Doktorarbeit: Personalintegration in der Post Merger Integration

Personalintegration in der Post Merger Integration

Eine empirische Untersuchung zur synergieorientierten Integration von Personalressourcen der unteren Hierarchieebenen

Personalwirtschaft, Band 45

Hamburg 2013, 232 Seiten
ISBN 978-3-8300-7536-3 (Print & eBook)

Betriebswirtschaftslehre, Führung, Integration, M&A, Management, Merger, Personal, Personalauswahl, Personalbindung, Personalfreisetzung, Personalintegration, Personalwirtschaft, PMI, Post-Merger Management, Unternehmenszusammenschluss

Zum Inhalt

Noch immer scheitern die Mehrzahl aller M&A Transaktionen. Hochgesteckten Zielen bei der Ankündigung von Unternehmenszusammenschlüssen folgt in den meisten Fällen ein hohes Maß an Ernüchterung im Rahmen der Post Merger Integration (PMI) der Unternehmen. Ausufernde Komplexität, zeitliche Verzögerungen und Mitarbeiterwiderstände sind nur einige Beispiele für mögliche Hindernisse während und nach der PMI. Die Integration der Mitarbeiter ist dabei einer der schwierigsten Aufgabenpakete. Die Mitarbeiter sollen zum einen die Umsetzung der Integration möglichst effektiv und effizient umsetzen. Zum anderen sind sie selbst in hohem Maße verunsichert, da in vielen Fällen die Realisierung von Personalsynergien einen signifikanten Stellenabbau im Unternehmen impliziert. Diese Unsicherheit führt zum so genannten „Merger Syndrom“, bei dem die Arbeitsproduktivität der Belegschaft sinkt und die Mitarbeiterfluktuation steigt. Aus Unternehmenssicht gilt es demnach die Realisierung von notwendigen Personalsynergien im Rahmen der Personalintegration voranzutreiben und dabei die langfristigen Negativauswirkungen des „Merger Syndroms“ zu begrenzen. In bisherigen Forschungsarbeiten wurde fast ausschließlich die Personalintegration des Top Managements untersucht. Das Werk greift diese Forschungslücke auf und untersucht die Personalintegration für die unteren Hierarchieebenen durch die Fokussierung auf einzelne Abteilungsintegrationen. Auf Basis eines theoretisch fundierten Bezugsrahmens werden Wirkungshypothesen abgeleitet und durch eine empirische Untersuchung überprüft. So können Erfolgsfaktoren identifiziert werden, durch die der „Balanceakt Personalintegration“ besser umgesetzt werden kann. Das Werk liefert damit einen neuen Beitrag zum Forschungsfeld „Mergers & Acquisitions“. Gleichzeitig werden konkrete Handlungsempfehlungen für die M&A Praxis abgeleitet.



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