Doktorarbeit: Die Sicherung von Softwarelizenzen in der Insolvenz des Lizenzgebers

Die Sicherung von Softwarelizenzen in der Insolvenz des Lizenzgebers

Insolvenzrecht in Forschung und Praxis, Band 90

Hamburg 2015, 340 Seiten
ISBN 978-3-8300-8295-8 (Print), ISBN 978-3-339-08295-4 (eBook)

Aussonderung von Nutzungsrechten, Insolvenz, IT-Recht, Lizenzkette, Lizenzvertrag, Softwarelizenzen, Urheberrecht, Wahlrecht des Insolvenzverwalters

Zum Inhalt

Der Verfasser untersucht umfassend die höchst aktuelle und bis heute vom BGH nicht abschließend geklärte Problematik der Insolvenzfestigkeit von Softwarelizenzen. Den Schwerpunkt dieser Studie bilden die Frage nach der Bestandfestigkeit von Softwarelizenzverträgen einerseits und die Frage nach der Möglichkeit zur Aussonderung von Softwarenutzungsrechten andererseits. Im Zuge der Untersuchung der Insolvenzfestigkeit von Softwarelizenzverträgen wird eine vertragstypologische Klassifizierung der typischen Softwarevertriebswege vorgenommen. Im Rahmen der Aussonderung findet eine eingehende Analyse der Rechtsnatur urheberrechtlicher Softwarenutzungsrechte statt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Probleme im Bereich der Schnittstellen von Urheber-, IT- und Insolvenzrecht gelegt. Im Anschluss an diese Fragestellungen wird die Insolvenzfestigkeit von Lizenzketten unter Berücksichtigung der BGH-Entscheidungen M 2 Trade und Take Five analysiert und ein Gesetzesvorschlag zur Lösung dieser Problematik formuliert. Ebenso wird ein kurzer Überblick über das Problem der Sicherung Quellcodes für den Fall der Insolvenz des Lizenzgebers gegeben und eine praxistaugliche, an der Rechtsprechung des BGH orientierte, Lösung aufgezeigt.



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