Doktorarbeit: Geotourismus in der Eifel

Geotourismus in der Eifel

Konzepte, Auswirkungen und Perspektiven

GEOGRAPHICA – Schriftenreihe Geowissenschaften und Geographie, Band 12

Hamburg 2015, 576 Seiten
ISBN 978-3-8300-8204-0 (Print & eBook)

Anthropogeographie, Beherbergungsstatistik, Besucherzählung, Eifel, Geo-Pfade, Geographie, Handlungsempfehlungen, Kartierung, Marketingkonzept, Museen, Natur- und Geopark, Tourismus, Touristenbefragung

Zum Inhalt

deutsch | english

Damit das geologische Potenzial von Landschaften für einen nachhaltigen Tourismus genutzt werden kann, muss der bisher lediglich fachwissenschaftlich orientierte Geotourismus für Laien (Familien mit Kindern und „Best-Ager“) zugänglich gemacht werden. In der Studie mit dem Titel „Geotourismus in der Eifel – Konzepte, Auswirkungen und Perspektiven“ wird diese Thematik exemplarisch behandelt. Hierzu wurde eine Untersuchung der bisher bestehenden geotouristischen Konzepte im Natur- und Geopark Vulkaneifel anhand von selbst entwickelten und auf der aktuellen Fachliteratur basierenden Kriterienkatalogen durchgeführt. Zu den bisher bestehenden Konzepten zählen die sechs GeoMuseen sowie die Geo-Pfade und Geo-Pfadtafeln. Zusätzlich wurden 500 Touristen und 191 Besucher der GeoMuseen mittels standardisierter Fragebögen zu ihren Motiven für einen Aufenthalt in der Vulkaneifel und zu ihren Beurteilungen der Ausstellungen innerhalb der GeoMuseen befragt. Interviews mit den Handlungsträgern vor Ort und den Betreibern von Unternehmen des Gastronomie- und Beherbergungsgewerbes rundeten die Untersuchung ab. Damit zukünftige geotouristische Konzepte zielgruppengerecht entwickelt werden können, wurden mittels jeweils einwöchigen Kraftfahrzeug- und Besucherzählungen in den Jahren 2011 und 2012 die Herkunft und die Zusammensetzung der Besucher nach Geschlecht und Alter festgestellt. Das Marketingkonzept des Natur- und Geoparks wurde hinsichtlich des Printbereichs, des Internetauftrittes und der Vernetzung mit anderen Tourismusorganisationen beleuchtet. Die Erkenntnisse aus den genannten Untersuchungen wurden mit den Ergebnissen einer Auswertung der Beherbergungsstatistik der im Natur- und Geopark Vulkaneifel gelegenen Verbandsgemeinden für den Zeitraum 1985 bis 2012 abgeglichen.

Damit der Geotourismus zukünftig zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung beitragen kann, wurden – basierend auf den durch die Untersuchung gewonnenen Erkenntnissen und den daraus folgenden Handlungsempfehlungen – Beispiele zur praktischen Umsetzung entwickelt. Diese können auch auf andere Natur- und Geoparks übertragen werden.



Informationen über das Veröffentlichen wissenschaftlicher Arbeiten.

nach oben