bildkunst

Schriften zur Klassischen Archäologie, Band 2

Hamburg 2018, 476 Seiten
ISBN 978-3-8300-9932-1

Bildkunst, Freundschaft, Griechische Antike, Ikonographie, Kameradschaft, Klassische Archäologie, Mythologie, Vasenmalerei

Zum Inhalt

Freundschaft, ein zentraler Aspekt menschlicher Beziehungen, wird im Diskurs der Alten Geschichte, Philologie und Anthropologie seit langem intensiv diskutiert. In der Klassischen Archäologie gibt es hierzu jedoch keine einschlägigen Untersuchungen. Diese untersuchung geht deshalb der Frage nach, wie Freundschaft in der griechischen Bildkunst visualisiert wird und welche Rolle Freundschaft in der Bildkunst spielt. Hierzu wird der antike Freundschaftsbegriff zunächst definiert und soziologische sowie historische Aspekte werden erörtert. Anschließend erfolgt eine semantische Untersuchung der Bildsprache. Hiernach werden mythologische und sog. lebensweltliche Bilder untersucht. Dazu gehören u.a. Darstellungen der berühmten Freundschaftspaare Theseus und Peirithoos, Orest und Pylades sowie Achill und Patroklos. Untersuchte Kontexte der sog. Lebenswelt sind Bilder von Krieg, Sport und Symposion. Alle untersuchten Kontexte haben dabei gemein, dass Freundschaft als freiwillige Bindung begründet auf Zuneigung und Vertrauen in der Bildkunst keine signifikante Rolle eingenommen hat. Das steht somit in einem gewissen Wiederspruch zu den philologischen und soziologischen Untersuchungen, da Freundschaft aufgrund der Schriftquellen eine große Bedeutung zugeschrieben wird.



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