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Dissertation: Erzählte Teilung und Wiedervereinigung in der deutschen Wendeliteratur

Erzählte Teilung und Wiedervereinigung in der deutschen Wendeliteratur

Studien zur Germanistik, Band 78

Hamburg 2018, 184 Seiten
ISBN 978-3-8300-8582-9

Deutsche Philologie, Erinnerungskultur, Ostalgie, Teilung, Thomas Brussig, Vergleichende Literaturwissenschaft, Wendeliteratur, Wiedervereinigung

Zum Inhalt

Die Literatur ist einer der prominentesten Verhandlungsorte des kulturellen Gedächtnisses und das bevorzugte Reflexionsmedium eines angemessenen Verständnisses bezüglich der Frage, was die deutsche Teilung bedeutet hat und was sie für die zusammenwachsenden Teile Deutschlands bedeuten soll. Diese kulturwissenschaftliche Untersuchung fragt, inwiefern die politische Teilung in der deutschen Erzählliteratur der Gegenwart nach 1990 thematisiert wird und legt damit den Schwerpunkt auf die Sichtweise jüngerer Romanautorinnen und -autoren, für die die Teilung eher Geschichte denn Gegenwart ist. Die Arbeit zeigt, wie das Literaturmodell der Erinnerungskultur die politische Teilung und Wiedervereinigung narrativ behandelt und wie dabei die politische Staatskultur und die private Erinnerung der Staatsbürger in Frage gestellt, neu bewertet und mit möglichen Bedeutungen versehen werden.

Ergänzend zu dem Thema, wie die deutsche Teilung und Wiedervereinigung erzählt wird, wird auch die koreanische Teilung thematisiert und untersucht, wie Deutschland von Seiten Koreas als Modell der Wiedervereinigung wahrgenommen wird.



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