Doktorarbeit: Archetype Participants of Organizational Innovation Communities

Archetype Participants of Organizational Innovation Communities

- in englischer Sprache -

Schriftenreihe innovative betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Band 444

Hamburg 2015, 348 Seiten
ISBN 978-3-8300-8685-7 (Print & eBook)

Clusteranalyse, Community-Gestaltung, Informationsmanagement, Innovationscommunities, Menschentypen, Sozio-technisches System, Teilnehmeranalyse, Wirtschaftsinformatik

Zum Inhalt

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Innovations-Communities erfreuen sich seit einigen Jahren an zunehmender Beliebtheit. Das gilt im Speziellen auch für Communities innerhalb von Organisationen, den so genannten organisationalen Innovations-Communities (OIC). In vielen Fällen ist der Aufbau solcher Communities technisch getrieben und konzentriert sich auf die Einführung einer geeigneten Softwarelösung für den Austausch zwischen den Teilnehmern. Die soziale Seite des Community-Aufbaus und insbesondere die individuellen Persönlichkeitsmerkmale der teilnehmenden Personen kommen dabei oft zu kurz. Es werden zwar umfangreiche Werkzeuge für Informationsaustausch und Zusammenarbeit bereitgestellt, aber nicht auf die Bedürfnisse und Befindlichkeiten der Menschen abgestimmt, die damit umgehen müssen.

Dieser Sachverhalt bildet den Ausgangspunkt der Studie. Sie wendet sich gegen die Vorstellung, Organisationen könnten die teilnehmenden Personen „wie bei Henry Fords Model-T“ mit einer Lösung zufriedenstellen, die alle gleich behandelt. Stattdessen, so betont die Autorin, müsse Rücksicht auf die Individualität der Teilnehmer genommen werden. Eine Kernherausforderung für Forschung und Praxis ist es demnach, eine Innovations-Community als sozio-technisches System zu begreifen und aufzubauen, welches die Teilnehmer in ihrer Unterschiedlichkeit adressiert. Da es jedoch für Organisationen nicht möglich ist, auf jede Person einzeln einzugehen, identifiziert und beschreibt Frau Wendelken basierend auf psychografischen Faktoren unterschiedliche archetypische Gruppen von teilnehmenden Personen in OICs.

In ihrer Forschungsarbeit führt Frau Wendelken aufeinander aufbauend eine intensive Literaturanalyse, eine quantitative Befragung von mehr als 560 Community-Teilnehmern, sowie eine qualitative Interview-Studie in drei Unternehmen durch. Sie entwickelt und beschreibt die vier archetypischen Teilnehmergruppen (1) “people people?, (2) “career people?, (3) “excitement people?, und (4) “balanced people?. Darauf aufbauend diskutiert die Autorin Handlungsempfehlungen für den Aufbau einer OIC, die die unterschiedlichen Bedürfnisse dieser Teilnehmergruppen adressiert.



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