Dissertation: Cybermobbing

Cybermobbing

Zur strafrechtlichen Relevanz der Schikane in den neuen Medien

Strafrecht in Forschung und Praxis, Band 300

Hamburg 2014, 262 Seiten
ISBN 978-3-8300-7949-1 (Print & eBook)

Cybermobbing, Facebook, Internet, Lehrer, Mobbing, Neue Medien, Providerhaftung, Soziale Netzwerke, Strafrecht

Zum Inhalt

Immer häufiger wird in den Medien über erschreckende Fälle berichtet, in denen einzelne Personen, oftmals Jugendliche, über das Internet systematisch schikaniert oder erniedrigt und schließlich sogar in den Selbstmord getrieben werden. Während in der breiten Öffentlichkeit stets erneut die Frage laut wird, wie dem Phänomen Cybermobbing wirkungsvoll entgegengetreten werden kann, hat sich die juristische Literatur bisher kaum mit dem Thema auseinandergesetzt.

Das Werk untersucht, inwiefern Cybermobbing mit den derzeit zur Verfügung stehenden Instrumentarien des Strafrechts sanktioniert werden kann, und geht neben den verwirklichten Straftatbeständen auch auf dogmatische Fragen ein. Hierbei sind nicht nur die Mobbingtäter, sondern auch weitere Personen wie Provider und Lehrer Gegenstand der Untersuchung.

Im Fokus steht zudem die Frage nach der Notwendigkeit von Gesetzesänderungen, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Rechtslage in anderen Staaten. Dabei diskutiert die Autorin nicht nur das Für und Wider einer rechtlichen Angleichung, sondern unterbreitet zudem auch konkrete Gesetzesvorschläge.

Auf diese Weise wird die praktisch hochrelevante Thematik des Mobbings im Internet und mittels Mobiltelefon aus strafrechtlicher Perspektive einer eingehenden Betrachtung unterzogen.



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